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Fr, 15:27 Uhr
26.01.2024
Kommentiert

Die Sorge vor der Neuen Rechten

In ganz Deutschland war zuletzt viel los auf den Straßen, für den kommenden Sonntag sind auch in Nordhausen wieder Demonstrationen angemeldet. Unter dem Motto "Nie wieder ist jetzt" will man gegen den Rechtsruck im Land Gesicht zeigen. Doch woher kommt die Sorge vor der Neuen Rechten eigentlich? Ein paar Gedankengänge...

Demonstration in Nordhausen, Symbolbild (Foto: agl) Demonstration in Nordhausen, Symbolbild (Foto: agl)


Differenzierung und Komplexität stehen in der öffentlichen Debatte in diesem unserem Zeitalter nicht sonderlich hoch im Kurs. Die Wahrheit ist ein Netz des Faktischen in dem man die Übersicht in Eile leicht verlieren kann, und so leidet der allgemeine Diskurs unter dem Zwang zur Verkürzung. Wenn keine schmissige Schlagzeile bei heraus kommt, wird’s nichts mit dem „trenden“.

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Aktuelles Fallbeispiel: der „Geheimplan gegen Deutschland“, das nicht ganz so geheime, konspirative Treffen neurechter Kräfte zur „Remigration“ nahe Potsdam. Die Wellen sind hoch geschlagen, „Wannsee 2.0“ heißt es auf der einen Seite, nur ein Stammtisch wie es ihn zu hunderten im ganzen Land gibt, beschwichtigt die Gegenseite. Die Wahrheit liegt wohl wieder einmal in der Mitte. Der direkte, historische Vergleich mit der Wannseekonferenz drängt sich schon ob der geographischen Nähe auf - nur eine knappe halbe Stunde Autofahrt trennen beide Orte voneinander, etwas mehr als 14 Kilometer. Auch inhaltliche Parallelen lassen sich ziehen, Umfang und Konsequenz beider Treffen liegen, nüchtern betrachtet, deutlich weiter auseinander. Zwischen „Remigrations“-Fantasien und „Endlösung“ liegen dann doch noch einige nicht ganz triviale Schritte.

Disclaimer
Bevor nun manchen Leser der Kamm ob etwaiger Verharmlosung schwillt - ruhig Blut, bitte, zur Einschätzung der „Lehnitzsee-Konferenz“ kommen wir noch. Zuvor müssen aber ein paar Dinge vorangestellt werden. Erstens möge das der AfD zugeneigte Publikum bitte pro forma zur Kenntnis nehmen, dass sie hier nicht samt und sonders in die viel beschworene „rechte Ecke“ gestellt werden sollen. Sie sind nicht alle Nazis, aber es gibt tonangebende Kräfte innerhalb der AfD und ihrem Umfeld, die man mit Fug und Recht als Neonazis bezeichnen muss. Weiterhin ist nicht automatisch jede Person, die sich gegen die rechtsextremen Tendenzen in diesem Land stellt, ein arbeitsloser Genderstudent und Staatszersetzer der die Erstgeborenen für den Kampf gegen den Klimawandel am Habeck-Schrein opfern würde. Die Gemengelage ist vielschichtig, hüben wie drüben.

Zweitens muss festgestellt werden, dass es leider eine ganze Reihe an Gründen gibt, in diesen Tagen seinem Unmut Luft zu machen, im Fokus stehen sollen an dieser Stelle aber vor allem die Proteste gegen den Rechtsextremismus in der Bundesrepublik. Drittens ist es durchaus möglich, mehrere Positionen in der Brust zu tragen. Nur weil man gegen das Eine ist folgt nicht, dass man gegen das Andere sein muss. Sie können auf der Seite der Bauernproteste stehen und sich trotzdem Sorgen um den Aufstieg rechten Gedankenguts machen, sie können gegen die AfD protestieren und gleichsam mit Scholz, Lindner und Co hadern, können die Migrationspolitik kritisch betrachten und Massendeportationen ablehnen - alles ohne größere kognitive Dissonanzen möglich. Menschen und ihre Meinungen, Ansichten und Regungen sind komplex, nicht binär.

Der Versuch einer Einschätzung
Ebenso muss zur Kenntnis genommen werden, dass die Umtriebe der extremen Rechten und ihr Vorstoß in die Mitte der Gesellschaft einer Menge Leute in diesem Land große Sorgen bereitet. Die Wiederrum stoßen in den einschlägigen Kreisen scheinbar auf Unverständnis. Was ist schon dabei wenn ein paar Damen und Herren, ganz privat, über ihre persönlichen Ansichten zur Migrationsdebatte reden? Und überhaupt war das alles ja auch nicht geheim, der Herr Sellner aus Österreich - einer der führenden Köpfe der Neurechten „Identitären Bewegung“ - hat das ja alles in Buchform veröffentlicht, für jeden einsehbar. Nichts geheimes dran. Nichts schlimmes dran. Der neuen Rechten geht es doch nur um die illegale Migration. Und wirklich was zu sagen hat da auch keiner, also keine Sorgen bitte, hier gibt es nichts zu sehen, eine infame Kampagne der Systempresse, mehr nicht. Weiter gehen, weiter gehen.

Derlei Argumentation lässt sich im Netz ohne weiteres finden und bei manchem Zeitgenossen wird sie wohl auf fruchtbaren Boden fallen. Die Medien sind gesteuert, die Bilder gefälscht, die Demonstranten „Schlafschafe“, die den Schuss noch nicht gehört haben, echte Nazis gibt es nur noch im Altersheim, wenn überhaupt und das waren auch gar keine Rechten, sondern Linke, weil es heißt ja „NationalSOZIALISMUS“, du links-grün versiffter Faschist, du.

Wie weit wird es gehen?
Etwas decorum in der Sache ist in der digitalen Weite deutlich schwerer zu finden als solche Aussagen, oder, wie schon erwähnt, die Differenzierung. Betrachten wir die Sache ehrlich, dann war das tatsächlich keine neue „Wannseekonferenz“. Das man am extrem rechten Rand nach Umsturz und radikaler Veränderung strebt ist nichts Neues, es ist nicht einmal neu, dass man es offen sagt. Faktisch ist hier nicht viel mehr zu greifen.

Der Einschub, der so viele Menschen auf die Straße treibt, ist aber kein faktischer, sondern ein gedanklicher: es war noch keine neue „Wannseekonferenz“. Aber für einen Probelauf im Kleinen reicht es aus. Gepaart mit den hohen Umfragewerten der AfD, der bröckelnden „Brandmauer“ der Christdemokraten, der Teilnahme der „Werteunion“, führenden Köpfen der „Alternative“ und rechtsextremen Vordenkern mischt sich der nächste Gedanke in die Melange: Wie weit wird es gehen?

Das ist die zentrale Frage, die zentrale Sorge. Zumindest für mich und wenn die sehr realen Bilder der letzten Tage ein Maßstab sind, dann bin ich wohl nicht allein. Sollten Sie, liebe Leser, wirklich nicht verstehen, warum gerade jetzt gegen die AfD und das, wofür sie für viele Menschen steht, demonstriert wird, dann lassen sie sich die folgenden Zeilen gut durch den Kopf gehen.

