eic kyf msh nnz uhz tv nt
Anzeige symplr (4)
Mo, 11:15 Uhr
29.04.2024
Neuer Radweg

Baustart zwischen Buchholz und Herrmannsacker

Die Route ist vermessen, die Pfähle sind gesteckt: Damit wird der fünf Meter breite Geh- und Radweg zwischen Herrmannsacker nach Buchholz sichtbar. Jetzt beginnen planmäßig die Bauarbeiten der rund 910 Meter langen Strecke...

„Damit wird im Landkreis ein weiterer Teil des Radwegekonzeptes umgesetzt, zusätzlich stärkt es den Radtourismus in der ländlichen Region“, so der zuständige 2. Beigeordnete Dirk Schimm bei der Bauanlaufplanung. Für die weitere Anbindung von Buchholz nach Nordhausen über Petersdorf ist das Thüringer Landesamt für Bau und Verkehr als Straßenbaulastträger zuständig.

Zwischen Buchholz und Herrmannsacker können die Bagger rollen (Foto: Pressestelle Landratsamt) Zwischen Buchholz und Herrmannsacker können die Bagger rollen (Foto: Pressestelle Landratsamt)


Anzeige Refinery (lang)
2021 beantragte der Landkreis erstmals eine Förderung beim Freistaat Thüringen für dieses Vorhaben - 2023 gab es dann eine Zusage aus dem Sonderprogramm „Stadt und Land“. Der Freistaat Thüringen bewilligt für dieses Vorhaben 600.000 Euro, die Eigenmittel des Landkreises liegen bei rund 75.000 Euro. Ende September soll der neue Geh- und Radweg fertig sein.
Autor: red

Anzeige symplr (6)
Kommentare
BertH
29.04.2024, 11:27 Uhr
Neuer Rad Weg
Hier werden fast 700.00 € Steuergelder verbrannt für einen Radweg, der im nirgendwo beginnt und im nirgendwo endet, zumal es bereits einen Weg zwischen Buchholz und Herrmannsacker gibt. Für alle die mich jetzt beschimpfen, ich fahre selbst viel u. gerne Rad u. nutzte die vorhanden oder sinnvoll geplanten Radwege.
Flitzpiepe
29.04.2024, 12:03 Uhr
Stimmt
Einen Radweg halte ich dort auch für unnötig.
Die Straße ist keine Durchgangsstraße sondern eine Sackgasse.
Der Verkehr hält sich dort in Grenzen.
Das ist aber typisch heutzutage: Die wichtigen Dinge (hier Fahrradwege an viel befahrenen Straßen z.B Nordhausen-Leimbach) bekommt man nicht auf die Reihe und man gibt sich mit mit den kleineren aber unnötigen Projekten zufrieden.
Ecki58
29.04.2024, 12:57 Uhr
Ein Schildbürgerstreich?
Für so ein blodsinniges Vorhaben ist Geld da. Wie meine vorschreiber schon treffend erwähnt haben es gibt bereits einen Weg dort der sehr gut zu befahren und zu begehen ist. Und tatsächlich wäre ein Radweg nach Leimbach und dann z.b. nach Urbach sinnvoller.es wäre interessant zu erfahren wer solche Entscheidungen trifft um diese Gedankengänge und geistigen Ergüsse eventuell nachvollziehen zu können.
Bodo Bagger
29.04.2024, 13:24 Uhr
Einen Radweg,
hätte es vielmehr zwischen Leimbach, Himmelgarten und der Stadt bzw. zwischen Petersdorf und Nordhausen gebraucht... Stattdessen verbraten wir lieber 700K € Fördergelder für ne doppelte Sackgasse direkt neben einer Strasse mit dem Verkehrs aufkommen von zwei Treckern am Tag.
mamod
29.04.2024, 14:05 Uhr
Hallo Flitzpiepe
Eine Frage ,wohnen Sie in Herrmannsacker?Ich wohne dort und finde das es für ein Sackgassendorf sehr wohl viel Verkehr gibt ansonsten wäre unsere Straße nach Buchholz nicht so ramponiert( um dort hin zu kommen benutzen viele die Straße. vor allem aus der Stadt, wir haben Wanderwege ,die Sägemühle , Holzlaster fahren zum Wald, die Traktoren auf die Felder ). Der Radweg den Sie meinen kommt von Neustadt führt über die Sägemühle nach Stempeda/Rodishain. Buchholz liegt bekanntlich in der anderen Richtung. Ob der Radweg sinnvoll ist darüber lässt sich bekanntlich streiten, aber eins kann ich sagen die oben genannte Straße ist verdammt eng .Es reicht schon wenn ein Bus oder Lkw entgegen kommt das man auf das nicht vorhandene Bankett ausweichen muss. Fußgänger und Fahradfahrer sind glaube froh wenn sie sicherer nach Buchholz kämen, da auch hier einige Autofahrer auf nichts und niemand Rücksicht nehmen wie überall. Es wird soviel Geld sinnlos verprasst, es gibt auch Radwege in Nordhausen die von manchen Radfahrern nicht benutzt werden . Wenn man sich über jedes und alles aufregt wird der Radweg trotzdem gebaut. Ob sinnvoll oder nicht. Ach ja ich bräuchte ihn auch nicht ,fahre kein Fahrrad und trotzdem finde ich ihn sinnvoll. Vielleicht noch mehr Aufregung ,nächstes Jahr soll die oben genannte Straße saniert werden. Vielleicht auch nicht sinnvoll ist ja eine wenig befahrene Straße(sarkastisch gemeint)
Kobold2
29.04.2024, 18:31 Uhr
Es kann geholfen werden
Ecki58.... Die Informationen sind noch gar nicht so alt.
https://www.nnz-online.de/news/news_lang.php?ArtNr=344305
Wer das beschließt findet man auch recht einfach.
Es wird weder gewürfelt, noch am Stammisch beim Skat ausgehandelt.
P.Burkhardt
29.04.2024, 22:24 Uhr
Dem aufmerksamen Leser...
...wird nicht entgangen sein, dass der Radweg Teil des Radwegekonzeptes ist. (nachzulesen unter https://www.rek-lk-nordhausen.de/media/b-rn-026_rvk-lk-ndh_endber_korr_2023-02_final7.pdf)

