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Di, 17:20 Uhr
19.12.2023
Automobilclub von Deutschland informiert:

Stauprognose zu den Weihnachtstagen

Mit einem deutlich erhöhten Verkehrsaufkommen auf den Hauptstrecken ist über die gesamten Feiertage zu rechnen. Besonders voll wird es aber am Freitag vor Heiligabend auf deutschen Autobahnen. Hier ein Überblick...

Über die Feiertage wird es auf deutschen Autobahnen wieder voll werden (Foto: AvD) Über die Feiertage wird es auf deutschen Autobahnen wieder voll werden (Foto: AvD)

In seinem 1986 erstmals veröffentlichten Welthit „Driving home for Christmas“ fasste der britische Sänger Chris Rea in Worte, was in den kommenden Tagen viele Zeitgenossen antreiben wird. Um das Weihnachtsfest im Kreise der Familie zu verbringen, werden sich viele Menschen auf die Reise machen und hierzulande nicht wenige mit dem Auto. Die Reisewelle wird voraussichtlich bereits am Donnerstag spürbar werden, wenn die Schulferien in den ersten Bundesländern beginnen. Richtig voll dürfte es aber erst ab Freitag werden. Dann haben nicht nur in allen 16 Bundesländern die Weihnachtsferien begonnen. Für so manche Familie fällt jetzt auch der Startschuss für die Fahrt zu Verwandten oder in den Winterurlaub. Der Höhepunkt dürfte in der zweiten Tageshälfte liegen, denn ab Freitagmittag werden sich zahlreiche Wochenend-Pendler ebenfalls auf den Weg machen, um die Feiertage daheim zu verleben. Dementsprechend hoch wird das Verkehrsaufkommen auf den Fernstraßen werden.

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Insbesondere im Bereich der großen Ballungsgebiete Hamburg, Berlin, Halle-Leipzig, Ruhrgebiet, Köln-Bonn, Rhein-Main, Mannheim-Ludwigshafen-Heidelberg, Stuttgart-Leonberg sowie München ist mit zähfließendem Verkehr und zeitweise Stillstand zu rechnen. Der Automobilclub von Deutschland (AvD) rät, sich nicht allein auf die dynamische Routenführung des Navigationsgeräts zu verlassen, sondern zusätzlich auch die regelmäßigen Verkehrsdurchsagen im Radio aufmerksam zu verfolgen, um gegebenenfalls frühzeitig die Reiseroute anpassen zu können. Um kurzfristig eine alternative Stauumfahrung zu finden, kann immer noch ein konventioneller Straßenatlas hilfreich sein. Der mag zwar „old school“ wirken, bietet aber gegenüber Bildschirmanzeigen spürbare Vorteile, wenn es darum geht, sich einen weiträumigen Überblick zu verschaffen.

Nach dem Weihnachtsfest wird es auf den Straßen wieder voll
Basierend auf den Erfahrungen der Vorjahre ist bereits am zweiten Weihnachtstag (26.12.) mit einer weiteren Reisewelle zu rechnen. Dann werden nicht nur abermals zahlreiche Menschen zu Tagesausflügen und Besuchen von Freunden und Verwandten unterwegs sein, viele Weihnachtsurlauber nutzen den Feiertag zur Anreise in die Wintersportgebiete der Mittelgebirge und der Alpen. Daraus resultiert eine hohe Wahrscheinlichkeit für abermals hohes Verkehrsaufkommen auf den Fernstraßen, das sich im Bereich der bekannten Ballungsgebiete sowie auf den Hauptstrecken in südliche Richtungen bemerkbar machen wird. Entsprechend hoch ist erneut die Wahrscheinlichkeit von zähfließendem Verkehr und Stau.