Was passiert, wenn die extreme Rechte wirklich an die Schalthebel der Macht gelangt? Wo hört die „Rückabwicklung der Migration“ auf? Macht man bei Asylbewerbern, Ausländern mit Bleiberecht und „nicht assimilierten Staatsbürgern“, wie es in den „Masterplan“ Gesprächen umrissen worden sein soll, wirklich Halt? Es ist bei weitem nicht der erste Mal, dass man laut über„Remigration“ nachdenkt, dass Thema ist groß in Mode in den einschlägigen Kreisen und, laut dem „Correctiv“ Bericht, auch in der Wahrnehmung der Teilnehmer das eine große Thema, auf das man sich in "der Bewegung" einigen kann.

Der Thüringer AfD Chef, Björn Höcke, schrieb schon vor Jahren es werde „ein groß angelegtes Remigrationsprojekt notwendig sein. Und bei dem wird man, so fürchte ich, nicht um eine Politik der „wohltemperierten Grausamkeit“, wie es Peter Sloterdijk sagte, herumkommen. Das heißt, dass sich menschliche Härten und unschöne Szenen nicht immer vermeiden lassen werden.“ Im selben Traktat sinniert Höcke davon, dass man „leider ein paar Volksteile verlieren werde[n]“. Die Zahlen liefert der AfD Kandidat für die anstehende Europawahl, Maximilian Krah: „[…]bleibt die Frage, was mit den dann im Land befindlichen Menschen mit Migrationshintergrund geschehen soll. Das werden in Deutschland prognostisch über 25 Millionen Menschen sein, davon deutlich über 15 Millionen deutsche Staatsangehörige.“

Es gibt noch mehr solcher Zitate und Passagen, nicht nur von Höcke, Krah und Sellner. Was die neue Rechte vorhat, wird nicht geheim gehalten, für Jeden der will, sind die Aussagen nachlesbar. Man kleidet die Sache freilich sprachlich so, dass sie nicht zu sehr an die alten Vorbilder erinnert - „Deportation“ weckt andere Assoziationen als „Remigration“ und so ist Ersteres wohl auch bei der besagten Konferenz tatsächlich nicht gefallen. Und man betont, legale Wege zur Realisierung finden zu wollen. Was „legal“ ist, ließe sich natürlich auch neu definieren, wenn man erst einmal an den richten Schalthebeln sitzt. Das in deutschen Landen de jure alles seine Ordnung hat, das war auch in der Vergangenheit schon wichtig .

Die Frage, die offen bleibt, ist: Wie weit gehen solche Gedankengänge wirklich? Wer sind die Volksteile, die man da zu verlieren bereit ist? Was bedeutet „verlieren“ hier überhaupt? Ab wann gilt jemand als ausreichend migrantisch um in die engere Auswahl der Remigrationsfantasien zu geraten? Erste Generation? Zweite? Dritte? Wer definiert, wann man als „nicht-assimilierter Staatsbürger“ gilt?

Diese Gedanken kommen nicht von ungefähr, nicht allein aus der Assoziation zum Geschichtsunterricht oder den Debatten im Netz, sondern aus dem direkten Lebensumfeld. So hat AfD-Chef Höcke im vergangenen Jahr angekündigt, dass er von Inklusion an den Schulen des Freistaates nichts hält und das „Ideologieprojekt“ beendet werden müsse. Muss ich also damit rechnen, dass der Nachwuchs in meiner eigenen Familie in einem „blauen“ Thüringen bald die weiterführende Schule nicht mehr besuchen darf? Bleibt es dann dabei, oder kommt der nächste Schritt zurück in dunklere Tage? Der Ausschluss vom Leben für unerwünschte Elemente des gesunden Volkskörpers? Andere Teile der Familie haben syrische Wurzeln. Wer muss gehen, wenn eine rechte Mehrheit im Land ihre Pläne wahr macht? Dürfen die hier geborenen Kinder bleiben oder ist das schon zu viel Migrationshintergrund? Wie wird es Staatsbürgern gehen, die Ahmed oder Mustafa heißen, wenn die schöne, reine Patriotenwelt in vollem Schwung ist? Waren Sie mal bei der Linken? An Demos teilgenommen? Die Grünen gewählt? Sozialarbeit im Migrationsbereich gemacht? Im Ehrenamt beim Spracherwerb geholfen? Mit den falschen Leuten Bier getrunken? Ab wann reicht’s zum Volksverräter?

Wie geht es mit mir selbst weiter? Was man in der extremen Rechten von Pressevertretern hält, die nicht auf Linie liegen, ist kein Geheimnis. Auch darüber redet man offen.

Bei uns bekannten Revolutionen wurden irgendwann die Funkhäuser sowie die Presseverlage gestürmt und die Mitarbeiter auf die Straße gezerrt. Darüber sollten die Medienvertreter hierzulande einmal nachdenken, denn wenn die Stimmung endgültig kippt, ist es zu spät!

Diesen kleinen Text hat eine AfD Fraktion aus Hessen Ende 2019 abgesetzt. Wer ein bisschen sucht, der findet am rechten Rand mehr solcher Aussagen, auch deutlichere, explizitere Drohungen. Etwas jüngeren Datums: „Schmutzwerfer und linke Extremisten, die unter dem Deckmantel des Journalismus ihre Propaganda verbreiten, müssen in ihre Schranken gewiesen werden!’. Das ging nach dem „Geheimplan“-Artikel über die Netzwerke der AfD. Gehöre ich da jetzt auch dazu? Wie geht das weiter wenn die Damen und Herren dann einmal das Sagen haben? Besiegele ich mit diesen Zeilen schon mein Schicksal oder bekomm ich dann einfach nur öfter mal ein Knöllchen, so als Systemschreiberling? Ein bisschen Schikane, alles ganz legal, versteht sich. Vielleicht doch Berufsverbot? Abschiebung, weil nach neuer, „maßgeschneiderter“ Rechtslage nicht ausreichend assimiliert?

Geben wir noch ein paar Munitionsenthusiasten, Anhänger des lang verblichenen Kaiserreichs, bewaffnete Staatsbedienstete von fragwürdiger Gesinnung, erlebnisorientierte Wehrsportler und sonstige frei drehende Elemente am rechten Rand hinzu, eine allgemeine Prise grundsätzlicher Weltkrise nicht zu vergessen, dann kommt der ganze Sorgentopf erst so recht zum Köcheln. Tja. Der Urgroßvater ist für die Legion Condor geflogen, vielleicht gibt das ja Bonuspunkte.

Gut, das war jetzt etwas überspitzt. Panikmache und Übertreibung wird man mir auch ohne diese Zeile vorwerfen, so sicher wie das Amen in der Kirche, der Vorwurf niederträchtigster Hetze gegen die wahren Demokraten ist sicher auch nicht weit. Allein, dies sind tatsächlich Gedanken, die mir in diesen Tagen durch den Kopf gehen und nicht zum ersten Mal. Gedanken, die mich ernsthaft überlegen lassen, wie es für mich und die meinen in diesem Land weitergehen wird. Und ich denke nicht, dass ich damit alleine bin. Um es in der Sprache populärer Politik auszudrücken: Die Bürger machen sich Sorgen. Und diese Sorgen muss man ernst nehmen.

Wie weit wird man gehen? Wenn die Wählerschaft in diesem Jahr an die Urnen gerufen wird, sollte sich jeder selbst diese Frage stellen. Eine ganze Menge Leute, vermute ich, hoffe ich, haben dabei Martin Niemöllers berühmte Zeilen im Hinterkopf. Sind die Hürden erst einmal aus dem Weg geräumt, kann man sehr weit gehen.

