Zu einem Verkehrsunfall kam es heute Vormittag auf der Landstraße zwischen Petersdorf und Nordhausen. Gegen 11 Uhr befuhr ein Motorradgruppe die Landstraße von Petersdorf kommend in Fahrtrichtung Nordhausen...
Unfall heute Vormittag (Foto: S.Dietzel)
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Kurz nach Petersdorf beabsichtigten die Biker in einer Ausbuchtung am Straßenrand anzuhalten. Während ein Motorradfahrer schon angehalten hatten, waren die anderen Biker dabei, in die Ausbuchtung zu fahren. Eine nachfolgende Audi-Fahrerin erkannte die Situation zu spät und kollidierte mit dem letzten Bike. Durch den Aufprall wurden die Motorräder aufeinander geschoben. Dabei stürzten drei Motorradfahrer auf die Straße bzw. in den Straßengraben.
Nach ersten Informationen wurden bei dem Unfall zwei Biker und eine Bikerin verletzt. Sie wurden zur weiteren Behandlung in das Südharz Krankenhaus gebracht. Während des Rettungseinsatzes und der Unfallaufnahme war die L1038 für rund 60 Minuten voll gesperrt.
Drei Motorradfahrer im Krankenhaus, drei kaputte Motorräder.
Ich fahre LKW, PKW und im Kalenderjahr 5 bis 10 tausend Km mit dem Motorrad.
Wenn ich als Motoradfahrer nicht immer hellwach in diesem ( nicht nur in diesem) Jahr aufgepasst hätte, wäre ich mehrere Male im Krankenhaus gelandet.
KEIN Motorradfahrer auf 2 Rädern legt sich im Straßenverkehr mit einem
PKW oder LKW an . Leider denken manche PKW Fahrer, sie, nur sie, sind die Helden der Landstraße.
Für die geschädigten Biker baldige Genesung !
Den Verletzten Motorradfahrern. Kann mich Copper nur anschließen. Bin ca 4000 km jährlich mit dem Mopped unterwegs. Man muss ständig hellwach sein. Vorallen vor unberechenbaren Autofahrern. Mit meinem Motto, ich fahre nur so wie ich sehen kann , bin ich bisher immer gut gefahren.
Leider sind die Motorradfahrer in solchen Situationen die geschädigten,ich kann da aus Erfahrung sprechen,man hat mich zweimal unschuldig von der Piste geholt,beim letzten mal war ich 64 Jahre alt und habe danach mein Bike verkauft,besser ist das für mich und andere .auch.Manche PKW und LKW Fahrer sind eben The Kings of Road und haben ihren Lappen in der Sandkiste gemacht........vermute ich mal Beste Genesung für die Geschädigten
Stimmt tatsächlich. Linie darf nicht überfahren werden und damit kein Platz, um anzuhalten! Unnötiges Unfallrisiko. Am besten fragt ihr nochmal euren Fahrschullehrer ;)
Gute Besserung an die Biker!
Wo steht das?
Dagegen heißt es in der StVO §12,4 Satz 1 : "Zum Parken ist der rechte Seitenstreifen, dazu gehören auch entlang der Fahrbahn angelegte Parkstreifen, zu benutzen, wenn er dazu ausreichend befestigt ist, sonst ist an den rechten Fahrbahnrand heranzufahren."
Und selbst am rechten Rand der Fahrbahn wäre - auf einer Vorfahrtstraße ausserorts - Halten am Straßenrand erlaubt.
Und §4,1 Satz 1: "Der Abstand zu einem vorausfahrenden Fahrzeug muss in der Regel so groß sein, dass auch dann hinter diesem gehalten werden kann, wenn es plötzlich gebremst wird", scheint für manche Leute auch nicht zu existieren.
Mein Schwager nimmt als Polizist diese Unfälle regelmäßig auf. Wo das im Gesetzestext zu finden ist, musst du wie gesagt den Fahrschullehrer oder Polizist oder Verkehrsanwalt befragen. Ich kann dir nur sagen, dass dir jeder Verkehrspolizist exakt das gleiche dazu sagen würde. Ich bezweifle, dass Polizisten dir den Paragraphen dazu nennen können.
Der Abschnitt zwischen Petersdorf und Nordhausen ist Unfallschwerpunkt -deswegen 70 er Zone. Da einfach mal eben so in eine recht kleine Feldzufahrt für Traktoren zu fahren kommt hoffentlich nicht vielen in den Sinn. Ich glaube jeder der bei Verstand ist, hält nicht mitten auf einer Bundes- oder Landstraße, wenn er nicht grad eine Panne oder ähnliches hat.
Das wird ja spannend, wenn auf der Autobahn niemand bei einer Panne auf die Standspur wechseln darf, weil da ja bekanntlich die durchgehende Linie ist. Wie die Landwirte dann auf ihre Felder/ Feldwege kommen sollen....., wie der Forstwirt in den Wald, der Bus in die Haltebucht? Was macht man, wenn die Verzögerungsspur vor lauter Rückstand an der Ausfahrt schon komplett belegt ist?
Man sucht wieder ander falschen Stelle. Zu geringer Sicherheitsabstand und die Verkehrssituation falsch eingeschätzt. Wenn der erste Biker schon raus fährt, kann man davon ausgehen, daß die anderen folgen. Aber klar, die Linie ist das Übel.....
Ich weiß nicht wievielen Volldeppen ich mit der Einstellung schon hinten draufgefahren wäre, weil sie plötzlich bremsen und abbiegen, ohne vorher zu blinken.
Hier sind Biker verunfallt - glücklicherweise noch am Leben - weil der PKW dahinter geträumt hat - eine sachliche Info und schlimm genug - Punkt.
Und hier wird über Paragrafen, weiße Randmarkierungen und wer weiß es besser diskutiert. Mancher tobt sich hier aus, als säße er als Schöffe bei Gericht, irgendwie verstörend.
Und wenn Ihnen das nächste Mal die Blase zu platzen droht und ein Gebüsch in Sicht ist: bloß nicht die weiße Randlinie überfahren ...
Hier sieht man Mal wieder ganz schön in welche Richtung das bei vielen Leuten geht.
Wenn ein Zweiradfahrer verletzt wird oder stirbt dann ist Prio 1 irgendetwas zu finden woraus man dem offensichtlichem Opfer hier einen Strick drehen kann.
Bei Unfällen mit Radfahrern ist das Phänomen noch ausgeprägter. ;)
Autofahrern sind unfehlbar und wenn jemand wegen Ihnen verletzt wird dann ist es ganz klar, dass dieser mindestens einen kleinen Fehler gemacht hat und ja selbst schuld ist, dass er jetzt im Krankenhaus liegt.
Die Spekulationen um den Unfall oder Ablauf sind ziemlich sinnfrei.
Wer hier wie und warum gehandelt hat, ist doch gar nicht nachvollziehbar.
Hauptsache wäre das keiner der Beteiligten stark verletzt ist und keine schweren Schäden behält.
Unfälle passieren nunmal und ganz sicher nicht nur, weil jemand geträumt hat. Das ist ja Käse. Als wäre das die einzige Begründung für Unfälle allgemein. Es ist auch nichts zu lesen über den Fahrer des Autos oder die Biker, ob / welche Fehler sie im Detail gemacht haben
Hauptsache es ist das kein schwerer Schaden für die Menschen entstanden. Das ist das wichtigste bei Unfällen.
Klar darf man bei Pannen, Notfällen halten und als Landwirt auf sein Grundstück/ Pacht fahren oder als Jäger in den Waldweg abbiegen, und somit über die Linie fahren, wenn es keinen anderen Zugang gibt.