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Sa, 19:31 Uhr
23.12.2023
Kurz vor Weihnachten

Höchste Hochwasser-Alarmstufe ausgerufen

Der Hochwasserbereitschaftdienst des Landes Thüringen hat für den Landkreis Nordhausen die höchste Hochwasser-Alarmstufe 3 ausgerufen. Was das bedeutet, das hat de nnz erfahren...
Update 22.00 Uhr: Einsatz in Sundhausen und Hesserode, Zorge entspannter

Hochwasser im Landkreis Nordhausen (Foto: Landkreis Nordhausen) Hochwasser im Landkreis Nordhausen (Foto: Landkreis Nordhausen)
„Die größten Probleme bereiten uns aktuell die Flüsse Zorge, Helme und Wipper. Hier machen die Feuerwehren der jeweils angrenzenden Gemeinde aktuell Kontrollgänge und beräumen bei Bedarf Gewässerläufe“, berichtet Kreisbrandinsprektor Daniel Kunze am Abend aus der Rettungsleitstelle.

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„Maßnahmen zur Hochwasserabwehr laufen bereits in Sundhausen, hier wird der Deich mit Sandsäcken verstärkt.“ Dafür hat die Stadt auch Sandsäcke aus dem Katastrophenschutzlager Nordthüringen in Nordhausen, dass die Landkreisverwaltung betreut, erhalten. Auf Anforderung wurden auch bereits Sandsäcke für das Eichsfeld ausgegeben.

Derzeit sind zahlreiche Feuerwehren aus dem Landkreis Nordhausen im Einsatz, befüllen beispielsweise Sandsäcke. Auch das THW ist bereits alarmiert. Glücklicherweise seien bislang nur wenige Unwetterschäden zu verzeichnen, wie vollgelaufene Keller und umgestürzte Bäume, so Daniel Kunze. Die Straße zwischen Auleben und Görsbach und weitere Straßen mussten heute zeitweise aufgrund des Hochwassers ganz oder teilweise gesperrt werden. Die Sperrungen können sich fortlaufend ändern, je nachdem wie sich die Pegelstände entwickeln.

Blick auf die Zorge
Für Überflutungen vorgesehene Flächen wie beispielsweise Felder stehen an vielen Stellen bereits unter Wasser, wie beispielsweise an der Aumühle (siehe Foto). Regelmäßig wird nun die weitere Entwicklung kontrolliert. „Die Lage ist aufgrund der lang anhaltenden Regenfälle angespannt und ich bin den Kräften der örtlichen Feuerwehren und der Katastrohenschutzeinheiten dankbar für ihre Einsatzbereitschaft, gerade angesichts der bevorstehenden Weihnachtsfeiertage“, sagt Landrat Matthias Jendricke.

„Ohne Fragen hatten wir uns entspanntere Festtage gewünscht, nun können wir nur hoffen, dass die Pegelstände in den nächsten Tagen wieder zurückgehen.“ Aktuelle Informationen dazu sind bei der Hochwassernachrichtenzentrale Thüringen unter https://hnz.thueringen.de/hw-portal/ abrufbar.

Update 22.00 Uhr:Wie die Stadtverwaltung mitteilt arbeiten in Sundhausen die Feuerwehren Sundhausen, Nordhauen-Mitte, Steinbrücken gemeinsam mit vielen Helferinnen und Helfern aus dem Ort an den Abwehrmaßnahmen. Hier ist der Bereich Wertherstraße, Riesleber Straße, Kirchplatz und Auestraße gesperrt. Den Anweisungen der Einsatzkräfte ist Folge zu leisten.

Die FFW Hesserode war im Bereich des Bauhofs mit Bauhofmitarbeitern beim Befüllen der Sandsäcke im Einsatz und werden jetzt durch die FFW Großwechsungen und THW abgelöst.

Die Situation an der Zorge ist derzeit entspannter und unter ständiger Kontrolle. Die Meldestufe 1 ist noch nicht erreicht, vorbereitende Maßnahmen laufen parallel. Ab Meldestufe müssen 13 Brücken bestreift werden. Im Bereich der Parkallee ist es stadtauswärts zu einer lokalen Rutschung gekommen. Es kommt zu einer Vollsperrung der B4.

