Mi, 15:14 Uhr
27.09.2006
Fachhochschüler willkommen
Nordhausen (nnz). über 500 neue Studenten konnten heute im Theater begrüßt werden. Sie erfuhren, was sie an der Fachhochschule und in Nordhausen erwartet. Und vielleicht nimmt ja auch der eine oder andere das Angebot der Stadt an.
Fachhochschüler willkommen (Foto: nnz)
Ein Rekordjahr für die Fachhochschule hat begonnen. Über 500 neue Studenten beginnen ihr erstes Semester in Nordhausen. Sie kommen aus 14 Bundesländern. Nur in Bremen und dem Saarland hat die relativ junge Hochschule noch keine Freunde gefunden. Obwohl mit 1.800 Studenten fast die Zielgröße erreicht ist, ist die FH immer noch eine recht kleine und persönliche Bildungsstätte. Rektor Jörg Wagner machte die vielen Vorzüge deutlich. Auf den Gängen könne man die Professoren treffen und ungezwungen mit ihnen plaudern. Man kenne sich untereinander, feiere gemeinsam und stünde sich mit Rat und Tat zur Seite. Wer Probleme habe, könne sich an viele Stellen wenden, den Studentenrat, die Lehrkräfte, das Studien-Service-Center und natürlich an den Rektor selbst.
Sie sind hier an einer Fachhochschule. Das heißt, Sie lernen hier mit Praxisbezug. Auch die Professoren haben praktische Erfahrung. Erinnerte Wagner. Grade die vielen Praktika und Kontakte zu Unternehmen aus der Region machten die Hochschule interessant. Die Studenten sollten die Zeit zum Lernen nutzen, so der Rektor. Wer in der Regelstudienzeit fertig wird, brauche in Thüringen auch keine Gebühren zu bezahlen.
Bürgermeister Matthias Jendricke machte den jungen Leuten die kulturellen und sportlichen Angebote der Rolandstadt schmackhaft. Er hatte aber auch noch ein anderes Anliegen. Die Studenten könnten ihren Hauptwohnsitz nach Nordhausen verlegen. Davon hätten alle was. Die Stadt bekäme mehr Geld vom Land und könne so auch mehr in die studentische Infrastruktur investieren. Den Neubürgern zahlt Nordhausen dafür den Semesterbeitrag.
Landrat Joachim Claus hieß die Studenten ebenfalls willkommen. Die Fachhochschule habe so viel Zulauf, weil sie ziemlich genau in der Mitte Deutschlands liege. Auch in Sachen Kulturförderung müsse diese Position endlich eingesehen werden, mahnte er angesichts der aktuellen Einsparungsdebatte für Kulturstätten am Rande Thüringens.
Vom Studentenrat und vom Studien-Service-Center erhielten die Studenten weitere Tips und Anregungen für ein interessantes Studentenleben. Damit die jungen Leute Sportangebote gleich testen konnten, gab es am Ausgang einen Gutschein vom Badehaus gratis. Infos für Konzerte und andere Veranstaltungen konnten die Studenten ebenfalls mitnehmen.
Autor: wf
Fachhochschüler willkommen (Foto: nnz)
Ein Rekordjahr für die Fachhochschule hat begonnen. Über 500 neue Studenten beginnen ihr erstes Semester in Nordhausen. Sie kommen aus 14 Bundesländern. Nur in Bremen und dem Saarland hat die relativ junge Hochschule noch keine Freunde gefunden. Obwohl mit 1.800 Studenten fast die Zielgröße erreicht ist, ist die FH immer noch eine recht kleine und persönliche Bildungsstätte. Rektor Jörg Wagner machte die vielen Vorzüge deutlich. Auf den Gängen könne man die Professoren treffen und ungezwungen mit ihnen plaudern. Man kenne sich untereinander, feiere gemeinsam und stünde sich mit Rat und Tat zur Seite. Wer Probleme habe, könne sich an viele Stellen wenden, den Studentenrat, die Lehrkräfte, das Studien-Service-Center und natürlich an den Rektor selbst. Sie sind hier an einer Fachhochschule. Das heißt, Sie lernen hier mit Praxisbezug. Auch die Professoren haben praktische Erfahrung. Erinnerte Wagner. Grade die vielen Praktika und Kontakte zu Unternehmen aus der Region machten die Hochschule interessant. Die Studenten sollten die Zeit zum Lernen nutzen, so der Rektor. Wer in der Regelstudienzeit fertig wird, brauche in Thüringen auch keine Gebühren zu bezahlen.
Bürgermeister Matthias Jendricke machte den jungen Leuten die kulturellen und sportlichen Angebote der Rolandstadt schmackhaft. Er hatte aber auch noch ein anderes Anliegen. Die Studenten könnten ihren Hauptwohnsitz nach Nordhausen verlegen. Davon hätten alle was. Die Stadt bekäme mehr Geld vom Land und könne so auch mehr in die studentische Infrastruktur investieren. Den Neubürgern zahlt Nordhausen dafür den Semesterbeitrag.
Landrat Joachim Claus hieß die Studenten ebenfalls willkommen. Die Fachhochschule habe so viel Zulauf, weil sie ziemlich genau in der Mitte Deutschlands liege. Auch in Sachen Kulturförderung müsse diese Position endlich eingesehen werden, mahnte er angesichts der aktuellen Einsparungsdebatte für Kulturstätten am Rande Thüringens.
Vom Studentenrat und vom Studien-Service-Center erhielten die Studenten weitere Tips und Anregungen für ein interessantes Studentenleben. Damit die jungen Leute Sportangebote gleich testen konnten, gab es am Ausgang einen Gutschein vom Badehaus gratis. Infos für Konzerte und andere Veranstaltungen konnten die Studenten ebenfalls mitnehmen.