Heißt das also, dass jedes Parteimitglied der AfD mit Schaum vor dem Mund danach giert sofort und gleich jeden auszuweisen, der nicht bis in die fünfte Generation alabasterweiß, blond und blauäugig ist? Nein, natürlich nicht. Wir erinnern uns an die Voranstellung weiter oben und bleiben zivilisiert. Unbestreitbar gibt es aber Elemente, die in der Partei ein Vehikel sehen, rechtsextreme Weltentwürfe in Deutschland wieder aufleben zu lassen. Bisher gelingt es der „Alternativen“ nicht glaubhaft zu machen, dass man diese Kreise im Griff hat. Im Gegenteil, Episoden wie die „Lehnitzsee-Konferenz“ schüren eher die Befürchtungen, dass hier etwas ganz und gar gefährlich falsch läuft. Deswegen gehen Tausende auf die Straße, im ganzen Land. Am Sonntag wird man sehen, ob sich auch die Nordhäuserinnen und Nordhäuser sorgen, oder der kurze Schreck aus dem letzten Herbst im Winterschlummer verweht ist.
Angelo Glashagel, privat
Autor: red

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Kommentare
geloescht.20250302
26.01.2024, 15:59 Uhr
Der Beitrag wurde deaktiviert – Bitte unterstellen Sie dem Redakteur so etwas nicht.
BlackPanther
26.01.2024, 16:02 Uhr
Der Beitrag wurde deaktiviert – Verhalten Sie sich bitte höflich gegenüber Anderen.
Fritze 2024
26.01.2024, 16:24 Uhr
Diese Demos kommen mir sehr bekannt vor und erinnern mich an 1989
Damals hatte die DDR Regierung alle Register gezogen um den bevorstehenden Machtverlust zu verhindern.Wer sich erinnert weiss wovon ich rede.Die bevorstehende Umwälzung/Unzufriedenheit wurde mit verordneten Gegendemonstrationen beantwortet.Und die Helfer für sowas fanden sich damals schon.Überall gibts die nämlich.
"Antifaschismus".
Der ewige Feind aller Demokratien.
Als die DDR schon in die Knie ging, rief die SED noch einmal zu Massendemonstrationen auf. Angeblich bestünde die Gefahr, dass Nazis die Macht übernehmen könnten.
Und was ist gerade jetzt!? Heute sind es wieder Nazis. Nur Nazis waren vor 1945 "Sozialisten".
Man sollte doch ein wenig in sich gehn und mal überlegen.Wem nutzt was !
Den Menschen nutzt die jetzige Regierung herzlich wenig.
Was hier los ist sieht jeder selbst.
Und es sind aber leider nicht die Ausland Krisen daran Schuld sondern eine hausgemachte Unfäjigkeit und Vasallentum.
Also bitte mal ein wenig Skepsis mit den ach so tollen Verhältnissen im besten Deutschland aller Zeiten.
Und was mit diesen ungeordneten Migrationsverhältnissen endlich mal passieren muss ist legitim und nicht Antidemokratisch.Überlegung hat jedenfalls noch nie geschadet.
darkmoon
26.01.2024, 16:30 Uhr
Dieses Geschrei da draußen kommt mir sehr bekannt vor,
ohne genau zu recherchieren wird hier wieder gebrüllt. Mittlerweile dürften ja ca. 40 Millionen Bürger RECHTS sein. Alles rechts was nicht in das Horn der Politiker bläst. Der Witz dabei, die Nationalsozialisten war Linke! Kann man alles recherchieren. Was hier mittlerweile abgeht, ist doch nur noch irre. Und ich wette, dass die Kommentare wieder sehr hoch sein werden. Schade, dass sich kaum jemand für den Schutz der Kinder einsetzt, dass hier viel zu wenig zu diesem Thema geschrieben wird. Das zeigt mir, wo wir hier stehen. Hauptsache sich gegenseitig beschuldigen. Kindergarten, kleinste Gruppe.
Mal sehen, ob ich gesperrt werde.

Anmerkung techn. Support:
Die Grundlage der nationalsozialistischen Weltanschauung ist die Ungleichwertigkeit der Menschen, die schließlich zum Rassenwahn des NS-Regimes geführt hat. Das ist das genaue Gegenteil des linken Gleichheitsideals. Also Nazis waren und sind nicht links!
Berserkertom63
26.01.2024, 16:48 Uhr
Der Beitrag wurde deaktiviert – Verbreiten Sie keine Verschwörungsmythen.
Marino50
26.01.2024, 16:48 Uhr
Nie wieder ist jetzt
Dieser Spruch stammt nicht aus Nordhausen. Wer ihn erfunden hat aus der Linken Reihe weiß ich nicht. Das wissen sicher die wenigsten. Nur weil ich Flyer im Briefkasten habe oder aus der Zeitung einen Aufruf zur Kundgebung erhalte - egal ob von links oder rechts oder mitte - heißt das nicht, dass ich da mitlaufen muss. Selbst wenn ich mitlaufen würde, heißt das nicht, dass ich irgendwo auch Mitglied bin. Die Linke, SPD, CDU usw spannen das Volk vor ihre Karren, um nicht noch mehr in den Umfragen zu sinken. Es wird nicht gelingen. Ich finde es auch nicht in Ordnung, dass die Sorgen der Landwirte, Mittelständler usw. kaum noch Aufmerksamkeit geschenkt wird. Ich betrachte diese Demos als Ablenkung von den vorherrschenden wirklichen Problemen. Es fehlen fast 20 Milliarden im Haushalt 2025. Wir Rentner sollen 3,6 Prozent Rentenerhöhung bekommen. Das ist NICHTS im Vergleich zur Erhöhung des Bürgergeldes. Darüber regt sich hier keiner auf. Wir verschenken weiter Steuergelder in alle möglichen Länder. Es machen immer mehr Geschäfte dicht. Wann kämpft man für die Stärkung des eigenen eigenen Landes und für das Wohl der eigenen Menschen in der BRD?
S.Holzmann
26.01.2024, 16:59 Uhr
Der Beitrag wurde deaktiviert – Keine Aufrufe zu Gewalt, Demos oder Ähnlichem.
S.Holzmann
26.01.2024, 17:13 Uhr
also wenn euch die Kommentare nicht auf "Staatslienie " sind
dann schliesst doch diese Spalte. Eure "Meinungsfreiheit" ist mittlerweile ein Witz und wird sich rächen.Da könnt ihr einen drauf .......

Anmerkung techn. Support:
Dann lachen Sie doch etwas über unsere Witze ... 🤣
... und bitte drohen Sie uns nicht ... 👎
... und ...
Janko
26.01.2024, 17:22 Uhr
Lieber Herr Glashagel,
wie immer großen Respekt für diesen Artikel und die differenzierte Problematik, welche Sie sehr gut von verschiedenen Seiten aus betrachten.

Genau diese Differenzierung und der Perspektivwechsel, "warum und wie sehen es denn diejenigen, welche ich als meine politischen Kontrahenten ansehe, und könnte vielleicht etwas dran sein an seiner Meinung" ist leider völlig verloren gegangen.
Ich will gar nicht wissen, welchen Anfeindungen Sie sich jetzt schon wieder nach Ihren ebenso klaren, offenen und ebenfalls differenzierten Worten zur Bürgermeisterwahl ausgesetzt sehen, wenn ich sehe, wie innerhalb von Minuten die bekannten nicknames drauflosdreschen in eienr Form, dass selbst die nnz sich zum Sperren genötigt sieht, die ja nun einiges durchwinkt.

