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Do, 15:00 Uhr
28.03.2024
Kommt zum 1. April

Asyl-Bezahlkarte gestartet

Im April führt der Landkreis Nordhausen die Bezahlkarte für Asylsuchende ein. Schrittweise erhalten zunächst Bewohner von Gemeinschaftseinkünften eine Bezahlkarte, und zwar Personen mit einer Aufenthaltsgestattung oder Duldung...

Nur noch mit Karte? (Foto: Landratsamt) Nur noch mit Karte? (Foto: Landratsamt)
„Damit ist es uns gelungen, den Beschluss des Kreistages aus dem Februar sehr zeitnah innerhalb weniger Wochen umzusetzen“, so Landrat Matthias Jendricke. „Ähnlich wie andere Landkreise in Thüringen sammeln wir nun bereits in diesem Modellvorhaben Erfahrungen mit den Bezahlkarten und warten nicht erst auf eine bundeseinheitliche Lösung. Unser Ziel ist es, mit der Bezahlkarte auch die Abläufe bei uns im Haus effizienter zu gestalten.“

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Jendricke kann die Kritik an Bezahlkarten im Asylbereich nicht nachvollziehen, da heutzutage Kartenzahlungen überall üblich seien. Insofern hoffe er, dass die vom Bund angekündigte Bezahlkarte auch wie geplant eingeführt werde.

Die Bezahlkarte wird territorial eingeschränkt nur im Landkreis Nordhausen nutzbar sein. Wenn bestimmte Supermärkte und Geschäfte es anbieten, kann man mit der Karte auch Bargeld abheben. Die betragsmäßige Begrenzung von Bargeldabhebungen richtet sich nach den rechtlichen Vorgaben. "So stehen laut Gesetz zum Beispiel jedem allein Reisenden pro Monat 204 Euro an Bargeld-Leistungen zu, die im Einzelhandel innerhalb des Landkreises abgehoben werden können. Jedoch: die Auszahlung mit der neuen Karten ist nicht an normalen Geldausgabeautomaten möglich.

Hintergrund: Leistungen als Barauszahlung im Landratsamt sollen durch die Bezahlkarten so weit möglich nicht mehr erforderlich sein, was den Kundenstrom vor Ort entlasten soll. Überweisungen sind mit der Bezahlkarte, einer VISA Debit Card, nicht möglich.

In einer ersten Phase seien 50 Karten ausgegeben worden. Anspruchsberechtigt seien vor allem Bewohner von Gemeinschaftsunterkünften in Sülzhayn, in der Robert-Blum-Straße sowie zwei weiteren kleineren Unterkünften. Für Anspruchsberechtigte, die bereits ein Girokonto bei der Sparkasse oder einen Bank haben, gibt es gesonderte Regelungen. Ziel sei es, die Karte vollständig bis zum 1. Mai im Landkreis Nordhausen einzuführen, hieß es aus der Kreisverwaltung.
Autor: psg

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Kommentare
ChristianNDH
28.03.2024, 15:20 Uhr
Das ist doch mal ein Anfang!
Nach gefühlt politisch tatenlos verstrichenen Jahren werden nun endlich die ersten ganz zarten Signale in Richtung "echte Schritte zur Begrenzung der illegalen - weil ausnahmslos in die Sozialsysteme ziehlenden - Einwanderung getan.
Das Einwanderer Geld in ihre Heimat überweisen können ist ja auch ein absolutes NO GO. Es sind nämlich die Steuern der arbeitenden Bevölkerung! Wir sind doch nicht das Sozialamt der Welt.

Weitere Schritte müssen folgen, als da wären:

1. Feststellung der Indetität bei Grenzübertritt und sofortige Zurückweisung, wenn Herkunft aus sicherem Drittstaat.
2. Arbeitspflicht mit dem Ziel der Integration.
3. Verpflichtung zum eigenständigen Lernen der deutschen Sprache.
4. Sofortige Ausweisung bei Straftat.

5. Bekanntmachen dieser Regeln in der ganzen Welt gepaart mit Durchsetzung der Maßnahmen 1-4.

So könnte der Satz von Angela Merkel dann doch noch war werden! Wir schaffen das (Lösen des Problems der illegalen Zuwanderung)!
Alexandra Se.
28.03.2024, 16:09 Uhr
Bezahlkarte
Anfangs fand ich die Idee einer Bezahlkarte ja auch gut, mittlerweile weiß ich aber, dass die meisten Flüchtlinge nicht vor Krieg oder Verfolgung fliehen, sondern es auf das deutsche Geld abgesehen haben. Und zwar Bargeld, also könnte man ja mal überlegen, wie man jetzt möglichst an Bargeld kommt? Taschendiebstähle, Raub und geklaute Ware verkaufen wären meine Ideen... mal sehen welche Ideen hinzukommen.
Leser X
28.03.2024, 18:21 Uhr
Wobei...
... eine Bezahlkarte für Millionäre und Milliardäre auch nicht übel wäre. Das würde so manches krumme Geschäft verhindern.
BerndLuky
28.03.2024, 18:25 Uhr
ein...
Problem sehe ich da!
Nicht etwa, dass die Karte eingeführt wird!
Diese Aktion ist berechtigt und gut.......
Ich sehe es eher als Test für die Entfernung von Bargeld, hin zur totalen Überwachung des Bürgers.
Die CDU hat mal wieder den Anstoß dazu gegeben:
"Bürgergeld nur noch mit Bezahlkarte: Wie bei Asylbewerbern – will die CDU das Bargeld streichen?