Oberbürgermeister Buchmann dankte allen Einsatzkräften und den freiwilligen Helferinnen und Helfern bei den Abwehrmaßnahmen. In den Ortsteilen packen so kurz vor Heiligabend alle Hände mit an. Das ist absolut vorbildlich und ein gutes Zeichen für den Zusammenhalt in unserer Stadt und ihren Ortsteilen. Auch die Logistik, der Austausch der Kräfte und die Stabsarbeit laufen gut.
Schnee und Wasser (Foto: Peter Blei)
Schnee und Wasser (Foto: Peter Blei)
Schnee und Wasser (Foto: Peter Blei)
Schnee und Wasser (Foto: Peter Blei)
Schnee und Wasser (Foto: Peter Blei)
Schnee und Wasser (Foto: Peter Blei)
Schnee und Wasser (Foto: Peter Blei)
Schnee und Wasser (Foto: Peter Blei)
Schnee und Wasser (Foto: Peter Blei)
Schnee und Wasser (Foto: Peter Blei)
Schnee und Wasser (Foto: Peter Blei)
Schnee und Wasser (Foto: Peter Blei)
Schnee und Wasser (Foto: Peter Blei)
Schnee und Wasser (Foto: Peter Blei)
Schnee und Wasser (Foto: Peter Blei)
Schnee und Wasser (Foto: Peter Blei)
Schnee und Wasser (Foto: Peter Blei)
Schnee und Wasser (Foto: Peter Blei)
Schnee und Wasser (Foto: Peter Blei)
Autor: psg