Nachfolgend listet der AvD jene Autobahnabschnitte auf, die während der Weihnachtsferien eine erhöhte Staugefahr aufweisen:
A1
zwischen „Barsbüttel“ und „Hamburg-Harburg“
zwischen „Oyten“ und „Dreieck Stuhr“
zwischen „Vechta“ und „Bramsche“
zwischen „Osnabrück Nord“ und „Kreuz Lotte/Osnabrück“
zwischen „Münster Hiltrup“ und „Ascheberg“
zwischen „Kreuz Kamen“ und „Kreuz Dortmund/Unna“
zwischen „Hagen-Nord“ und „Kamen-Zentrum“
zwischen „Gevelsberg“ und „Kreuz Wuppertal-Langerfeld“
zwischen „Burscheid“ und „Kreuz Köln-West“

A2
zwischen „Theeßen“ und „Burg-Ost“
zwischen „Kreuz Hannover-Ost“ und „Hannover/Langenhagen“
zwischen „Wunstorf Luthe“ und „Bad Nenndorf“
zwischen „Gelsenkirchen-Buer“ und „Kreuz Oberhausen“

A3
zwischen „Kreuz Oberhausen“ und „Kreuz Hilden“
zwischen „Leverkusen-Opladen“ und „Rösrath“
zwischen „Kreuz Bonn/Siegburg“ und „Siebengebirge“
zwischen „Wiesbaden/Niedernhausen“ und „Kreuz Wiesbaden“
zwischen „Rauenheim“ und „Offenbacher Kreuz“
zwischen „Obertshausen“ und „Hanau“
zwischen „Würzburg-Kist“ und „Würzburg-Randersacker“
zwischen „Kreuz Biebelried“ und „Kreuz Fürth/Erlangen“

A4
zwischen „Wommen“ und „Kirchheimer Dreieck“
zwischen „Bergisch Gladbach-Bensberg“ und „Kreuz Köln-Ost“
zwischen „Kreuz Köln-Ost“ und „Kreuz Köln-West“

A5
zwischen „Hattenbacher Dreieck“ und „Reiskirchener Dreieck“
zwischen „Bad Homburger Kreuz“ und „Frankfurter Kreuz“
zwischen „Darmstädter Kreuz“ und „Kreuz Walldorf“
zwischen „Karlsruhe-Nord“ und „Ettlingen“
zwischen „Dreieck Weil am Rhein“ und EU-Außengrenze zur Schweiz

A6
zwischen „Schwetzingen/Hockenheim“ und „Kreuz Walldorf“
zwischen „Heilbronn/Untereisesheim“ und „Kreuz Weinsberg“

A7
zwischen „Hamburg Bahrenfeld“ und „Hamburg Waltershof“
zwischen „Soltau-Ost“ und „Dreieck Walsrode“
zwischen „Dreieck Hannover-Süd“ und „Dreieck Salzgitter“
zwischen „Echte“ und „Northeim-Nord“
zwischen „Mengershausen“ und „Kassel-Nord“
zwischen „Kirchheimer Dreieck“ und „Hattenbacher Dreieck“
zwischen „Niederaula“ und „Fulda-Mitte“
zwischen „Dreieck Fulda“ und „Bad Brückenau-Volkers“
zwischen „Kreuz Schweinfurt-Werneck“ und „Würzburg-Estenfeld“
zwischen „Nesselwang“ und Bundesgrenze nach Österreich

A8
zwischen „Dreieck Karlsruhe“ und „Karlsbad“
zwischen „Pforzheim-West“ und „Pforzheim-Süd“
zwischen „Leonberg-West“ und „Stuttgart-Flughafen/Messe“
zwischen „Gruibingen“ und „Merklingen“
zwischen „Ulm-West“ und „Kreuz Ulm-Elchingen“
zwischen „Weyarn“ und “Bad Aibling“ im Bereich „Irschenberg“
zwischen „Felden“ und Bundesgrenze nach Österreich

A9
zwischen „Schkeudizter Kreuz“ und „Kreuz Rippachtal“
zwischen „Münchberg-Nord“ und „Gefrees“
zwischen „Hormersdorf“ und „Schaitach“
zwischen „Kreuz Nürnberg“ und „Kreuz Nürnberg-Ost“
zwischen „Pfaffenhofen“ und „Kreuz München-Nord“

