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Di, 16:47 Uhr
28.01.2025
NABU fordert sofortige Maßnahmen für Nutztierhalter

Weichen für ungerechtfertigte Wolfstötung werden gestellt

In der Diskussion um den Wolf im Freistaat, angestoßen von Thüringens neuem Umweltminister Tilo Kummer, meldet sich der NABU Thüringen zu Wort...

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„Anstatt den Schutzstatus vom Wolf herabsetzen zu wollen, muss jetzt sofort den Nutztierhaltern Hilfe angeboten werden, damit sie einen effektiven Herdenschutz umsetzen können“, sagt Silvester Tamás vom NABU Thüringen. Für den NABU Thüringen ist klar, will man Weidtierhaltern wirklich helfen, braucht es zukünftig ein Herdenschutzzentrum, welches Weidetierhalter gezielt bei Maßnahmen für einen funktionierenden Herdenschutz unterstützt. Genauso so wichtig ist es, Weidetierhalter in Thüringen bei der Sicherung stabiler Einkommen und Vermarktungsmöglichkeiten zu fördern. Bleibt die Politik hier untätig, werden die Existenzen von Weidetierhaltern aufs Spiel gesetzt und das liegt nicht am Wolf. “

Thüringen hat mit 20 Wölfen im Vergleich zu anderen Bundesländern die wenigsten Wölfe. „Gerade hier im Grünen Herzen von Deutschland sollte doch ein Auskommen von Mensch und Natur gleichermaßen möglich sein. Dies nicht zuletzt auch deshalb, weil die Thüringer Schäfer aktuell überhaupt keine Forderung nach der Jagd auf Wölfe anstreben und wir hinsichtlich der Förderrichtlinie Wolf/Luchs schon deutlich besser für die Förderung von Präventionsmaßnahmen gerüstet sind als Bundesländer mit mehreren Dutzend Rudeln“, so Silvester Tamás.

„Das Problem mit dem voreiligen Töten von Wölfen lösen zu wollen, ist unrealistisch und fachlich nicht fundiert. Insbesondere wenn man bedenkt, dass in den meisten Fällen von Wolfsrissen im letzten Jahr im Freistaat kein wirksamer Herdenschutz vorgelegen hat und dass bei den Rissen an Nutztieren nur in den seltensten Fällen Wölfe eine Rolle gespielt haben“, sagt Silvester Tamás. „Die vom Umweltminister geplante Reduzierung von Wölfen wird keine Nutztierhalter retten oder unterstützen. Hier müssen dringend andere Maßnahmen ergriffen werden, anstatt die Türen für die Jagd auf Wölfe zu öffnen.“
Autor: red

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Kommentare
nemoi
28.01.2025, 17:05 Uhr
der "böse" Wolf
die diskusion um und über den wolf ist mir persönlich, über.....

vor einigen woch kam ein bericht über nutztierhalter, die durch den bösen wolf sich in ihrer existens bedroht fühlen.....

du wurden tote schafe gezeigt, wo man bezweifeln muss ob die zu der gezeigten koppel überhabt gehörten.
da wurde gesagt das der "böse " wolf jeden zaun überwindet und , der tierhalter sich bemüht das die wölfe abeschossen werden sollen.

in den fernsehbilden war KEIN SCHUTZZAUN um die koppel, nur 3 so bänder die teils nicht richtig gespannt waren,
die worte der tierhalters.....ob ich nun hier den schutzzaun aufstelle, was viel arbeit macht, oder es so lasse, meine tiere hat der " böse" wolf........

da muss man sich wirklich gedanken machen ob der wolf "böse " ist oder der halter einfach schlauund kassiert versicherungen ab....

was ich sagen will, ist das der wolf in die natur gehört
grobschmied56
28.01.2025, 22:12 Uhr
Hat nemoi mal nachgeschaut ...
... was 100 m wirklich wirksamer Schutzzaun kosten?
Man müßte hinter dem Zaun dann schon Lipizzaner oder Trackehner halten und an Öl-Millionäre verhökern, damit sich das rechnet.
P.Burkhardt
28.01.2025, 23:53 Uhr
wieviele..
...vom Wolf gerissene Schafe, bzw... niedergerissene Zäune ... bzw. Wölfe überhaupt... oder irgendetwas, was mit dem ganzen Thema in irgendeinem Zusammenhang steht...

haben Sie bereits gesehen @Grobschmied ????
KeinKreisverkehr
29.01.2025, 07:28 Uhr
Windräder und Wolf
Beim Thema Windräder schreien alle:
Die arme Natur, wir müssen Sie schützen und erhalten!

Aber wenn dann mit dem Wolf wirklich ein Stückchen Natur zurück kommt ist man wieder dagegen. Und mit dem Wolf ist es ja wirklich Natur. Nicht Felder voller Monokulturen und bewirtschafteter Wald und Wiesen.

Man ist, wie immer heutzutage, einfach nur dagegen.

Herdenschutz ist die Lösung und dafür muss man nicht Fort Nox aus jeder Weide machen. Denn der Wolf geht den Weg des geringsten Widerstandes. Man muss es nur schwerer für Ihn machen als die Alternativen: Freiwild und Co.
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