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Mo, 18:20 Uhr
06.05.2024
Zum „Tag der Städtebauförderung“:

Neugestaltete Quartier Rosengasse/Wiedigsburg eröffnet

Nach rund zweijähriger Bauzeit wurden zwischen Rosengasse und Wiedigsburg / Am Altentor 2300 Quadratmeter Kleinpflaster verlegt und 500 Meter Bordstein, sieben Bäume gepflanzt und 14 Altstadtleuchten aufgestellt...

von links nach rechts: Marco Wohlenberg, Martin Juckeland, Stephan Ostermann, Peter Brendel, Alexandra Rieger; Andreas Trump, Sven Gerwin (Foto: Stadtverwaltung Nordhausen ) von links nach rechts: Marco Wohlenberg, Martin Juckeland, Stephan Ostermann, Peter Brendel, Alexandra Rieger; Andreas Trump, Sven Gerwin (Foto: Stadtverwaltung Nordhausen )

Im Untergrund wurden sämtliche Ver- und Entsorgungsleitungen erneuert. Gekostet hat das Projekt 1,7 Millionen Euro, davon stammt rund eine Million aus dem Bund-Länder- Städtebauförderprogramm „Lebendige Zentren“.

Bei der Freigabe sagte Bürgermeisterin Alexandra Rieger „mit diesem jüngsten Projekt in der Altstadt ist Neues entstanden und Altes wiedererwacht.“ So habe man mit dem angelegten Stauden-Streifen am Verbindungsweg zwischen Altentor und Rosengasse / Wiedigsburg den historischen Verlauf des Mühlgrabens wieder sichtbar gemacht, an anderen Stellen sei dessen historischer Verlauf anhand einer speziellen Pflasterung nachzuverfolgen. „Insgesamt ist aus einem unansehnlichen und ungeordneten Areal ein neues „Juwel“ in der Altstadt entstanden.“

Sowohl die Planer, alle bauausführenden Firmen und die beteiligten Ämter der Stadtverwaltung hätten deshalb Lob verdient: „Mit der Wiederverwendung von historischen Baumaterialien, die man vor Ort fand, als auch mit der Wahl von viel Natursteinpflaster hat man historisch sensibel gearbeitet, Altes mit Neuem verbunden.

Und zugleich auf praktische Bedürfnisse Rücksicht genommen: So ist das Quartier, unter anderem mit abgesenkten Bordesteinen, jetzt barrierearm.“

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Im Vorfeld der Baumaßnahme wurde der Schülerverkehr für das Herder-Gymnasiums neu geordnet. In der Hohensteiner Straße wurden für 374.000 Euro drei barrierefreie Bushaltestellen neu gebaut und der ehemalige ÖPNV-Haltepunkt Elisabethstraße auf Höhe des Ökumenischen Kindergartens am Ende der provisorischen Bus- Wendeschleife zurückgebaut. Der neue ÖPNV-Haltepunkt wurde 2021 in der Hohensteinerstraße angeordnet, da für die Verkehrsbetriebe Nordhausen GmbH eine ausreichende Länge des Haltepunktes für drei Busse zeitgleich hintereinander erforderlich ist und nur an dieser Stelle diese Länge ohne Zufahrten und Einmündungsbereiche vorhanden und damit eine geradlinige Anfahrt gewährleistet war. Die Haltestelle wird in Spitzenzeiten von bis zu 500 Schülerinnen und Schülern aus dem gesamten Kreisgebiet genutzt. Zusätzlich wurde in diesem Bereich die Straßenbreite für ein zeitgleiches Halten der Busse und die Begegnung des Individualverkehrs hergestellt. Der Bereich der ehemaligen Buswendeschleife wurde aufgewertet und bietet nun eine bessere Erreichbarkeit des Kindergartens an.
Autor: red

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Kommentare
Frank55
06.05.2024, 19:44 Uhr
Jetzt mal ehrlich,
nach 2 Jahren Bauzeit.
2300qm Pflaster
500m Bordstein
7 Bäume
14 Leuchten.
Wir kommen gerade aus dem Auslandsurlaub und sahen andere Bauzeiten.
Und dann so ein gefälliger Artikel in der heimischen Zeitschrift?
GerKobold
07.05.2024, 08:28 Uhr
sehr schön...
Ist doch Prima ,da haben die Anwohner wieder ein schöneres Umfeld?

Aber hätte man von den 370Teuro auch eventuell ein paar Bänke für die Stadt kaufen könne und vor allen Dingen ein paar dementsprechende Papier/Müllkörbe in deren Nähe ...denn über all ist Müll udnd Dreck in der Stadt keine Hundekotbeutel oder noch besser Müllkörbe dafür und als alter Mensch kann man fast Nirgednwo mal Unterwegs ausruhen oder hinsetzen?

Naja ist wohl auch zu umverschämt das von der Stadt zu erwarten...
Frank55
07.05.2024, 15:36 Uhr
374.000€ nur Bushaltestelle,
für 374.000 Euro drei barrierefreie Bushaltestellen neu gebaut.
Die Gesamtsumme war 1,7 Mio€.
Da ist kein Spielraum für Bänke.
Müllkörbe braucht es nicht, da die Stadtreinigung mit einem Spezial- LKW 2mal am Tag durchfährt.

Spaß
Kobold2
07.05.2024, 17:42 Uhr
Wenn man ehrlich
urteilen möchte, dann sollte man die unterirdisch erneuerte Infrastruktur nicht unter den Tisch fallen lassen, Fank55
Da erwarten einen oft Komplikationen und Verzögerungen, die nur schwer vorhersehbar sind.
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