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Kommentare
franz1985
23.12.2023, 20:18 Uhr
..
Absolutes Versagen der zuständigen Behörden. Seit Jahren werden Flüsse, Bäche und Gräben nicht mehr beachtet.
Zum Teil sind die mittlerweile zugewachsen oder verengt.
Das betrifft den gesamten Landkreis.
Es ist dringend erforderlich das die
Wasserbehörden aktiv werden.
Ich hoffe das unter Landrat auch aktiv wird und in Erfurt was vorantreibt.
Für die tolle Flüchtlingspolitik und andere
unwichtigen Ding sind finanzielle Mittel zur
Verfügung.
Echter-Nordhaeuser
23.12.2023, 22:12 Uhr
Weihnachtszeit......
Trotz allem, sind Feuerwehren,THW und Helfer im Einsatz.
Wenn es möglich ist und wird ein Frohes und ruhiges Weihnachtsfest.
Marino50
23.12.2023, 22:39 Uhr
Hochwasser...
...den Einsatzkräften von den umliegenden Feuerwehren und THW sowie den freiwilligen Helfern gilt der Dank. Ich bin sicher, dass Landrat, OB und natürlich Katastrophenschutz hier gut zusammenarbeiten.
Es ist nicht der Zeitpunkt, bösartige Kommentare loszulassen, sondern eher zu helfen.
Durch Wasser gibt es Stromausfall, vollgelaufene Keller und Wohnungen. Auch Tiere können betroffen sein. Da ist Zusammenhalt und Hilfe nötig und vorhanden. Ich spreche allen Helfern meinen Dank aus und wünsche trotz allem schöne Feiertage
Kama99
23.12.2023, 23:31 Uhr
@walter 2017
Ich gebe dir recht aber die "Wasserbehörde" rückt nicht ohne Auftrag der Stadtverwaltung aus. Da liegt der Knackpunkt, haste ja selber erkannt.
G.Auer
23.12.2023, 23:38 Uhr
Experte?
Wenn einer keine Ahnung hat sollte er lieber seinen Mund halte. Aber es gibt sie je welche alles besser wissen und dies stets und ständig in dei Welt heraus posaunen müssen. Gerade für den Hochwasserschutz wurden in den letzten 15/20 Jahren Millionen ausgegeben und im Landkreis investiert. Eine Versicherung, dass nie etwas passieren kann, dien gibt es eben nicht. Aber ich glaube, dass es uns vor den Schutzmaßnahmen z.B. in den 90er Jahren durchaus härter getroffen hätte als heute. Die Natur ist halt nie 100 Prozent kalkulierbar. Allen Lesern, auch trotz mancher eventueller Probleme, ein gesegnetes Weihnachtsfest!
Andi Macht
24.12.2023, 10:16 Uhr
Es ist so gewollt
Die untere Naturschutzbehörde und die untere Wasserbehörde haben in der Vergangenheit dafür gesorgt, dass die Gewässer zuwachsen. Die Kommunen haben kein Geld für die Gewässerpflege und wenn sich Privatpersonen derer annehmen, um ihr Eigentum zu schützen, dann hagelt es Anzeigen.
Gewünscht sind natürliche, meandrierte Gewässer, mit Feuchtbiotopen und ausgedehnten Überschwemmungsgebieten.
Ecki58
24.12.2023, 19:26 Uhr
Wenn die Logistik klappen würde
Waren garantiert noch mehr freiwillige Helfer im Einsatz welche kein Auto haben. Dies hat weder der OB noch der LR bedacht. Nur wie sollen die hinkommen? Vielleicht für die Zukunft Mal drüber nachdenken wie man das realisieren kann. Ein Anfang wäre z. B. Eine Hotline oder hier ein zentraler Platz zum Befüllen der Sandsäcke. Das nächste Hochwasser kommt bestimmt und da wär es doch angenehmer wenn man dann besser vorbereitet ist oder Herr Buchmann und Herr jendricke?
Wie Bitte
24.12.2023, 23:44 Uhr
Wir haben es alle gewusst,
OB Prophet hätte das Hochwasser im Alleingang aufgehalten!
Wo ist das #bündnisfürnordhausen jetzt?
Soll es doch das Hochwasser bei sich zuhause aufnehmen!
W. Roßmell
26.12.2023, 19:00 Uhr
Leider tut sich bei der Stadt auf dem Gebiet der Pflege zu wenig, wenn sogar bis gar nichts!
Auch in Nordhausen war Heiligabend fast das Hochwasser angekommen. Der Roßmannsbach war kurz vor dem Überlaufen, so voll war er gelaufen. Gepflegt wurde dieser Bach in den letzten 4 Jahren nicht mehr, obwohl man vor einigen Jahren (2014) 2 Rückhaltebecken in Nordhausen-Ost angelegt hat. Diese hat man mit jungen Bäumen bepflanzt, doch das war es auch. Inzwischen sehen die Rückhaltebecken so aus, dass sie zwar noch Wasser fassen können, aber vor wildwachsenden Bäumen und Büschen der eigentlichen Aufgaben nicht mehr gewachsen ist. Die verantwortliche Kollegin, Frau Windisch, bei der Stadt Nordhausen ist in ihren wohlverdienten Ruhestand gegangen. Seid dieser Zeit tut sich nichts mehr. Die Kopfweiden sind keine Kopfweiden mehr, weil sie inzwischen 4 Jahre nicht mehr geschnitten wurden und es scheint auch bis Februar 2024 in dieser Sache nichts zu tun. Telefonkabel der Telekom leiden unter diesen Weiden und bis jetzt ist es eigentlich nur als "glücklich" zu bezeichnen, dass bisher kein Kabel gerissen ist. Den Gewässerunterhaltungsverband "Harzvorland" gibt es nicht mehr und wurde dem Gewässerunterhaltungsverband Helme, Ohne, Wipper unterstellt. Dieser fühlt sich für das Beschneiden der Weiden nicht verantwortlich und so schiebt sich Jeder die Aufgabe dem Anderen zu und am Ende tut sich gar nichts. 2014 hatte uns das damalige Ingenieurbüro versichert, dass es nie mehr zu Hochwasser kommen wird! Weihnachten 2023 hat nun was anderes gezeigt und mir tun wirklich alle Menschen leid, die mit den Wassermassen zu tun haben, selbst betroffen sind und für jede Hilfe dankbar sind. Ich wünsche diesen Menschen alles Gute, möge das Wasser schnell abziehen und man das Haus wieder reinigen und beziehen. Aber es ist halt so, die Stadt und auch das Land tun viel zu wenig, die Flußläufe regelmäßig zu pflegen und am Hochwasserschutz wirklich immer wieder neu zu arbeiten. Wir Bewohner der Bielener Str. sind gespannt, wann endlich auch hier wieder ein Einsatz erfolgt, der eigentlich hätte schon vor 2 Jahren stattfinden müssen. Noch ist Zeit, aber man sollte erst einmal die Zuständigkeit klären und schnellstens handeln!
Piet
26.12.2023, 19:57 Uhr
Ich hätte
gerne gewusst wo in den letzten 20 Jahren zig Millionen in den Hochwasserschutz investiert worden sind.
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