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Mi, 19:40 Uhr
08.05.2024
Stadt Nordhausen:

Gedenken zum Ende des 2. Weltkrieges

Zum heutigen 79. Jahrestags des Endes des 2. Weltkrieg, gedachten Oberbürgermeister Kai Buchmann, Bürgermeisterin Alexandra Rieger, Peter Uhley, ehrenamtlicher Beigeordneter sowie Vertreterinnen und Vertreter der Stadtratsfraktionen und des Landratsamts Nordhausen den Opfern am Gedenkstein auf dem Hauptfriedhof...

Gedenken zum Kriegsende in Nordhausen (Foto: Stadtverwaltung Nordhausen) Gedenken zum Kriegsende in Nordhausen (Foto: Stadtverwaltung Nordhausen)

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„Das Ende des Krieges, die Befreiung und die Entwicklung unseres Landes in den letzten 79 Jahren macht uns nicht freier von der Verantwortung für die Zeit und das Geschehen vor 1945,“ so Nordhausens Oberbürgermeister.
Autor: red

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Kommentare
Ralf L.
08.05.2024, 21:14 Uhr
Der Beitrag wurde deaktiviert – Gehört nicht zum Thema
Marino50
08.05.2024, 22:28 Uhr
Unwahrscheinlich
Noch allgemein-konkreter geht es wirklich nicht. Es ist der 8. Mai, der Tag der Befreiung. Wer hatte die Wende des Krieges herbeigeführt? Auf gar keinen Fall das Wort Sowjetunion oder "Rote" Armee" aussprechen.
Die Geschichtsbücher werden oder sind sicher schon umgeschrieben. Es wird heute genauso gelogen, wie man uns Kinder zu DDR-Zeiten belogen hat.
Audio
09.05.2024, 10:49 Uhr
Das Gedenken an die Opfer des 2. Weltkrieges ist sicher gut und ehrenhaft,
aber leider gehört ein Großteil der an der Gedenkstätte versammelten Vertreter der Stadtverwaltung Parteien an, die im Anbetracht der Schuld, welche Deutschland durch den angezettelten Krieg auf sich geladen hat, schon wieder eine unverantwortliche Kriegshetze betreiben. Anstatt Friedensverhandlungen zwischen den Kriegsparteien anzustreben, heizt Deutschland und seine "Verbündeten" durch Waffenlieferungen und andere provokative Handlungen das Kriegsgeschehen weiter an und provoziert damit eine noch schlimmere Katastrophe als den letzten verheerenden Krieg.
Das sollten sich die Damen und Herren an der Gedenkstätte auch mal durch den Kopf gehen lassen !
Lautaro
09.05.2024, 12:32 Uhr
Gut, dass es so gekommen ist !
Unter den Nazis hätte ich sehr "ungern" gelebt.
Man sollte aber bei den ganzen Anstrengungen der gesamten Alliierten den sehr hohen Blutzoll der Russen nicht vergessen, der zum Ende der Naziherrschaft geführt hat. Aber natürlich nicht nur Russen, sondern alle Völker, welche in der sogenannten Sowjetunion zwangsvereinigt wurden.
Ohne diesen Blutzoll würden wir heute "Cancel Culture" oder das Vorgehen gegen eine wirkliche Opposition erleben.
Aber ....den Russen (Sowjetsoldaten) sei dank....ist das zum Glück nicht an dem.... Oder ?
A.kriecher
09.05.2024, 13:19 Uhr
Geändert hat sich nichts
...egal welche Epoche, man passt sich an um persönlich weiter zu kommen.
Man erzählt, für das Wohl aller, denkt aber an sein eigenes Wohlergehen.
Ich warte auf die , die mehr geben als nehmen, ich ertrage diese Schauspielerei nicht mehr.
Und da das Warten vergeblich ist, da das nun mal unsere Natur ist, wird sich wohl für die Masse und am System nie etwas ändern.
Reisender
09.05.2024, 15:15 Uhr
Dank der USA
Danke der USA wurde Europa von den Bösen Bösen Nazis befreit...
Marino50 Informieren Sie sich mal über Die Lieferungen der USA an die Sowjetunion und zwar nicht explizit die Waffen sondern drumherum Kerosin, LKWs usw.
Mit freundlichen Gruessen
Filzstift und Lineal
09.05.2024, 16:06 Uhr
Da steht das traurige Trüppchen des "Nordhäuser Systems"
.... vom Bürger keine Spur (der muss zu dieser Zeit arbeiten) und der OB krampft sich eine Rede zusammen unter größtmöglicher Vermeidung der Worte Rußland oder Sowjetunion. Ha, ha, ha; das ist doch Realsatire, was hier Tag für Tag abgeliefert wird.
grobschmied56
09.05.2024, 18:00 Uhr
Der Beitrag wurde deaktiviert – Gehört nicht zum Beitrag
Bodo Schwarzberg
10.05.2024, 00:29 Uhr
Heuchelei beim Gedenken?
Nun war der nnz-Beitrag zum Thema wirklich kurz, und es ist nicht ersichtlich, was Herr Buchmann eventuell noch so alles sagte.

Dennoch vermisse ich beim jährlich wiederkehrenden 8.Mai-Gedenken Konsequenz: Denn das, was einst den 2. Weltkrieg letztlich auslöste, das Vernachlässigen und Kleinreden des Friedens und seiner Erhaltung und das Verharmlosen des wertegeleiteten Krieges, das haben wir, dank unserer gewählten Politiker, heute wieder.

Die 27 Mio. von Deutschen verursachten toten Russen, Ukrainer und anderen Sowjetbürger werden kaum mal erwähnt, im Angesicht anderer Kriege, und wenn heute westliche, auch deutsche Waffen, erneut, diesmal im Zuge des russischen Angriffskrieges auf die Ukraine, töten, und damit den Krieg, mit noch mehr Toten auf beiden Seiten, weiter mit befeuern helfen.

Warum wird bei den Kriegsgedenken nicht erwähnt, dass kurz nach Beginn des russischen Angriffs die Chance bestanden hätte, ihn schnell mit einem bereits ausgehandelten Vertrag zu beenden? Und dass der damalige britische Premier Johnson, die Ukraine aber zum Weiterkämpfen gegen den Aggressor gedrängt haben soll.

Warum werden auch nicht die möglichen Verantwortlichkeiten des Westens im Umgang mit Russland erwähnt, die Putin motiviert haben könnten, zum Kriegsverbrecher zu werden.

Kein Geringerer als der ehemalige sowjetische Generalsekretär Gorbatschow hatte den Westen anlässlich des 25. Jahrestages der Grenzöffnung in Berlin vor einer Fortsetzung seiner aggressiven Außenpolitik gewarnt: Libyen, Syrien, Afghanistan, Kosovo.

Und auch der im Ruhestand befindliche ex,-Außenminister Genscher, ehemalige Spitzenpolitiker wie von Dohnanyi, Verheugen, und selbst Grüne wie die verstorbenen Antje Vollmer und Hans-Christian Stroebele haben die Köpfe wegen der Kurzsichtigkeit westlicher Politik geschüttelt.

Der ehemalige US-Außenminister und Friedensnobelpreisträger Kissinger hatte in einem seiner legendären Zitate den Westen davor gewarnt, seine Außenpolitik zu sehr von eigenen Werten bestimmen zu lassen.

Einseitigkeit in der Argumentation hat die Menschheit noch nie weiter gebracht. Doch genau diese sehen wir im Umgang mit dem verbrecherischen russischen Angriffskrieg auf die Ukraine.
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