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Mo, 11:10 Uhr
08.04.2024
Landtagskandidat aus Nordhausen

Mehr Humanismus in der Politik

Die "Partei der Humanisten" (PdH) hat am Samstag in Erfurt ihren neuen Landesvorstand gewählt. Vorsitzender des Landesverbands wird erneut der 20-jährige gebürtige Nordhäuser Anthony Ramstedt sein – damit geht der Student bereits in seine zweite Amtszeit...

Zugleich wird er als bislang jüngster Spitzenkandidat Thüringens auch bei der Landtagswahl für die PdH antreten. Bereits im Februar hatte er sich hierfür auf Listenplatz 1 bei der Aufstellungsversammlung durchgesetzt.

Wahl des Landesvorstandes (Foto: Anthony Ramstedt) Wahl des Landesvorstandes (Foto: Anthony Ramstedt)


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Die Partei der Humanisten ist eine noch recht junge, aufstrebende Partei, die wissenschaftsbasierte Politik mit humanistischen Werten kombinieren möchte, wie Ramstedt ausführt: „Wir bieten den Wählern bewusst einen neuen, faktenbasierten Politikstil, der Vernunft, Menschlichkeit und Fortschritt zusammenbringt. Viele Menschen fühlen sich nicht von etablierten Parteien abgeholt, wollen aber auch nicht ständig gegen ihre Überzeugung „taktisch“ wählen oder Populisten an den politischen Rändern unterstützen. Für diese Menschen sind wir eine echte Alternative.“

Nach den erfolgreichen Wahlen steht Ramstedt und dem kleinen Landesverband in den nächsten Monaten aber zunächst viel Arbeit bevor: Die Partei muss insgesamt 1000 Unterstützungsunterschriften sammeln, damit sie zur Wahl antreten darf. „Wir würden uns freuen, wenn uns einige Thüringer unterstützen und uns die Thüringer wie schon bei der letzten Bundestagswahl auf ihrem Wahlzettel finden.“
Partei der Humanisten Thüringen
Autor: red

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Kommentare
Checker
08.04.2024, 11:41 Uhr
Partei der Humanisten…
Haben wir nicht schon genug von solchen „lustigen Vereinen“ in Deutschland?
Ram
08.04.2024, 13:41 Uhr
@Checker
Einfach mal mit dem Inhalt der Partei und der politischen Lage in Deutschland auseinandersetzen. Dann stellt man fest, dass keine große Partei Lösungen für die aktuellen Probleme hat. Dementsprechend scheint eine lösungsorientierte Partei doch mehr als notwendig.
Liebe Grüße
Real Human
08.04.2024, 17:03 Uhr
Gar nicht „lustige Vereine“ sind für mich …
… z.B. folgende:

• Sado-masochistische Glaubensgemeinschaften, deren Gläubige nicht wissen, was sie glauben und verehren (z.B. ALLMÄCHTIGE Götter, die ihre Kinder an Holzgestellen verrecken lassen.)

• Parteien, die mit international gesuchten Kriegsverbrechern sympathisieren oder auch Mitglieder in ihren Reihen dulden, die solches tun.

• Organisationen, welche gefährliche Krankheiten als harmlos propagieren.
… usw.

Oder habe ich da etwas falsch gecheckt?

Was die PdH betrifft, bin ich einfach mal auf Wikipedia gegangen und habe dazu u.a. gefunden:

Die Partei der Humanisten (PdH) beruft sich mit ihrer Politik auf den evolutionären Humanismus. Auf ihrer Website bezeichnet sie sich als „rational-liberale Partei der Moderne“.

„Die Partei der Humanisten hat eine Unvereinbarkeitsliste. Dies soll nach eigenen Angaben Probleme mit extremistischen Mitgliedern, wie sie z. B. die Piratenpartei gehabt habe, unterbinden. Unter anderem sind die AfD, JA, Pegida, sogenannte Reichsbürger sowie Die Linke, Antifa-Bewegungen und Querdenker-Gruppierungen auf dieser Liste. Aber auch religiöse Gruppen wie die Zeugen Jehovas, Opus Dei oder Salafisten können vom Parteibeitritt ausgeschlossen werden.“ (Wikipedia)

Klar, dass eine solche Partei von Antidemokraten, Wissenschaftsfeinden, linken und religiösen Fundamentalisten nicht besonders gemocht wird.

Ich selbst bin nicht Mitglied der PdH … vielleicht NOCH nicht? Sie hat nach meiner Einschätzung ganz vernünftige Ansichten!
Kobold2
08.04.2024, 18:46 Uhr
Selbstvorführung
Da wettert man gegen Bevormundung,
fehlende Meinungsfreiheit schimpft auf eine angebliche Diktatur, möchte aber andern vorschreiben, was sie zu tun hätten. Dabei sollten wir doch froh sein, das es möglich ist eine vielfältige Parteienlandschaft zu haben.
Aber mancher ist in der Demokratie offensichtlich noch immer nicht angekommen.
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