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Fr, 16:07 Uhr
26.01.2024
Rüdigsdorfer Schweiz

Baubeginn am neuen Aussichtsturm

Die Arbeiten zum Aufbau des Aussichts- und Beobachtungsturms, der im Auftrag des Landschaftspflegeverbandes Südharz/Kyffhäuser in der Rüdigsdorfer Schweiz errichtet wird, haben in der letzten Januarwoche dieses Jahres begonnen...

Der künftige touristische Anlaufpunkt, gelegen am Karstwanderweg sowie am WWF-Urwaldpfad, wird nach seiner Fertigstellung einen wunderbaren Ausblick in die Südharzer Gipskarstlandschaft ermöglichen.

Über Rüdigsdorf hat der Bau des neuen Aussichtsturmes begonnen (Foto: Landschaftspflegeverband Südharz/Kyffhäuser) Über Rüdigsdorf hat der Bau des neuen Aussichtsturmes begonnen (Foto: Landschaftspflegeverband Südharz/Kyffhäuser)


Derzeit werden durch die Metallbaufirma A. Lien aus Sondershausen auf die bereits im Frühjahr 2023 eingebrachten Fundamente die Stahlbauelemente montiert, die anschließend durch Treppen, Plattformen und Geländer ergänzt werden.

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Auf Grund der Bauarbeiten kann es zu einzelnen Einschränkungen beim Benutzen der Wanderwege zwischen Rüdigsdorf und Harzungen kommen. Wandernde werden gebeten, den Baubereich nicht zu betreten und sich bis zur Einweihung des Turmes, geplant für das Frühjahr 2024, zu gedulden.

Das Projekt „Gipskarst Südharz – Artenvielfalt erhalten und erleben“ wird im Bundesprogramm Biologische Vielfalt durch das Bundesamt für Naturschutz (BfN) mit Mitteln des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz, nukleare Sicherheit und Verbraucherschutz (BMUV) sowie durch das Thüringer Ministerium für Umwelt, Energie und Naturschutz (TMUEN), die Stiftung Naturschutz Thüringen (SNT) und den Landkreis Nordhausen gefördert.
Autor: red

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Kommentare
Bodo Schwarzberg
26.01.2024, 19:33 Uhr
Aussichtsturm Rüdigsdorf: Verschwendung von Steuergeld und Landschaft
Ich finde die Errichtung eines Aussichtsturms am Karstwanderweg bei Rüdigsdorf unangebracht. Der Karstwanderweg wird, so beobachte ich bei landschaftspflegerischen Einsätzen oder bei Exkursionen, kaum von Touristen benutzt. Es gibt nur sehr wenige Wanderer, die hier unterwegs sind. Aussichtstürme sind erst dann eventuell sinnvoll, wenn eine Kette touristischer Infrastruktur am Karstwanderweg vorhanden ist, wie beispielsweise am Hexenstieg gegeben. Diese aber gibt es so gut wie nicht. Es fehlt an Übernachtungsplätzen, Gastronomie und anderen grundlegenden touristischen Einrichtungen. Außer am Karstwanderweg mangelt es oft an nachvollziebaren, kontinuierlichen Wegmarkierungen.

An mehreren Stellen im Landkreis Nordhausen wurden zudem wettergeschützte, überdachte Wander-Finnhütten durch zugige Bänke mit Dach ersetzt, z.B. erst jüngst am Schwarzen Weg bei Steigerthal und am Poppenberg,. Damit aber kann man dann eher keine Wanderer anlocken, die aus anderen Wandergebieten oftmals massive Schutzhütten gewöhnt sind. Und nun noch ein Aussichtsturm.

Wie also sollen sich die Investitionen für einen solchen Turm "refinanzieren"? Das wird angesichts der desolaten Übernachtungszahlen im Landkreis eher nicht geschehen.

Hinzu kommt, dass ein Blick vom Turm in Richtung Kohnstein wohl eher nicht dem im obigen Beitrag herbeigeredeten "wunderbaren Ausblick in die Südharzer Gipskarstlandschaft" und dem Empfinden vieler Bürger entspricht.

Letzteres äußerte sich vor einiger Zeit in einer Kritzelei direkt an einem Aufsteller, der den Turm ankündigte: Unverständnis für diese Investition.
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