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Do, 17:24 Uhr
28.03.2024
AUs dem Rathaus

Wieder eine Brücke gesperrt

Die Brücke über die Helme in der Sondershäuser Straße im Ortsteil Sundhausen muss für den PKW-, Radfahr- und Fußgängerverkehr sofort gesperrt werden. Dies ergab eine Sonderprüfung des Bauwerks...

Brücke ab sofort gesperrt (Foto: Stadtverwaltung Nordhausen) Brücke ab sofort gesperrt (Foto: Stadtverwaltung Nordhausen)
Die Überfahrt konnte seit mehreren Jahren nur auf einer Spur erfolgen und war nur für Kraftfahrzeuge mit weniger als 3,5 Tonnen Gewicht zulässig. Die Sonderprüfung wurde aufgrund des Hochwassers im Dezember 2023 außerhalb des regulären Prüfzyklus beauftragt.

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Laut Ergebnis der Prüfung hat das
Helmehochwasser keine signifikanten Schäden am Bauwerk hinterlassen. Bis auf eine kleinere Ausspülung im Bereich des Radweges, blieb das Hochwasser folgenlos. Im Rahmen der Sonderprüfung wurden aber auch die offensichtlichen Schäden am Überbau einer visuellen Überprüfung unterzogen.

Dabei musste festgestellt werden, dass es am Überbau zu einem ausgeprägten Schadensfortschritt gekommen ist. Die bereits bekannte Schädigung der Bewehrung ist weit vorangeschritten. Wenn Bewehrung in bestimmten Bereichen ausfällt, werden Zuglasten nur noch über den Beton übertragen. Die Zugfestigkeit des Betons ist jedoch so gering, dass ein Versagen nicht mehr ausgeschlossen werden kann. Unter Umständen sind sogar die Eigenlasten oder die geringen Lasten aus Fußgängerverkehr ausreichend, um den Versagensfall auszulösen.

Das Bauwerk wurde bereits 2020 beim Land Thüringen für das Förderprogramm „Kommunale Verkehrsinfrastruktur“ angemeldet. Hierfür gab es aber keine Zusage. In diesem Jahr wurde wiederholt eine Anmeldung für den Ersatzneubau beim Fördermittelgeber eingereicht. Mit einer Rückmeldung zu einer möglichen Förderung ist Mitte des Jahres zu rechnen. Gleichzeitig werden Möglichkeiten für eine kurzfristige Instandsetzung geprüft um zumindest vorübergehend den Verkehr wieder freigeben zu können.
Autor: psg

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Kommentare
Anna Lüst
28.03.2024, 17:47 Uhr
Wen kümmert schon
eine gesperrte Brücke in einem Nebental der Kreisstadt. Diese Brücke ist etwa 100 Jahre alt, wahrscheinlich seit DDR - Zeiten nicht gewartet.
Hauptsache, die Nachfahren der Inka müssen nicht mit dem Fahrrad durch den Dreck fahren.
Dafür muss man doch Verständnis haben, liebe Sundhäuser.
Erst wenn die Rot - Grünen Hustensaftschmuggler in Berlin und Erfurt ihre Wohlfühlsessel räumen mussen, wird sich hier etwas ändern.
Wir alle haben es in der Hand, im Landkreis und in Thüringen damit anzufangen.
Anmerkung techn. Support:
Ist es nicht auch sehr schön, immer jemanden zu haben, der Schuld ist?
Anna Lüst
28.03.2024, 19:10 Uhr
Tja,
@ technischer Support, ich kann Ihnen auf jeden Fall sagen, wer NICHT schuld ist.
Sie ahnen es sicher:
Die AfD.
Die waren nämlich noch NIE in Regierungsverantwortung.
Südharzmensch
28.03.2024, 19:46 Uhr
MangelhaftSalzabad, Brücken, Wallrothstraße ... Fehes Controlling und Immobilenmanagement im Rathaus
Eine Brücke geht nicht von heute auf morgen kaputt. Sie verschleißt mit der Zeit. Deshalb bildet die Stadt ja auch Abschreibungen auf ihr Vermögen, um genau diese wieder zu re-investieren in Form einer Unterhaltung.

Doch offensichtlich fehlt es im Rathaus auch völlig an einem Controlling und einem professionellen Immbilienmanagement. Deshalb sind die Verwalter immer wieder "uberrascht" von maroden Bauwerken wie der Wallrothstraße, dem Salzabad, der Hauptmann oder jetzt der Brücke in Sundhausen.

Was jeder kleine Hausbesitzer hinbekommt, die Pflege seines Vermögens, stellt das Rathaus offenbar vor unlösbare Probleme. Traurig.
Kobold2
28.03.2024, 20:01 Uhr
Interessant
Das man hier einen Zusammenhang zwischen Kreditvergaben und (noch) nicht bewilligten Fördermittteln konstruiert, um sein begrenztes Feindbild bestätigt zu sehen.
Lohmayer
29.03.2024, 07:08 Uhr
Osterei
Vielen Dank an die Stadtverwaltung, denn nach den Pollern zur Verkehrsberuhigung auf dem Bebelplatz, nun ein Geschenk an die Flutgeplagten Sundhäuser. Zum einen wird der Ufernahebereich der Helme nicht bereinigt, zum anderen sperrt man gleich die Brücke. Wo ist das Geld zum Bau von Brücken, Strassen und sicheren Schulwegen? Sicher liegt das in Erfurt vorrangig für die Modernisierung des Hotels in Werther sehr locker, nur für die eigene Bevölkerung ist nichts da. Wir dürfen alle auf die Ausreden unserer Kommunalpolitiker gespannt sein. Frohe Ostern
Anmerkung techn. Support:
Beim einem kleinen Blick in den Landeshaushalt könnte man erkennen, dass das so nicht ganz richtig ist.
Alrebin
29.03.2024, 11:52 Uhr
Kein Management im Rathaus?
Wenn man von solchen Schäden "überrascht" ist, dann läuft im Management etwas gewaltig falsch.

Und jede "Überraschung" wird für den Steuerzahler besonders teuer.
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