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Do, 16:38 Uhr
25.01.2024
CDU will Bezahlkarte für Asylbewerber und Flüchtlinge

Die Spreu vom Weizen trennen

Im November haben sich Bund und Länder innerhalb der Ministerpräsidentenkonferenz auf die deutschlandweite Einführung einer Bezahlkarte für Flüchtlinge und Asylbewerber geeinigt. Die CDU will die Umsetzung in Nordhausen möglichst bald...

Seither arbeiten die Länder an Ausschreibungen für die Kartensysteme. Das Asylbewerberleistungsgesetz sieht die Möglichkeit vor, Sachleistungen in Form von Gutscheinen oder mittels Bezahlkarte auszureichen.

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Die Umsetzung des Beschlusses der Ministerpräsidentenkonferenz obliegt den Bundesländern mit den jeweiligen Landkreisen und kreisfreien Städten.
„Wir sollten die Möglichkeit nicht auf die lange Bank schieben und warten, bis das Land uns eine Lösung präsentiert“, so René Fullmann. Das Pilotprojekt des Landkreises Greiz, wo die Bezahlkarte bereits seit Dezember im Einsatz ist, zeigt seine Wirkung. Dort sind schon einige Anspruchsteller erbost wieder abgereist, weil Ihnen die Bargeldauszahlung verwehrt wurde. Außerdem sinkt durch diese Maßnahme die Lukrativität der Antragstellung in Deutschland gegenüber anderen EU-Ländern.

„Die Asylbewerber und Flüchtlinge sollen die Leistungen bekommen, die sie für ihren Lebensunterhalt bei uns benötigen. Mit den Bezahlkarten ist es aber nicht mehr möglich, Gelder in die Heimatländer zu transferieren oder Kredite an Schlepper zurückzuzahlen. Wer wirklich auf der Flucht ist, dem ist die Auszahlungsweise egal. Hier wird sich die Spreu vom Weizen trennen“, ist sich Fullmann sicher.

Das Kartensystem beugt Missbrauch vor und reduziert den Verwaltungsaufwand. Darüber hinaus wird mit der Einführung der Bezahlkarte eine sachgerechtere und bedarfsorientiertere Ausreichung von Grundleistungen an die Hilfesuchendens sichergestellt. Außerdem bleibt das Geld durch den landkreisbegrenzten Einsatz der Bezahlkarten in der Region. Die CDU-Fraktion fordert in Ihrem Antrag die schrittweise Einführung des Bezahlkartensystems ab 01. März. Zum 31. Mai 2024 soll die Umstellung gänzlich abgeschlossen sein.
Autor: red

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Kommentare
grobschmied56
25.01.2024, 17:46 Uhr
Die Bezahlkarte erweist sich ...
... fast sofort als Erfolgsmodell! Tatsächlich scheidet sie 'Spreu' vom Weizen, will heißen Flüchtlinge von 'Handaufhaltenden'. Sowohl im Landkreis Greiz als auch im Eichsfeld scheint es positive Erfahrungen zu geben.

Zitat:
'Die Testläufe für Bezahlkarten für Flüchtlinge in zwei Thüringer Landkreisen lösten gemischte Reaktionen aus. Die Greizer Landrätin Martina Schweinsburg (CDU) lobte das Projekt am Donnerstag als „vollen Erfolg“. Auch die Verantwortlichen in Eichsfeld zeigten sich zufrieden mit den ausgegebenen Karten. Im Gegensatz dazu übte der Flüchtlingsrat scharfe Kritik.'
Zitat Ende. Quelle: Focus, 23.01.2024

Der 'Flüchtlingsrat übt Kritik. War ja klar. Ist eine von diesen Truppen, bei denen stets das Glas halbleer ist und zu wenig für arme 'Flüchtende' getan wird.

Tatsache ist, daß schon etliche 'Angekommene' ihr Köfferchen gepackt haben und wieder abgereist sind.
'Wir wollen Bargeld, keine Karte!' So der Kommentar.

Die Bezahlkarte hat eben ein paar Ecken und Kanten!
Man kann damit problemlos Lebensmittel einkaufen oder im Bekleidungshaus eine warme Winterjacke.
Man kann damit aber kein Geld ins Ausland überweisen und keinen Schleuser bezahlen.
Menschen, die mit stimmungsaufhellenden Substanzen handeln, natürlich auch nicht.
Paulinchen
25.01.2024, 18:19 Uhr
Jetzt sollten...
.... die Verwaltungsangestellen mal unter Beweis stellen, dass sie recht schnell arbeiten können.

Wenn die Bezahlkarten von den Flüchtlingen nicht angenommen werden, gehören sie in die sofortige Abschiebehaft. Wenn der Flüchtlingsrat damit nicht einverstanden ist, so muss er selbst in die Tasche greifen und den Flüchtlingen Bargeld bis zur Abschiebung auszahlen.

Wenn wir in nicht wenigen Geschäften eine Ware zurückgeben, dann drückt man uns meist auch nur noch einen Gutschein für die Hand. Wie aus dem Eichsfeld zu erfahren ist, gibt es ja auch noch die Gelegenheit, dass der Flüchtling mit echter Arbeit, sich Bargeld dazu verdienen kann. Aber da liegt offenbar der Hase im Pfeffer. Mit Arbeit haben sie es wohl nicht so. Jetzt wird ihnen klar gemacht, dass die Türen vom Schlaraffenland geschlossen sind.

Aus meiner Sicht ist das mit der Bezahlkarte eine sehr gute Idee und diese muss um jeden Preis durchgezogen werden. Es wird den Flüchtlingen ja nichts weggenommen.
geloescht.20250302
25.01.2024, 18:26 Uhr
Der Beitrag wurde deaktiviert – Haben sie ja vielleicht ...
geloescht.20241125
25.01.2024, 19:57 Uhr
Wer Hilfe braucht,
ist erleichtert, Hilfe zu bekommen. Da ist das Wie doch von sekundärer Bedeutung. So sehe ich das, ohne jemals habe vor Krieg fliehen müssen. Gott sei Dank!

Solange jeder Bedürftige finanzielle Unterstützung erhält, ohne dass nach dem Grund der Notlage differenziert wird, wäre das oder ein ähnliches Modell für alle Bezieher staatlicher Gelder vielleicht auch mal in Erwägung zu ziehen. Der ein oder andere Arbeitsfähige würde dann vielleicht auch einmal auf die Idee kommen, selbst für seinen Unterhalt sorgen.
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