Wer da mal reinschaut, wird erkennen, dass sich die Planer weitaus mehr Gedanken gemacht haben, als wir alle hier mangels notwendiger Informationen in der Lage wären.

So flossen Unfallstatistiken, Pendlerströme und sehr viel mehr ein. Ist sehr interessant, das zu lesen. Schön, dass das Konzept nach und nach umgesetzt wird. Daumen hoch dafür.

Wer hier also meckert, sollte sich vielleicht vorher die Mühe machen, sich zu informieren.
Flitzpiepe
30.04.2024, 11:07 Uhr
'Wer da mal reinschaut, wird erkennen'
Ich habe rein geschaut in die PDF-Datei und habe nichts erkannt.
Die beiden Übersichtskarten sind der reinste Pixelbrei. Noch nicht mal der Legendentext ist lesbar. Das soll das finale Konzept sein?

Diese 915 Meter sind bei diesem Konzept also als wichtig eingestuft worden, dass man jetzt damit anfängt? Für Pendler von Herrmannsacker nach Nordhausen?
Diese 915 Meter waren am unproblematischsten zu realisieren - mehr nicht.
Warum nutzt man nicht bestehende Wege und setzt sie so instand, dass sie gut befahrbar sind? Die müssen nicht immer asphaltiert werden? Für mich sind das nur weitere 5000m² unnütze Bodenversiegelung, die sich viel zu sehr aufwärmen bei Hitze. Ökologisch ist dieses Konzept also nicht. Sicher muss es auch asphaltierte Fahrradschnellwege geben aber nicht an so einer Stelle. Eher in Ballungszentren mit hohem Pendlerbedarf. 5 Meter Breite ist auch zu viel bei der zu erwartenden Frequentierung. Wer soll da bitte lang gehen, dass das auch ein Fußweg ist? Wanderer? 😂
Wenn ich mit dem Fahrrad von Nordhausen zur Sägemühle fahre, fahre ich das durch die Windlücke und dann weiter am Rosenteich vorbei. Also würde ich die Strecke über Petersdorf, Buchholz, Herrmannsacker nicht nutzen, wenn es sie denn irgendwann mal durchgängig geben sollte. Immer an einer Straße entlang zu fahren, ist für mich immer die letzte Wahl.
Da aber alle Investitionen nur noch mit Fördergeldern machbar sind, sehe ich die Realisierung dieses Konzeptes sowieso nicht. Wie fast alles heutzutage wird es Stückwerk bleiben.
P.Burkhardt
30.04.2024, 16:12 Uhr
Sie vielleicht nicht...
...andere vielleicht schon @ Flitzpiepe... Problem erkannt ?

Hinter dem Ganzen steht ein Konzept, in welches Informationen eingeflossen sind, die weder Sie noch ich haben. Ich neige dazu Verkehrsplanern mehr verkehrsplanungstechnisch mehr zu zu trauen als mir....
Kommentare sind zu diesem Artikel nicht mehr möglich.
Es gibt kein Recht auf Veröffentlichung.
Beachten Sie, dass die Redaktion unpassende, inhaltlose oder beleidigende Kommentare entfernen kann und wird.
Anzeige symplr (9)
Anzeige symplr (8)