Di, 15:31 Uhr
26.09.2006
Landrat tritt auf die Bremse
Nordhausen (nnz). Nicht schlecht für jemanden, der selten selbst hinterm Steuer sitzt. Landrat Joachim Claus kam beim Bremstest auch unter die 0,5 Sekunden Marke. Dabei waren eigentlich die jungen Leute Hauptpersonen beim Aktionstag, von dem die nnz berichtet.
Landrat tritt auf die Bremse (Foto: nnz)
Ein Audi wurde zum Bremssimulator umgebaut. Keine Computerspielatmosphäre sondern echtes Autofahrgefühl wird so vermittelt. An diesem Simulator konnte auch Landrat Joachim Claus nicht vorbeigehen. Der Schirmherr der Aktion Junge Fahrer der Kreisverkehrswacht setzte sich selbst hinters Steuer. Als Landrat steht ihm ein Dienstwagen mit Chauffeur zu, besonders in Übung ist er also nicht. Als die rote Ampel aufleuchtet, trat er auf das Pedal, und das Auto auf dem Monitor steht, kein Unfall passiert. Neugierige Jugendliche bestaunen den reaktionsschnellen Politiker. Danach kamen sie selbst dran, denn besonders die Autofahrer zwischen 18 und 25 Jahren sollen mit teils drastischen Methoden über die Gefahren von hoher Geschwindigkeit, Alkohol und Drogen im Straßenverkehr aufgeklärt werden.
Die Aktionstage sind bei den Jugendlichen beliebt, deswegen freute sich die stellvertretende Schulleiterin der Berufsbildenden Schule für Gesundheit, Soziales und Wirtschaft in der Freiherr-von-Stein-Straße sehr, daß es auch in diesem Jahr wieder geklappt hat. Gemeinsam mit dem IKL werden seit 1999 die Aktionstage organisiert. Ganz begeistert ist Frau Langner von der Vielfalt der Technik. Gurtschlitten und Überschlagsimulator sind die spektakulärsten. Natürlich kommt es auch immer wieder gut an, wenn ein Auto vom Kran mit 40 km/h auf einen Baumstamm kracht. Da sind die meisten Schüler erst mal sprachlos über die Folgen an Auto und Baum. Nur zu gut können sie sich vorstellen, wie das ganze in der horizontalen Richtung und mit 120 km/h aussieht. Die Kreuze an Landstraßen künden von zahlreichen solchen Unfällen.
Viele Unfälle lassen sich verhindern, wenn alle Verkehrsteilnehmer sinnig fahren, auf Straßen- und Wetterbedingungen Rücksicht nehmen. Doch nicht alle halten sich daran, so dass Unfälle manchmal nicht vermeidbar sind. Dann müssen shclimme Folgen verhindert werden, deswegen hatte heute jeder die Möglichkeit seine Erste Hilfe Kenntnisse beim DRK aufzufrischen. Nach dem Pflichtkurs zur Führerscheinprüfung verlernen doch die meisten schnell wieder, welche lebensrettenden Maßnahmen es gibt. Außerdem konnten die Jugendlichen Blut spenden. Das kommt zwar nicht nur Verkehrsteilnehmern zugute, sondern wird auch zur Herstellung von Medikamenten benötigt, vermittelt aber immer ein gutes Gefühl helfen zu können.
Um die 400 Schüler von Berufsbildender Schule und IKL nutzten heute die kostenlosen Angebote der Verkehrswacht und ihrer vielen Partner, wie dem Berufsbildungszentrum für den Straßenverkehr, der Polizei, dem Roten Kreuz und zahlreicher Helfer vor Ort. Von 8.00 bis 15.30 Uhr hatten sie dazu Zeit.
Autor: wf
Landrat tritt auf die Bremse (Foto: nnz)
Ein Audi wurde zum Bremssimulator umgebaut. Keine Computerspielatmosphäre sondern echtes Autofahrgefühl wird so vermittelt. An diesem Simulator konnte auch Landrat Joachim Claus nicht vorbeigehen. Der Schirmherr der Aktion Junge Fahrer der Kreisverkehrswacht setzte sich selbst hinters Steuer. Als Landrat steht ihm ein Dienstwagen mit Chauffeur zu, besonders in Übung ist er also nicht. Als die rote Ampel aufleuchtet, trat er auf das Pedal, und das Auto auf dem Monitor steht, kein Unfall passiert. Neugierige Jugendliche bestaunen den reaktionsschnellen Politiker. Danach kamen sie selbst dran, denn besonders die Autofahrer zwischen 18 und 25 Jahren sollen mit teils drastischen Methoden über die Gefahren von hoher Geschwindigkeit, Alkohol und Drogen im Straßenverkehr aufgeklärt werden.
Die Aktionstage sind bei den Jugendlichen beliebt, deswegen freute sich die stellvertretende Schulleiterin der Berufsbildenden Schule für Gesundheit, Soziales und Wirtschaft in der Freiherr-von-Stein-Straße sehr, daß es auch in diesem Jahr wieder geklappt hat. Gemeinsam mit dem IKL werden seit 1999 die Aktionstage organisiert. Ganz begeistert ist Frau Langner von der Vielfalt der Technik. Gurtschlitten und Überschlagsimulator sind die spektakulärsten. Natürlich kommt es auch immer wieder gut an, wenn ein Auto vom Kran mit 40 km/h auf einen Baumstamm kracht. Da sind die meisten Schüler erst mal sprachlos über die Folgen an Auto und Baum. Nur zu gut können sie sich vorstellen, wie das ganze in der horizontalen Richtung und mit 120 km/h aussieht. Die Kreuze an Landstraßen künden von zahlreichen solchen Unfällen.
Viele Unfälle lassen sich verhindern, wenn alle Verkehrsteilnehmer sinnig fahren, auf Straßen- und Wetterbedingungen Rücksicht nehmen. Doch nicht alle halten sich daran, so dass Unfälle manchmal nicht vermeidbar sind. Dann müssen shclimme Folgen verhindert werden, deswegen hatte heute jeder die Möglichkeit seine Erste Hilfe Kenntnisse beim DRK aufzufrischen. Nach dem Pflichtkurs zur Führerscheinprüfung verlernen doch die meisten schnell wieder, welche lebensrettenden Maßnahmen es gibt. Außerdem konnten die Jugendlichen Blut spenden. Das kommt zwar nicht nur Verkehrsteilnehmern zugute, sondern wird auch zur Herstellung von Medikamenten benötigt, vermittelt aber immer ein gutes Gefühl helfen zu können.
Um die 400 Schüler von Berufsbildender Schule und IKL nutzten heute die kostenlosen Angebote der Verkehrswacht und ihrer vielen Partner, wie dem Berufsbildungszentrum für den Straßenverkehr, der Polizei, dem Roten Kreuz und zahlreicher Helfer vor Ort. Von 8.00 bis 15.30 Uhr hatten sie dazu Zeit.