A23
zwischen „Pinneberg-Süd“ und „Dreieck Hamburg-Nordwest“

A27
zwischen „Verden-Ost“ und „Dreieck Walsrode“

A40
zwischen „Kreuz Dortmund-Unna“ und „Kreuz Moers“

A42
zwischen „Kreuz Herne“ und „Kreuz Duisburg Nord“

A44
zwischen „Zierenberg“ und „Dreieck Kassel-Süd“
zwischen „Kreuz Dortmund/Unna“ und „Kreuz Werl“

A45
zwischen „Hagen-Süd“ und „Lüdenscheid-Süd“
zwischen „Siegen-Süd“ und „Wilnsdorf“

A46
zwischen „Kreuz Wuppertal-Nord“ und „Sonnborner Kreuz“

A52
zwischen „Dreieck Essen-Ost“ und „Essen-Haarzopf“

A57
zwischen „Kreuz Neuss-West“ und „Kreuz Köln-Nord“
zwischen „Kreuz Kamp-Linfort“ und „Bovert“

A59
zwischen „Duisburg-Fahrn“ und „Duisburg-Hochfeld“
zwischen „Dreieck Köln-Heumar“ und „Dreieck Porz“

A61
zwischen „Gymnich“ und „Weilerswist“
zwischen „Rheinbach“ und „Dreieck Bad Neuenahr/Ahrweiler“
zwischen „Koblenz Metternich“ und „Dieblich“
zwischen „Laudert“ und „Dorsheim“
zwischen „Worms/Mörstadt“ und „Kreuz Frankenthal“
zwischen „Kreuz Speyer“ und „Dreieck Hockenheim“

A65
zwischen „Wörth-Dorschberg“ und B10 „Knielingen“

A81
zwischen „Neustadt am Kocher“ und „Weinsberg/Ellhofen“
zwischen „Pleidelsheim“ und „Dreieck Leonberg“
zwischen „Kreuz Stuttgart“ und „Herrenberg“

A99
zwischen „Dreieck München Allach“ und „Haar“
Einen Überblick über die aktuelle Lage auf allen Autobahnen im Bundesgebiet in Echtzeit erhalten Reisende hier.
War ein Stau nicht zu vermeiden, ist umgehend eine Rettungsgasse zu bilden!
Diese Pflicht besteht, sobald der Verkehr zum Stehen kommt, auch wenn sich (noch) kein Einsatzfahrzeug nähert. Bei Nichtbeachtung droht ein Bußgeld.

Praxis-Tipp:
Das Bilden der Rettungsgasse ist denkbar einfach. Die rechte Hand kann als „Eselsbrücke“ dienen: linke Spur (Daumen) an den linken Rand des Fahrstreifens, die Fahrzeuge auf den anderen Spuren (Finger) orientieren sich nach rechts. Bei längerem Stillstand den Motor ausschalten. Das schont nicht nur die Umwelt, sondern auch den Geldbeutel. Gegen die Kälte helfen im Auto mitgeführt Wolldecken sowie ein Heißgetränk aus einer Thermoskanne.
Autor: red

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Kommentare
Kobold2
19.12.2023, 20:06 Uhr
Einer der jährlichen Höhepunkte
des Verkehrswahns.... man kannst noch nicht mal auf die LKW's schieben, aber sich dann schön über die anderen aufregen, wenn man im Stau steht.
Mache genannten Abschnitte geben Anlass zum Nachdenken.
München > Gefrees
Dortmund/Unna> Moers
Wommen> Kirchheim, geht ja dann gleich weiter bis zum Reiskircher Dreieck.
P.Burkhardt
19.12.2023, 22:29 Uhr
ach Kobold...
...Sie haben ja so recht !