Der CDU-Bundestagsabgeordnete Maximilian Mörseburg spricht sich für eine Ausweitung des Bezahlkartensystems auf das Bürgergeld aus."
Was soll man dazu noch sagen?
RWE
28.03.2024, 20:24 Uhr
BerndLuky
was spricht gegen eine Bezahlkarte für Bürgergeldempfänger?? Wer sein eigenes Geld kann es ja auch in bar ausgeben...
Paul
28.03.2024, 21:02 Uhr
Bezahlkarte ???
Ich, oder wir fragen uns wieso asylsuchende überhaupt Geld vom Steuerzahler finanziert erhalten. Wenn einer irgendwo in der Welt Asyl sucht KANN er asyl bekommen, oder auch NICHT. Aber Geld zum Leben bekommt derjenige nicht, für Leben und Unterkunft muß man da selber sorgen, Punkt aus fertig ! SOO sieht es aus !
Mitternacht
28.03.2024, 21:10 Uhr
Schön, Frau Alexandra Se.,
wie Sie mal eben sämtlichen Migranten kriminelle Geldgier und nun in Folge der Einführung der Bezahlkarte "Umstellung" auf kriminelle Aktivitäten unterstellen.
Wissen Sie, wie man den Rückschluss der Taten Weniger auf sämtliche Personen einer scheinbar frei definierbaren Bevölkerungsgruppe nennt?

Ja, okay, die Antwort gebe ich nicht selbst, denn vom Vorwurf des Rassismus ist es ja nur einen Splitter im Auge zu "ich lass mich doch nicht 'Nazi' nennen" entfernt.
BerndLuky
28.03.2024, 21:54 Uhr
Ach so...
Zitat: "So stehen laut Gesetz zum Beispiel jedem allein Reisenden pro Monat 204 Euro an Bargeld-Leistungen zu, die im Einzelhandel innerhalb des Landkreises abgehoben werden können. Jedoch: die Auszahlung mit der neuen Karten ist nicht an normalen Geldausgabeautomaten möglich."

Soll dies also bedeuten, sie bekommen an Automaten kein Geld und das ist auch gut so!
Doch was ist mit der Auszahlung bei Rewe?
Dort kann man sich Geld auszahlen lassen!

Und RWE!
Wenn Sie mal überlegen können, so verstehen Sie auch was ich geschrieben habe und auf was ich hinaus möchte!
Die Abschaffung des Bargeldes hin zum gläserenen Bürger!
Benutzen Sie mal google und nicht die BRD- Bild Zeitung, dann verstehen Sie auch wohin eine Bezahlkarte für Bürgergeldempfänger führt! Zur totalen Überwachung!
Ach stimmt, das sind Verschwörungstheorien, genau wie das RKI Protokol es nun offen gelegt hat, dass an einer Verschwörungstheorie doch mehr drann ist als so manches BRD- Bild Zeitungs Schaff dachte!
RWE
29.03.2024, 09:47 Uhr
Ich zahle schon jetzt nur noch mit Handy
wenn jemand wissen will, wann ich Toilettenpapier gekauft habe, dann wünsche ich ihm viel Spaß mit dieser Info. Mit der Bezahlkarte sollte es absolut unmöglich sein an Bargeld zukommen. Und sowohl Asylbewerber als Langzeitarbeitslose können sich einen job suchen und ihr selbstvedientes Geld in bar oder per Karte ausgeben.
P.Burkhardt
29.03.2024, 11:57 Uhr
begrenzter Bargeldbezug mit der Bezahlkarte...
hat doch einen Sinn, liebe Mitkommentatoren. Nur mal ein Beispiel: Wenn Ihre Kinder oder Enkel zum Schulausflug fahren, dann haben Sie einen 10er in der Tasche, oder ? Sollte das für Flüchtlingskinder nicht auch gelten ?

Nicht jede Parkuhr kann bargeldlos bedient werden, Trinkgeld wird in der Regel auch bar gegeben. Auf dem Wochenmarkt kann man i.d.R. auch nicht bargeldlos bezahlen.

Also wird (wenn auch in geringem Umfang) immer noch Bargeld benötigt.
Alex Gösel
29.03.2024, 12:31 Uhr
Nur eine Frage!
Nachdem die "Bürger dritter Klasse" (Migranten) mit einer Bezahlkarte versorgt werden habe ich folgende Fragen:

1. Wann kommt die Bezahlkarte für "Bürger zweiter Klasse", also Bürgergeld-, Krankengeld-, Sozialgeld- und Rentenempfänger?

2. Wie teuer ist dieses System in der Verwaltung?

3. Wie sieht es mit dem Datenschutz aus?

Bekanntlich tragen diese "Schichten" ja nichts zur Gesellschaft bei, oder? Da müssen die doch auch mit einer solchen Karte versorgt werden, bevor die die "Puppen tanzen lassen", oder? (Zynismus!)
SpatzNDH
29.03.2024, 17:51 Uhr
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