Mitteldorf und Rosenstock werden ins Rennen geschickt
Die Nordhäuser Linke kam heute zusammen, um ihre Kandidaten für das kommende Wahljahr zu küren. Auf dem Programm standen neben der Kandidatenkür für die Landtagswahl auch die Aufstellung der Listen für die Wahlen in Stadt und Kreis…
Die Nordhäuser Linke kam heute zusammen um ihre Kandidaten für die Wahlen aufzustellen (Foto: agl)
Der erste Paukenschlag kam heute Vormittag im "Nordhaus" von Landtagspräsidentin Birgit Pommer: sie wird bei den kommenden Wahlen nicht mehr antreten. Die ehemalige Nordhäuser Landrätin und Ministerin zieht sich aus Altersgründen aus der Politik zurück und wird auch für Kreistag und Stadtrat nicht mehr zur Verfügung stehen.
Katja Mitteldorf hingegen sieht nach zwei Legislaturperioden noch viel zu tun. Wer nur in fünf Jahresscheiben denken könne, der sei im Landtag an der verkehrten Stelle, Politik brauche Weitsicht, warb Mitteldorf. Wenn man wieder mit einer Mehrheit und Bodo Ramelow an der Spitze regieren wolle, brauche es Menschen, die Verantwortung tragen können und die Region brauche starke Gesichter, die ihre Interessen in Erfurt vertreten. Interessen wie den Status als Oberzentrum für Nordhausen, der es vor allem auch dank der parlamentarischen Arbeit der linken Fraktion durch den Landtag geschafft habe. Sie werde sich aber auch in Zukunft nicht mit jedem Erfolg schmücken, sagte Mitteldorf, es sei besser inhaltlich zu arbeiten, als Schlagzeilen zu produzieren.
Katja Mitteldorf wird für die Stadt Nordhausen ins Rennen gehen, der Kandidat, der in die Fußstapfen von Birgit Pommer treten soll, ist Tim Rosenstock. Der Uthleber will sich in Erfurt für die Stärkung des ländlichen Raumes stark machen. Auch wenn Rot-Rot-Grün in zehn Jahren viel erreicht habe, sei es noch nicht gelungen, die Fehler aus 25 Jahren schwarzer Sparregierung auszubügeln. Man sei an vielen Stellen vorangekommen und dürfe nun nicht tatenlos zusehen, wie ein schwarz-blaues Bündnis die Erfolge wieder zu Nichte machen drohe, sagte Rosenstock. Lehrer- und Ärztemangel seien weiter wichtige Themen, gerade im ländlichen Raum und auch beim Nahverkehr bestehe weiter Handlungsbedarf.
Katja Mitteldorf und Tim Rosenstock treten für die Nordhäuser Linken zur Landtagswahl an (Foto: agl)
Die Unterstützung ihrer Genossen haben die beiden Kandidaten, Mitteldorf erhielt 27 von 28 möglichen Stimmen, Rosenstock kam auf 10 von 12 Stimmen. Angelo Glashagel
Neben der Wahl der Landtagskandidaten war man heute auch dazu aufgerufen, die Besetzung der Liste für die Kommunalwahlen festzulegen. Die Vorschläge für den Kreistag gestalten sich wie folgt:
1. Heike Umbach
2. Tim Rosenstock
3. Hannelore Haase
4. Matthias Marquardt
5. Katja Mitteldorf
6. Alexander Scharff
7. Angela Hunmitzsch
8. Christian Kowal
9. Carolin Roth
10. Matthias Mitteldorf
11. Christel Meyer
12. Timor Achikzai
13. Angelika Kleinert
14. Uwe-Siegfried Hübscher
15. Melanie Schade
16. Heiko Sänger
17. Christiane Oeftiger
18. Sebastian Kiel
19. Carmen Kaap
20. Wolf-Ulrich Künzel
21. Loni Grünwald
22. Nils Meyer
23. Doreen Knabe
24. Thomas Schulmann
25. Franca Bergmann
26. Frank Mackrodt jr.
27. Andrea Schäfer
28. Alexander Heiser
29. Alexander Groschke
30. Hans-Leopold Holzapfel
31. Pierre Lange
32. Kai Köppe
33. Dennis Panke-Hauptmann
34. Lukas Knitter
Für den Nordhäuser Stadtrat werden folgende Personen zur Wahl vorgeschlagen:
Da haben wir das Grundproblem der Politik in diesem Land: Fachkräftemangel. Wie alt ist Herr Rosenstock? - Knapp über 30. Bisherige berufliche Laufbahn und Abschlüsse? - Fehlanzeige. Aber die Geschicke eines Bundeslandes mit regeln wollen. Kein Wunder, dass alles vor die Wand gefahren wird.
So ganz ohne Berufs-oder Studienabschluss bei dem Herrn? Da bekomme ich Angst. Das wollten wir doch jetzt alles besser machen. Bitte korrigieren falls ich falsch liege.
Welche Abschlüsse haben denn Katja Mitteldorf und Michael Mohr? Man könnte ja tatsächlich einen Zusammenhang zwischen Bildungsstand und Parteipräferenz herstellen aber lassen wir das, sonst denke ich wieder an Ricarda und ich möchte heute keine Alpträume...
sollte doch zur Wagenknechtpartei. Ihre heutige Analyse der Lage teile ich, ihre Schlussfolgerungen nur ausnahmsweise. Logisch. Bin schon lange kein Linker mehr. Was ich überhaupt nicht verstehe: Warum opfern sich solche Persönlichkeiten wie Herr Uhley oder Frau Grünwald immer noch fürs Gendern, das Nichtslernen in den Schulen, das Recht auf Faulheit im Beruf, die möglichst tägliche freie Wahl des Geschlechts, die Belohnung von Verbrechern, die unbegrenzte Zuwanderung aller Schmarotzer der ganzen Welt in unsere Sozialsysteme … Ihr Zwei seid doch beim BSW richtig und nicht bei diesen Realitätsverweigerern!
Danke für die Berichterstattung und die kompletten Listen. So weiß ich noch besser, wen nicht wählen soll. Toll! Mir ist kein Fehler bei das/dass aufgefallen. Es geht doch! Nach Doppelpunkt gilt allerdings, soweit ich weiß, Großschreibung. Aber vielleicht ist das bei den Linken anders.
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Friedrich III.
27.01.2024, 23:06 Uhr
Spaßkandidat Rosenstock?
Glaubt Antifa-Frontmann Rosenstock wirklich, dass er in Nordhausen Land gegen Jörg Prophet den Hauch einer Chance hat?
Die Linke will offensichtlich ihr letztes Direktwahlergebnis halbieren oder dritteln. Oder sie hat sich tatsächlich schon aufgegeben.
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Engel111
28.01.2024, 07:41 Uhr
Daumen gedrückt
Diese geistreichen Kommentare hier sind mal wieder zum schmunzeln. Wenn die Argumente fehlen wirds persönlich oder einfach nur peinlich.
Beide Kandidaten haben in der Vergangenheit sehr gute Arbeit geleistet und meine Daumen sind gedrückt.
Ich wünschte mir hier tatsächlich weniger primitive und bösartige Kommentare.
Herr Rosenstock möchte in die Fußstapfen von Frau Pommer treten?
Frau Pommer hat eine Facharbeiterausbildung und ein abgeschlossenes Studium, sowie 19 Jahre Berufserfahrung in der freien Wirtschaft.
Der junge Mann: nix
Machen Sie bitte erst eine Ausbildung und mind. 5 Jahre Berufserfahrung, bevor Sie ein Bundesland mitregieren wollen.
Hat man bei den Linken keine qualifizierten Mitglieder?
... braucht weder abgeschlossene Ausbildung, noch Beruf. Stramm gegen alles, was 'Rechts' ist, also alles, was weder rot noch grün ist. Das muß genügen!