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Mi, 07:09 Uhr
24.04.2024
Stadt Nordhausen

„20 Jahre Landesgartenschau – ein Rückblick“

Unter dem Motto „Die Neue Mitte“entstand auf dem einstigen Trümmerfeld des Petersbergs der heutige als Bürgerpark bekannte Petersberggarten. Auf den Tag genau vor 20 Jahren eröffnete im Zuge der 2. Thüringer Landesgartenschau die Landesgartenschau Nordhausen...

Vom 24. April bis 03. Oktober 2004 konnten Besucher und Besucherinnen sowie Nordhäuser und Nordhäuserinnen an insgesamt 163 Tagen das Gartenschaufestival genießen. Über 400.000 Gästekonnte die Landesgartenschau schlussendlich für sich verzeichnen. Darunter 9.000 junge Leute, die im Zuge eines Schulbesuchs, mit ihren Eltern oder gar allein das Gelände und die Angebote ausgiebig nutzten – so bspw. „Das grüne Klassenzimmer“, den Hochseilgarten, die Spiel- und Wasserstationen und vieles mehr.

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Unter der Devise „Immer was los“ sorgte ein buntes Unterhaltungsprogramm aus Schlager, Volksmusik, Klassik, Jazz oder Aktionstagen für gute Laune bei den Gästen und Einheimischen. So konnten bekannte Künstler wie Nino de Angelo, die Band „Purple Schulz“ oder auch Jan Josef Liefers mit Band live erlebt werden. An den Städtetagen boten die Partnerstädte Bochum, Charleville-Méziéres und Ostrów Wielkopolski ein abwechslungsreiches Kulturprogramm. „Schön bunt“ ging es bei den hochkarätigen Blumenschauen zu. Floristische Impressionen und neue Blütenträume begeisterten die Sinne. Ob farbenfrohe Rhododendren, Rosenträume oder „der Korn“, der Nordhausen bekannt gemacht hat, boten eine reichhaltige Vielfalt.
Während die Medienpartner mit ihrer Kritik die Landesgartenschau in der Region verbreiteten und so die Touristen anlockten, sorgten Stadtführer, Gastwirte und Hoteliers für das Wohl und die Zufriedenheit der Gäste. Die in diesem Zuge entstandene Stadtinformationim Stadthaus, vielmehr die Mitarbeiterinnen, lenkten die Besucherströme nicht nur auf das Gartenschaugelände, sondern auch zu den Sehenswürdigkeiten der Stadt – ein weiterer Beitrag zur Erhaltung des Kulturguts Nordhausen.
Mit dem Ende der Landesgartenschau endete allerdings nicht die Ära des Petersberggeländes. In seiner Funktion als Bürgerpark agiert das Gelände rund um den Petriturm ebenso als Veranstaltungsfläche. Hierzu zählt unter anderem das alljährliche Rolandsfest und das Lichterfest im Petersberggarten. Aber auch private Leistungsträger wissen die Vielfältigkeit des Geländes zu schätzen und für ihre Ideen zu nutzen.

Die seit 1999 rund 80 Millionen Euro an Investitionen in das Gartenschaugelände und die innerstädtischen Begleitmaßnahmen, z.B. Neugestaltung der gesamten Nordhäuser Stadtmitte, Sanierung Rautenstraße, etc. und das Engagement vieler fleißiger Helfer und Helferinnen, ob haupt- oder ehrenamtlich, sowie Unternehmen der Stadt schafften ein blühendes Einod inmitten von Nordhausen, das noch heute als Ort des Verweilens, der Muße, des Naturgenusses, der Weitsicht als auch des Fernblicks genutzt und geachtet wird.

Die Veranstaltungsplanung für das Jahr knüpft an die erfolgreiche Tradition der Landesgartenschau an und verspricht ein abwechslungsreiches Programm für alle Altersgruppen. Highlights sind unter anderem das Rolandsfest mit einer großen Eventbühne und das große Kinderfest im Petersberggarten. Auch das diesjährige Lichterfest wird am 23. August auf dem Petersberggelände stattfinden. Besonders hervorzuheben sind auch die öffentlichen Veranstaltungen von Vereinen und Institutionen wie das Jubiläum „30 Jahre THW“ am 4. Mai 2024, der AOK Plus Erlebnistag (am 14. September) und das Treppenkäferfest (am 18. August), die das kulturelle und gesellschaftliche Leben in Nordhausen bereichern und die Vielfalt der Stadt ausdrücken.

Die Stadt Nordhausen lädt alle Einwohnerinnen, Einwohner und Gäste herzlich ein, gemeinsam die Erfolge der Vergangenheit zu feiern und mit Vorfreude auf eine lebendige Zukunft zu blicken.
Autor: red

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Kommentare
Paulinchen
24.04.2024, 07:13 Uhr
Jetzt geht...
... es doch auch im Bürgerpark bunt zu.....

Allerdings hat er nicht mehr so richtig viel Anziehungskraft....
Herr Fuchs
24.04.2024, 07:22 Uhr
Andere LGS-Städte
Also wenn ich die ehemaligen Landesgartenschaugelände in anderen Städten sehe nach 20 Jahren oder mehr.... Da ist aber deutlich mehr geblieben als in Nordhausen. Wofür man sich hier rühmt, entzieht sich meiner Fantasie...
Ungläubiger64
24.04.2024, 09:09 Uhr
Bürgerpark ???
In Wernigerode ist ein wunderschöner Park für die Bürger entstanden. Er lädt zum Verweilen ein mit Gastronomie und Sehenswürdigkeiten in Miniatur!
Das was hier übriggeblieben ist, im Volksmund ,,Golanhöhen'' , ist eine Steinwüste die Abends zum NoGoArea wird .
Alex Gösel
24.04.2024, 18:20 Uhr
20 Jahre LGS - 20 Jahre Betonwüste NDH
LGS, das heißt doch eigentlich LandesGARTENschau, oder? Und ein Garten ist doch eigentlich "Grün" ,oder?

Was beim Umbau für die LGS unter Frau Klaan passiert ist, lässt sich meiner Meinung nach nur schwer erklären - aber Nordhausen wurde zubetoniert und in eine Betonwüste verwandelt, oder?

Man bedenke nur den Bahnhofsplatz - früher, vor der LGS war dort relativ viel Pflanzen- Baum- und Blumenwuchs. Heute liegen dort recht häßliche Betonplatten.

Auch Bahnhof- und Rautenstraße hoch sieht man kaum eine Grünfläche. Früher war auch dies dort etwas anders.

Unter einer (Landes-)Gartenschau stellt man sich bestimmt etwas anderes vor, als aus einer halbwegs begrünten Stadt eine Betonwüste zu verunstalten, oder? Natürlich gibt es auch Steingärten, aber Betongärten sind nicht bekannt, oder?

Aber es haben bestimmt genügend Unternehmen und ihre Bosse kräftig von profitiert, oder?

Nebenfrage: haben sich die 80 Millionen mittlerweile amortisiert oder wartet man darauf immernoch? Oder wurde dies durch Abschreibungen oder ähnlichen erreicht? Oder wurde die Nordhäuser LGS gar mit Schulden beendet? Wer trägt die Schulden? Doch nicht etwa der Steuerzahler? Wann kommt der nächste Versuch, Nordhausen zu verschlimmbessern oder müssen wir weitere 20 Jahre in der Betonwüste verbringen?
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