Danke jedenfalls, lieber Herr Glashagel, und weiter so.
Kobold2
26.01.2024, 17:36 Uhr
Ob man nun
hier wiederholt ablenkend versucht eine der gern genommenen Schubladen zu öffnen, oder auf andere Probleme verweist, zeigt nur die Hilflosigkeit vor den genannten Fakten und den Unwillen darüber nachzudenken und seinen Standpunkt zu hinterfragen.
Einfach sich mal richtig mit dem Inhalt des Artikels richtig befassen ist nicht gewollt.
Sehr gut geschrieben, Herr Glashagel.
nur_mal_so
26.01.2024, 17:36 Uhr
Findet es eigentlich niemand bedenklich,
wenn ein Redakteur seine Meinung begründbar und, ja, differenziert darlegt, ein Shitstorm sondergleichen losgetreten wird? Von denselben Leuten, die sonst sehr lautstark einfordern, dass man ihre Meinung zu respektieren habe, weil, das ist ja alles Demokratie und Meinungsfreiheit und sowieso und alles?

Wie seit Tagen hier gegen eine Demonstration gehetzt wird von denselben Leuten, die Montag für Montag die Demonstrationsfreiheit als unantastbar einfordern, fällt das niemandem auf?
Also nur die Meinung der Lauten ist durch Meinungsfreiheit gedeckt, nur die Demonstrationsfreiheit der Lauten ist durch Demonstrationsfreiheit gedeckt - fällt das niemandem auf?

Um so wichtiger ist es, dass diese Demonstration endlich auch in Nordhausen stattfindet.
Man muss den Lauten endlich zeigen, dass sie zwar laut, aber (verdammt nochmal...) nicht die Mehrheit sind.
Realist_1
26.01.2024, 17:41 Uhr
Danke!
Bravo und Danke Herr Glashagel für diesen ausgewogenen Kommentar!
Leser X
26.01.2024, 17:46 Uhr
Vielen Dank Herr Glashagel
Dass ihre differenzierte und fundierte Analyse nicht jedem gefällt, ist schon jetzt zu erahnen. Das muss uns aber nicht beeindrucken. Es ist heute viel leichter, mit den Wölfen im Rudel zu heulen, als sich freigeistig zu äußern. Dass Sie sich davor nicht scheuen, dafür meinen Respekt!
Lautaro
26.01.2024, 17:47 Uhr
Nun Herr Janko....
Ich bitte sie trotzdem um Verständnis für all die armen Menschen, deren Miete seit der grossen Invasision angestiegen ist.....kein sozialer Wohnungsbau.... ganz viel neue Mieter....
Die Konsequenz....steigende Mieten ! Und die nölenden Geringverdiener dann auch noch als Nazis zu bezeichnen.......edelt diesen Begriff irgendwie !
geloescht.20250302
26.01.2024, 17:47 Uhr
Der Beitrag wurde deaktiviert – 1000 Prozent Sehkraft. Ich war´s - VGF.
Marino50
26.01.2024, 18:13 Uhr
Demonstration
Es ist keine Demonstration, sondern eine Kundgebung. Oder habe ich verpasst welche Straßen man entlanggehen möchte. Dann bitte ich darum, die Protokollstrecke doch mal mitzuteilen.
S.Holzmann
26.01.2024, 18:14 Uhr
ich drohe doch nicht ! in keiner Weise.Haben sie falsch erkannt.
nur wenn man nicht aufrichtig und die Wahrheit liebt,zum Beispiel die sehr sehr weit gehaltene gesetzliche Meinungsfreiheit so rächt sich das am "Kundenpotential" .Weg sind die Leserkunden.Das meine ich.So toll dass man unbedigt alles tolleriert ist die NNZ auch wieder nicht.Die kann nur mit Meinungsfreiheit punkten und nicht das Gegenteil.Also lassen sie z.B.den Tannhäuser zu.was der sagt hat Sinn.Ihre Haltung ist einfach quatsch.
Janko
26.01.2024, 18:21 Uhr
Man muss das ein Stückweit verstehen -
(und, nein, das wird kein nnz-bashing, ich lese sie ja auch noch immer, obwohl ich häufig gefragt werde, warum)
- die nnz-Kommentatoren sind kritische, umfassende und vielschichtige redaktionelle Beiträge einfach nicht gewöhnt. Verzeiht es mir bitte, Herr G, Herr S, aber wenn Ihr redaktionelle Meinungs-Beiträge schreibt, kommt Ihr ja doch vor allem mit dem Holzhammer, und, vor allem: Ihr schreibt halt dann das, was dem Durchschnitts-nnz-Kommentatoren gefällt.

Wenn dann aber plötzlich Herr Glashagel differenziert, für die meisten nnz-Hau-Drauf-Kommentatoren vielleicht auch (zu) kompliziert und vor allem vielschichtig schreibt, dann erfolgt eben dieses Bashing. Es kann doch nicht sein, dass die nnz plötzlich etwas veröffentlicht, was der eigenen Meinung widerspricht und mit dem man sich vor dem Kommentieren auseinandersetzen müsste!

Insofern, Herr Glashagel, Respekt, dass Sie es doch tun und danke, liebe redaktionellen Leiter, dass Sie's ihn tun lassen.

Die eigentlichen Reaktionen der "wie, wie schreibt denn der über die Demo?!"-Kommentatoren kommentiere ich nicht - nicht wegen Chat-Gefahr, sondern weil sie für sich selbst sprechen.
Rob2000
26.01.2024, 18:41 Uhr
Da bekommt
man echt schlechten Stuhlgang. Wer nicht so tickt wie die Regierung es will,ist gleich der böse in der Hütte. Aber dieser Irrsinn...so weiter zu machen das ist in meinen Augen Größenwahn. Die Grenzen offen jeder bedient sich vom deutschen Geldbeutel. Unsere Minister egal welcher, ballern knete aus dem fenster in die ganze Welt. Die ach so ultra grüne Außenministerin reist täglich durch die ganze Welt. Der Wirtschaftminister hat noch nicht mal irgendwelche Vorstellungen wie es in manchen Branchen überhaupt läuft. Der Gesundheitsminister ist völlig banane im Kopf. Der Finanzminister spielt auch nur hohe Töne...und so kann man beliebig weiter aufzählen. Normalerweise müsste man ein auf total beknackt machen und mit dem Strom mitschwimmen, vielleicht hat man da mehr vom leben.
Manni
26.01.2024, 18:42 Uhr
Schweres Problem
Es ist anzuerkennen lieber Herr Glashagel, dass sie sich einer komplizierten Problematik gewidmet haben. Die Sache ist aber die, das lässt sich alles nicht so leicht aufklären. Ich wohne nicht weit von dem jetzt verfluchten Ort. Und ich glaube nicht, dass man diese Gesprächsrunde mit der Wannseekonferenz vergleichen kann. Dort am Wannsee wurde entschieden über das Schicksal der Juden - nicht nur in Deutschland, sondern in allen von Deutschland besetzten Gebieten. Was es in Neufahrland gab, das weiß keiner so richtig! Und es wird aber ausgenutzt, um von der gegenwärtigen Situation in diesem Land abzulenken. Man lockt Menschen auf die Straße unter dem Motto "Gegen rechts und die AfD". Und da sind wir beim Problem. Es geht gegen den wachsenden Zuspruch für die AfD. Und da ist natürlich für die "regierenden Politiker" und die bezahlten Medien jedes Mittel recht - Scheinvermutungen und Verunglimpfungen ... Zu meinem Bedauern gibt es leider in der AfD auch "führende Köpfe", die der Partei nicht gut tun.
Für alle, die sich für unsere "schöne Ampelregierung" nicht mehr begeistern können, gibt es inzwischen auch eine Lösung für den Wahlschein: BSW!
Marino50
26.01.2024, 18:43 Uhr
Nie wieder ist jetzt - woher
Ich habe mich selbst einmal schlau gemacht:
US-Amerikanische Truppen haben beim Verlassen von Europa 1944/45 auf die Frage von Journalisten, ob sie wieder nach Deutschland zurückkehren werden, geantwortet "NIE WIEDER".
Also gehe ich davon aus, dass diese Losung jetzt abgewandelt bzw. ergänzt wurde zu "Nie wieder - ist jetzt".
Was heißt das nun?
geloescht.20250302
26.01.2024, 18:58 Uhr
Er darf wie jeder Journalist polarisieren.
Ich habe kein Problem mit ihm, aber scheinbar haben er und der Techn. Support Herr Franke eins mit mir.