Mich trifft das A7-Chaos seit Jahren regelmäßig. Gefühlt ist jede Brücke eine Baustelle und irgendwie will an jedem Wochenende jeder da lang. Leider kann ich es nicht vermeiden, das Auto zu benutzen...so auch am kommenden Freitag Nachmittag. Zwischen 5 und 12 Stunden für 600km ist da alles möglich.

und ja, die LKWs sind da eher das kleinste Problem
Lautaro
20.12.2023, 09:37 Uhr
An meine Vorkommentatoren....
Natürlich ist nicht der "LKW" an der ganzen Misere schuld.
Schauen sie sich doch einfach die baulichen Gegebenheiten der meisten Discounter an ! Das, was man früher Lager nannte, ist zu einer kargen Zwischenfläche zwischen Anlieferung und Regal verkommen.
Der LKW wurde zu einem rollenden Ersatz für das frühere Lager.
Und was Brücken und andere Baustellen betrifft...?
Seit der Wende wurden Gelder für "Schwellenländer" (China, Indien), Armutseinwanderer, verschuldete EU-Länder, Taschengeldabgreifer aus vielen Nationen, geschenkte U-Boote, Unterstützungen für korrupte Oligarchenstaaten usw. verballert.
Aber unsere Infrastruktur sträflich vernachlässigt.....Das Ergebnis sehen wir auf unseren Straßen und Schulen !
marco-sdh
20.12.2023, 10:21 Uhr
Sorry, aber das ist schlichtweg falsch, Lautaro.
Die Verkehrsinfrastruktur wurde seit der Wende nicht vernachlässigt, sondern erst geschaffen. Wie sah es denn bei uns vor der Wende aus mit Straßen, Autobahnen, Schienennetz? Wieviele "Autobahnen" gab es in Thüringen? Eine, wenn man sie so nennen durfte, von Eisenach bis Karl-Marx-Stadt. Eine A 38, A 71, A 4, A 9 wurden doch erst nach der Wende gebaut. Von städtischen, Kreis- und Landstraßen ganz zu schweigen. Wenn Verkehrsinfrasturktur zu dieser Zeit vernachlässigt wurde, dann im Westen, daher resultiert der Zustand der dortigen Brücken (Leverkusener Brücke, Rahmede-Talbrücke Lüdenscheid etc.). Das Geld war nicht da, weil es hier bei uns verbaut wurde und nicht, wie es es suggerieren, der halben Welt in den Hintern geblasen wurde.
Lautaro
20.12.2023, 13:06 Uhr
Das ist völlig richtig werter Marco-Sdh !
Die A38 wäre zu DDR-Zeiten nicht möglich gewesen. Andere Projekte in Sachen Verkehrsinfrastruktur ebenso wenig !
Aber dass Straßen und Schulen in einem solch "wohlhabenden" Land marode werden, während Geld in oben genannte "Projekte" verballert werden, kann nicht mal der Ideologie-besoffenste Grüne abstreiten....oder ?
Kobold2
20.12.2023, 19:44 Uhr
Erstaunlich, oder schon langweilig
Das man fast jedes Thema in die gern genommenen und üblichen Ecken drängt.
Das Argument, das LKW die Stauverursacher sind, läuft ins Leere.
Die zahlreichen Osteuropäer verlassen über die Woche schon das Land, weil viele Firmen über die Feiertage nicht, oder nur wenig arbeiten. Die Parkplatzsuche ist dadurch jetzt schon etwas entspannter. Ein Teil der im Artikel genannten Streckenabschnitte sind dreispurig pro Richtung ausgebaut und sogar baustellenfrei. Am Geld verschenken liegts da sicher nicht. Bei vielen Baustellen verringert sich nur die Spurbreite, aber nicht deren Anzahl. Da ist viel Überforderung im Spiel. Manch Stecken sind seit Jahrzehnten ein Phänomen, z.B. Alsfeld> Rimberg. Egal ob mit, oder ohne Baustelle, oder LKW, läuft es dort nie sauber durch.
Der Hauptgrund ist zuerst im Paragraph 1 Absatz 2 zu finden.
Gute Heimreise @ P.Burkhardt.
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