Und was hier die Redaktion an Gegenwind bekommt ist ein laues Lüftchen und kein Shitstorm.

Anmerkung techn. Support:
Da wird sich Herr Glashagel sicher freuen.
Wir haben auch kein Problem »mit Ihnen«, nur wenn der Beitrag nicht zum Artikel passt, ...
... aber das gehört ja auch nicht zum Beitrag.
Janko
26.01.2024, 19:01 Uhr
@lautaro
Kein Chat, nur ein Hinweis, weil Sie sich gerade so auf die Mieten setzen - wissen Sie, welche Partei sich gegen Mietpreisdeckelung/Mietpreisbremse ausspricht?

Gute Güte, wenn sich doch die Fan-Basis dieser Partei endlich mal mit ihrer Fan-Partei auseinandersetzen würde...
geloescht.20250302
26.01.2024, 19:04 Uhr
Eine Neue Rechte...
...kann ich nicht sehen, weder optisch noch per Definition.

Man sollte gleichzeitig aufpassen, dass die von Grünlinken Anarchisten moralisch positivverbrämten Geister von Meinhof, Ensslin und Baader in ihren Gräbern bleiben.

Wie kann man übersehen, ignorieren und sogar feiern, dass viele Anti-AfD-Demonstranten nicht direkt nur gegen die Ampel, sondern alles demonstrierten, was sich "Staat" nennt?

Anmerkung techn. Support:
Das ist ja schon wieder so ein Tatsachenbehauptung zum Sperren, die mehr subjektivem Empfinden und als auf objektiven Fakten basiert.
Raute
26.01.2024, 19:31 Uhr
Orakelworte zur AfD
Der Artikel greift das aktuelle Mobilisierungsniveau auf, die als eine Art Kontrabewegung zu den Bauernprotesten, zu den stärker werdenden konservativen und rechten Positionen zu verstehen ist. Das Rechts-sein ist eine legitime Position im demokratischen Reigen wie links. Es bleibt, in Anbetracht der realen Probleme und Entwicklungen im In- und Ausland, abzuwarten, ob diese durch die Bundesregierung unterstützte Bewegung und ihr Schwung bis zu den Europa- und Landtagswahlen aufrechtzuerhalten ist.
Die momentan erzeugte Atmosphäre gegen eine Oppositionspartei kommt den Herrschenden natürlich gut zupass.

Mir erscheinen "Demos" mit Regierungsvertretern sehr seltsam. Kenne ich nur aus nicht so demokratischen Staaten.

Letztendlich hören wir auch hier nur viel Orakelworte, was denn passiert, wenn die AfD mit einer anderen Partei an einer Regierung beteiligt ist. Die Demonstranten zeigen, dass hier die AfD mit Gegenwind zu rechnen hat, wenn sie es zu weit treiben sollte. Gut so, und gute demokratische Tradition.

Was für die Kontrabewegung noch aussteht, ist ein greifbarer Beweis für die schwerwiegenden Anschuldigungen gegen die "Rechten", eine Art ‚Reichstagsbrand-Ereignis scheint vielleicht bevorzustehen. ;)
Wenn sich die Vertreter des links-grünen Milieus, die die Aktionen sicher maßgeblich prägen, genug Mentholpaste unter die Nase schmieren... wer weiß, vielleicht sieht man auch mal Schwarz-Rot-Gold auf den Demos. Darum geht es doch in der Politik? Um das Wohl des Nationalstaates Deutschland und das in ihm lebende Volk, oder?
RWE
26.01.2024, 19:37 Uhr
Mich interessieren die Montagsdemos genauso wenig wie das Antifa Gedöns
Die Mehrheiten werden an der Wahlurne festgestellt und nicht an der Urne. Da sein am Sonntag ein Blick zur nächsten Stichwahl im Saale-Orla-Kreis interessant.
geloescht.20250302
26.01.2024, 20:02 Uhr
Lieber Herr Franke...
Ihre Bemerkungen werden immer mehr zu eigenen Kommentaren.

Wir 2 Hübschen tauschen ja öfters mal Mails aus...Aber ich garantiere Ihnen, dass Angelo Glashagel keinerlei Freude über meine Kommentare empfindet.

Zum Thema nochmal: Man sollte vielleicht auch mal "Neue Linke" unter die Lupe nehmen. Die "Neue Rechte" war schon seit den 70ern in der Alten BRD ein Kamofbegriff, was u. a. beispielsweise die "Wehrsportgruppe Hoffmann" inkludierte.

Also ein Begriff, den man nur verwenden sollte, wenn man für SZ oder Spiegel schreibt und deshalb immer Recht hat selbst mit den übelsten Verleumdungen wie gegen Aiwanger und Weidel.

Danke lieber S.Holzmann! Tut gut Ihr Zuspruch!
Mitternacht
26.01.2024, 20:02 Uhr
Liebe AfD-Wähler,
beschäftigt euch bitte endlich mal intensiv mit dem Wahlprogramm eurer Partei.
Also, gerade wenn ein Kommentator hier die steigenden Mieten anprangert (was hat das eigentlich mut dem Thema für oder wider der Demonstration zu tun? Aber sei's d'rum), und sich scheinbar ausgerechnet von der AfD eine Mietkostenbremse erhofft, kommt man vor Lachen nicht in den Schlaf. Oder vor Wut über so viel Blindheit nicht zur Ruhe, je nach dem.
So, und nun zurück zum Thema, oder?

Die AfD verspricht, siehe oben genanntes Beispiel, jede Menge, hat von jedem Versprechen jedoch genau das Gegenteil in der Hinterhand (auch nimmermüde zu erwähnen ihr angebliches Engagement FÜR Agrardieselsubvention, obwohl sie sich in ihrem Wahlprogramm eindeutig gegen JEDE Art von Subvention ausspricht), und verdeckt all dies mit einer ausländerfeindlichen Politik, indem sie vorgibt, mit der Ausweisung aller Personen mit Migrationshintergrund in der - wievielten? Generation, eben genau wie Herr Glashagel in seinem Artikel auch hinterfragt - sei alles gelöst.

Es ist nicht an dem.
Die AfD ist rechts, erzrechts, und verkauft ihren Wählern nur Lügen. Dass man das überhaupt so lange hingenommen hat ist die eigentliche Schande.
Dass jeder Mensch, der ein Gewissen hat, endlich aufstehen sollte ist längst überfällig.
Man kommt gegen die Heuchelei der AfD, gegen ihre oben genannten Lügen vielleicht nicht sofort an, viel zu lange hat man sie gewähren lassen.
Aber ein Anfang muss endlich gemacht werden.

Dass innerhalb weniger Tage x-mal mehr Menschen dafür auf die Straße gehen als jeder Spaziergang je zusammenbringen konnte, macht Mut.
geloescht.20250302
26.01.2024, 20:18 Uhr
Dass eine Linksextrimistin...
....Antisemitin und Israelhasserin in München die Anti-AfD-Proteste organisierte stand nicht nur in der "Junge Freiheit", lieber Herr Franke!

Also drohen Sie gerne mit Sperrung, aber irgendwie scheinen doch Kommentare von mir nicht nur Meinung, sondern auch Wissen zu transportieren?
Frank Tabatt
26.01.2024, 20:33 Uhr
Der Beitrag von Herrn Glashagel war vieleicht etwas zu staatsmännisch gedacht
Zu Beginn denke ich mal, das in dieser Gesprächsrunde von allen Beteiligten über Sachen diskutiert wird , zu denen allen Beteilgten ausreichende Huntergrundinformationen fehlen und das Bauchgefühl nicht immer stimmen muss.
Als Basis für eine sachliche Diskussion wäre die komplette Veröffentlichung der " geheim ermittelten " Konferenzfestlegungen der privaten Zusammenkunft von Leuten , die zumindest derzeit überhaupt nicht zu sagen haben ( das ist auch ein Unterschied zur Wannseekonferenz) , durch Correktiv zwingend erforderlich. Erst dann kann man sich selber eine Meinung bilden und reagieren. Oder hat schon mal wer eine Veröffentlichung gesehen ? Die Nachrichten berichten ja auch immer mit dem Zusatz " soll gesagt worden sein ", das läßt das Hintertürchen offen,selber getäuscht worden zu sein und sich selber rein zuwaschen , falls es doch ein Schwindel war und der irgendwann auffliegt - hauptsache dem politischen Gegner einen unterjubeln .
Das so eine Stimmungsmache von den derzeit in der Regierung stehenden Parteien, denen gerade die Felle wegen unfähigen Entscheidungen in Größenordnungen wegschwimmen, sehr gelegen kommen ist verständlich. Ich sehe mir immer wenn neue Meldungen über Protestbewegungen oder Petitionen bei Google und anderen Quellen auftauchen an , wer bezahlt die "Aktivisten" und schon wird schnell klar - wessen Brot ich ess , dessen Lied ich sing.
Gebt mal selber bei Goggle Correktiv ein und da setzt das große Erstaunen ein , in wie weit staatliche Stellen bei denen finanziell dabei sind.
Bei facebook habe ich einen sehr guten Cartoon gefunden , der wie die Faust aufs Auge passt. Auf dem Balkon steht der König mit seinem Berater und sieht auf das erzürnt demonstrierende Volk unter ihm . Der Berater sagt : Keine Angst mein König . Wir müssen nur die mit den Heugabeln , gegen die mit den Fackeln gegeneinander aufbringen !!!
Merkt ihr um was es gerade auch in unserem Land geht ??
Ich wünsche allen ein schönes , nachdenkliches Wochenende , auch denen die bei mir wieder den Daumen runter machen - irgendwann kapiert ihr es auch !!!
Kobold2
26.01.2024, 21:22 Uhr
Die einen kapieren
früher, manche später und andere gar nicht....
Diese Art der "Argumentation" ist der billige Versuch vom Thema abzulenken.
Der z. B. Artikel angesprochene Umgang mit Presse und Medien wurde doch auch schon mehrfach von der AfD versucht, in dem man "unbeliebte" Redaktionen einfach mal versucht hat auszugrenzen.
Ganz aktuell sagte der AfD Kandidat für die Stichwahl zum Landrat im Saale-Orla-Kreis das angesetzte Wählerforum ab, weil im die Auswahl an Moderatoren Journalisten nicht gefällt. Auch möchte der Herr die ihm gestellte Fragen im Vorfeld wissen....
Hatten wir alles schon mal. Ergebnis bekannt. Braucht man definitiv nicht wieder und in einer Demokratie schon gar nicht.
MaPö
26.01.2024, 21:30 Uhr
Nun Ansichtssache!
Neue Rechte sollten niemals wieder die Oberhand bekommen! Das ist erst einmal wichtig!

Nun aber, ich denke auch nicht, dass es so sein wird!

Beim angegebenen Besprechen in Postsam waren ja lt. öffentlichen Angaben auch CDU-Mitglieder dabei! Genau dies sollte doch einmal zu bedenken geben!

Denn lt. Umfragen ist ja wohl sowohl die AfD als auch die CDU gut dabei!

Alle Anderen liegen mehr und mehr hinten!
Heißt für mich, dass in diesem unserem Land eine einzigartige Hetze gegen genau die Parteien stattfindet, die in Umfragen vorn liegen!

Ich könnte hier noch Hunderttausende Zeilen schreiben, nur leider ist die Mehrheit der deutschen Bevölkerung bereits dem aktuellen Medienrummel erlegen und lässt sich wie immer aufs Ärgste verarschen!

Sorry, aber Merkel hat alles abgeschuppt und leider hat sie bisher gewonnen, als alias „Erika“
Honecker freut sich noch immer in seinem Grab!
grobschmied56
26.01.2024, 21:38 Uhr
Na, nu kommt mal wieder runter ...
... von der Palme! Grundsätzlich ist es doch gut, wenn Menschen mit ihrer Meinung auf die Straße gehen und demonstrieren. Beleg für eine funktionierende Demokratie.
In autokratischen Systemen und Diktaturen gibt es so was nicht.

Wenn überhaupt, findet dort nur eine Art von Demonstrationen statt:
Für die Machthaber!
Da kommt es allerdings auf den Punkt!
Die Regierung ruft zu Demos auf gegen die Opposition!
Eine Regierung wohlgemerkt, die von vielen Seiten als die schlechteste und unbeliebteste Regierung seit Abdankung der SED gehandelt wird.
Das sollte schon zu denken geben.

Wenn die Hütte brennt, die Felle davonschwimmen, das Wasser bis Unterkante Kinn steht, kommt dem Menschen so mancher verzweifelte Gedanke.
Er greift nach dem Strohhalm oder beginnt zu beten. Ein Gebet zu einem Gott, an den er womöglich nie geglaubt hat.
Und wenn ihm gar nichts dümmeres mehr einfällt, erfindet er ein 'Geheimtreffen' mit 'Geheimplänen' zur 'Deportation' von Millionen von Menschen...

Und siehe da: Das Wunder geschieht! Hunderttausende glauben den Mumpitz und gehen mit verbissener Entschlossenheit auf die Straße, um eine unfähige Regierung vor dem Bankrott zu schützen gegen eine Opposition, die einfach nur fordert, was auch in den Reden von Kanzler und Innenministerin steht.

Um nicht so dumm in der Landschaft rumzustehen, wie einige Bekannte, die noch im Winter 1990 die Erklärung 'Für unser Land' (gemeint war die olle SED-Diktatur) unterzeichnet hatten, bin ich der Regierungs-Demo vorsichtshalber ferngeblieben.

Zwar bin ich alt und klapprig - aber nicht senil und verblödet.
diskobolos
26.01.2024, 21:51 Uhr
Ausgezeichneter Beitrag von A. G.
Eine ausgewogene Darstellung der aktuellen Situation. Ohne Übertreibungen in die eine oder andere Richtung. Voller nachprüfbarer Fakten. Und trotzdem wird eine persönliche Haltung deutlich. Da sitzt jeder Satz.
Aber sofort ruft es die Gegner einer sachlichen Diskussion auf den Plan. Leute, die auf geistigen Krawall gebürstet sind. Mit Argumenten kommt man denen nicht bei. Die haben die Welt in gut und böse eingeteilt. Das hat doch zur Zeit der Inquisition auch gereicht . . .
Helena2015
26.01.2024, 21:57 Uhr
Nun Sorge oder Angst und Panik?
Meiner Meinung nach wäre es kein Problem, der AfD in den nächsten vier Regierungsjahren eine Chance zu geben!

Ich bin insofern der Meinung, dass nicht alle Ausländer ausgewiesen werden sollten, die, welche hier in DE arbeiten, sich nichts zu Schulden kommen lassen, haben ein echtes Bleiberecht!
Aber genau dieses müsste geprüft werden, weil es eben zu viele „Schwarze Schafe“ gibt und diese genau unsere Demokratie unterwandern!
Was passiert denn genau, wenn die AfD unter der Kandidatin Alice Weidel gewinnen würde?
Diese Frau ist absolut gebildet und kompetent!
Meinerseits habe ich in sie ein 100-Prozentiges Vertrauen!
Denn seit Jahren gab es Niemanden, der ihr in punkto Bildung das Wasser reichen kann!

Höcke hin oder her, Alice Weidel ist die absolute Favoritin für BERLIN!!!!

Denke aber auch, dass Thüringen darauf setzt, dass Höcke nicht gewählt wird!

Aber nur (leider mit der Wahl für Höcke) ist die Wahl für die Bundestagswahl in Berlin für Alice Weidel möglich!

Egall, es muss sich in DE etwas ändern, nicht allein für die Bauern, sondern für uns ALLE, denn wir sind finanziell doch irgendwie ALLE am Ende!

Ich selbst habe 45 Arbeitsjahre hinter mir und muss jetzt noch 2 Jahre Arbeitslosigkeit in Kauf nehmen, um meine Altersrente in Höhe von 1.400 Euro zu erreichen!

Zu wenig zum Leben, ohne Zuverdienst!
Nur, wenn man körperlich nicht mehr in der Lage ist, als Rentner zu arbeiten, ist gerade dies ein absolutes Armutszeugnis für mein Heimatland!

Genau deshalb werde ich für mich die genau richtige Partei wählen!

Vier Jahre Regieren und wenn das nicht funktioniert, dann können sich alle anderen Parteien wieder neu etablieren, um eine gute Lösung für dieses Land zu schaffen!

Für mich persönlich ist alle Panikmache nur Medienspektakel und von der derzeitigen Politik und Regierung mehr als gewollt!
altmeister
26.01.2024, 23:15 Uhr
Nur halb gedacht
Sehr geehrter @Bleistift und Lineal!
Schon einmal darüber nachgedacht, was Sie ausgesagt haben und was durch die nnz-online.de veröffentlicht wurde?
Sollte eine AfD in Regierungsverantwortung kommen und die von ihr geforderte Remigration und Begrenzung der Migration, was jetzt schon rechtlich möglich wäre, durchführen, so wäre das Problem der fehlenden Wohnungen ja erledigt und die Vermieter müßten sich wieder um Mieter bemühen, was definitiv keine Mietpreisexplosion bringen würde!
Wo also bliebe da Ihr konstruiertes Problem der fehlenden Mietpreisbegrenzung?
Im Sinne des Artikels von Herrn Glashagel sollten immer die Auswirkungen von beiden Seiten her betrachtet werden.
fso2020
26.01.2024, 23:36 Uhr
Die gesamte Diskussion und die Demos
sind nichts anderes, als der Beweis dafür, dass die sogenannten demokratischen Parteien dem Wählervolk keine Lösungen der dem Volk aktuell wichtigen Probleme mehr anbieten können, wollen oder dürfen.

Die AfD, BSW und WerteUnion würde es nicht geben, wenn die uns seit Jahren regierenden Politiker, Entscheidungen im Sinne der Mehrheit der Bevölkerung treffen würden.

Einige wichtige Stichworte der brennendsten Probleme: Wirtschafts–, Außen–, Finanz–, Gesundheitspolitik, Kosten für Umweltschutzmaßnahmen, ungezügelte Migration.
Einsicht, Lösungen durch die Politik? Klares: Nein!
Arroganz, Machtgeilheit und Verlust des Realitätssinns der uns regierenden Eliten? Klares: Ja!

Deutschland befindet sich derzeit leider wirtschaftlich und gesamtpolitisch am Abgrund!

Die Politik unterstützt und organisiert Demos gegen Andersdenkende. Eine starke Demokratie sieht anders aus.
Das Ganze erinnert stark an Verhältnisse in undemokratischen Strukturen, wie ich sie noch aus der DDR kenne.
Mitternacht
27.01.2024, 08:04 Uhr
Schön, Altmeister, dass Sie selbst den Beweis liefern:
jene Partei bietet für egal was - hier in diesem Beispiel nun die Mieten - als Lösung immer nur an: "Ausländer raus!"
Und deshalb ist es so wichtig, endlich ein breites Bewusstsein dafür zu schaffen, wofür diese Partei steht.
Auf keinen Fall für Lösungen.
Die haben die anderen Parteien größtenteils auch nicht, das ist korrekt, aber mit denen marschieren wir wenigstens nicht stramm zurück nach '33.
Janko
27.01.2024, 08:24 Uhr
Liebe AfD-Fans,
wenn ich das richtig interpretiere nehmen Sie also an, dass die AfD ihr soziales Herz entdeckt, sobald das erste Ziel, "Remigration" erreicht ist (wobei noch nicht klar ist, bis in welche Generation und nach welchen Maßstäben) ?
Danach verzichtet die AfD auf wesentliche Eckpunkte ihres Parteiprogrammes, weil Deutschland dann so schön leer ist?
Und Sie werfen anderen Realitätsferne vor?
Rob2000
27.01.2024, 08:24 Uhr
Ohhh Gott,
Manche denken echt, das es hier die NSDAP gibt und das man ein Führer wählt. So wie es damals war...würde es niemals in Deutschland wieder geben. Es würden viel zu viele Hürden geben!
Kobold2
27.01.2024, 09:17 Uhr
Der Führer
Ist doch schon wieder da. Man braucht doch nur die Berichte von diversen Treffen mit B. H. verfolgen.
Ebenso der Kult um A. W. Was würde hier für ein Shitstorm losgehen, wenn einer der jetzigen Minister seinen Hauptwohnsitz im Ausland hätte? Diese Wahl von Frau Weidel für ihren Wohnsitz, in Bezug auf ihre politischen Ambitionen halte ich für wenig intelligent und gebildet. Aber da wird großspurig (oder blind) drüber hinweg gesehen.
Ramelow go home..... Höcke.... hm...
Überlegte Argumentation geht anders.
Wie Bitte
27.01.2024, 09:27 Uhr
Liebe Gegner der Demonstration gegen Rechts, ein Vorschlag zur Güte:
Wir kochen die Emotionen einfach mal runter.
Wisst ihr was?
Wir tun einfach so, als würden sich am Sonntag zufälligerweise ein paar besorgte Bürger treffen, die zufälligerweise zur selben Zeit am gleichen Ort sind, und zufälligerweise alle in dieselbe Richtung spazieren gehen.

Das war doch bislang auch okay, warum sollte es nicht mehr funktionieren, nur weil es statt Montag ein Sonntag ist?

Und schon sind alle glücklich und entspannt.
S.Holzmann
27.01.2024, 09:49 Uhr
Der Beitrag wurde gespeichert und die Freigabe beantragt.
stadler
27.01.2024, 11:50 Uhr
Der Beitrag wurde deaktiviert – Bezug zum Artikel?
Real Human
27.01.2024, 12:10 Uhr
„Lasst doch mal den Höcke ran, ...
… lasst ihn zeigen, was er kann!“

So könnte eine neue Einpeitscher-Parole der AfD lauten!

„In zwei Monaten haben wir Hitler in die Ecke gedrückt, dass er quietscht.“

So dachten es sich nationalkonservative Noch-Gerade-so-Demokraten um
Franz Joseph Hermann Michael Maria von Papen, Erbsälzer zu Werl und Neuwerk 1933. Schon sehr bald ging es vielen von diesen Dünkel-Bildungsbürgern selbst so, denn alle sicherheitsrelevanten Ministerien waren von treuen Hitler-Anhängern besetzt.

So ähnlich denken wohl auch Nationalkonservative aus der Werteunion mit ihrem Bundesvorsitzenden Hans-Georg Maaßen, dem ehemaligen Präsidenten des Bundesamtes für Verfassungsschutz (BfV)?

Dieses wiederum beschäftigte zumindest in der Anfangszeit „ehemalige Angehörige der verbrecherischen NS-Organisationen Gestapo, SS und SD des Reichssicherheitshauptamts [die] dort zunächst nicht offiziell beschäftigt wurden. Durch Unterstützung von Funktionären wie Richard Gerken konnten jedoch hochrangige Mitglieder der NS-Diktatur wieder in Ämter des Geheimdienstes gehoben werden.“ (Siehe Wikipedia-Seite!)

Auch Teile der CDU haben das wohl schon nicht mehr wirklich auf dem Schirm? Warum? Weil sie z.B. in Thüringen eine Koalition mit einer demokratischen Linken um Bodo Ramelow ausschließen!

Schließlich gibt es auch noch die auf dem Plakat sich selbst so bezeichnende „rote Linie“, die vor dem Hintergrund der russischen Trikolore eher eine ROTE ACHSE zu Putin ist. Viele im linken Spektrum wollen nicht wahrhaben, dass der russische Diktator und Kriegsverbrecher eigentlich ein Antikommunist ist und z.B. Lenin hasst.

Fazit:
„Wer die Vergangenheit nicht kennt, kann die Gegenwart nicht verstehen und die Zukunft nicht gestalten.“ (Dr. phil. Helmut Josef Michael Kohl, 1930 - 2017)
TED
27.01.2024, 13:38 Uhr
Richtig und wichtig !
Herr Glashagel,
besser geht nicht in dieser kritischen Zeit. Ich stehe voll hinter Ihren Aussagen, ohne Angst. Warum aber gibt es in manchen Kommentaren so viel Unwissen , Unwissen über Nazis und Sozialisten (Nationalsozialisten? daher gewiss?) . Das Naziregime hat auch Kommunisten und Sozialisten verfolgt und umgebracht. In diesen Tagen der Ehrung der vielen Opfer laufen viele erklärende Filme über die Verfolgungs- und Tötungsmaschinerie! Leider geht das Interesse der meisten AFD - Anhänger daran vorbei, sie sind täglich in den Sozial- Media- Kanälen mit populistischem Gedankengut unterwegs.
Danke
Kritiker2010
27.01.2024, 13:55 Uhr
Man muss sich gleich dreimal wundern!
Dass einige Leute mit AfD-Fahne nicht besonders weit denken oder nicht reflektieren, welche Geister sie (zumindest angeblich) rufen, mag sein. Das macht aber nichts. Denn in jeder Partei und ihrem Gefolge gibt es solch kurzsichtige Handlampen und die Nähe zu demokratiefeindlichen Elementen gehört auch bei Roten und Grünen dazu.

Verwunderlich ist aber erstens, dass im Jahr 2023 Leute meinen, mit irgendwelchen Räuberpistolen von Rechts-Putsch oder Weltuntergang von ihrem inhaltlichen Totalversagen ablenken und die Schuld anderen Leuten in die Schuhe schieben zu können.

Das zweite Mal wundert man sich, dass die vierte Gewalt (also die Presse/Medien) nahezu jede Kröte schluckt und noch bunter, verrückter und verfälschter wieder ausspuckt, anstatt Fakten zu fordern und zu fördern. Da wird einerseits aufs dümmste pauschalisiert, andererseits offensichtliche Sachzusammenhänge dementiert und dann Experten aus dem Hut gezaubert, die kaum den Rand des ihres geistigen Tellers erkennen.

Zum dritten Mal wundert man sich aber, dass sich das Volk in breiter Masse so leicht hinter die Fichte führen lässt. Man kann vielen Leuten inzwischen wieder jede Geschichte verkaufen. Wichtiger als Fakten sind heute die Einordnung und die möglichst verständliche Aufforderung, was demnach zu tun oder zu lassen ist. Das schützt vor Kopfschmerzen beim eigenen Nachdenken oder gar Recherchieren.

Gestern hießen die Schlagworte "Wannseekonferenz" und "Deportation". Dass man damit die echten Opfer der Vergangenheit zur puren Dekoration im kurzweiligen Ränkespiel degradiert, scheint egal. Der Zweck heiligt die Mittel. Heute dröhnt es aus allen Rohren: Die AfD gefährdet Arbeitsplätze durch Dexit-Pläne. Dabei liest man täglich Meldungen, dass Unternehmen und Spezialisten das Land verlassen, weil die Standortfaktoren, verursacht durch die aktuelle Politik, nicht mehr stimmen und sich Deutschland isoliert.

Als Demokrat sehe ich unsere Pflicht darin, der Politik auf die Finger zu schauen, Dinge kritisch zu prüfen, anstatt hörig über jedes Stöckchen zu springen, auch, um Schaden von dieser Gesellschaft abzuwenden.

Frage: Darf man bei der Auswahl des "Symbol"-Bildes eine subtile Absicht des Autors vermuten?
stadler
27.01.2024, 16:23 Uhr
Bezug zum Kommentar?
Vielleicht darf ich meine beiden Fragen noch einmal so stellen,
dass auch der "Technische Support",
den Bezug zum Artikel herstellen kann.

Deshalb ein paar mehr Zeilen.

1.-
Warum das "Symbolbild"?

Jetzt für den "Technischen Support":

In dem eingeblendeten Foto einer Demonstration in Nordhausen handelt es sich erklärtermaßen um ein Symbolfoto.
Gibt es keine originalen aus NDH?

Meine 1. Frage zielt darauf ab,
welche Intention dahinter steht.

2.-
Nicht jedem erschließt sich wohl die
Diskrepanz,
wie sich wohl der Auftritt als
"Technischer Support",
mit den kommentierenden Äußerungen, aus dem "Off",
in einen sinnhaften Einklang bringen lassen.
Dieses speziell bei diesem Artikel.
stadler
27.01.2024, 16:43 Uhr
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