Mi, 12:39 Uhr
29.01.2025
Investitionen im Wohnungsbau
3,4 Millionen für die Hufelandstraße
Die Hufelandstraße überzeugt nicht nur durch ihre Lage am Stadtrand von Nordhausen-Nord, sondern auch durch den wunderschönen Blick, den man hier in Richtung Südharz hat. In diesem Jahr beginnt die Städtische Wohnungsbaugesellschaft Nordhausen (SWG) mit der Modernisierung des Quartiers, meldet das Unternehmen...
Wir starten jetzt im Februar mit den Bauarbeiten in der Hufelandstraße 5-8, erläutert Projektleiter Karsten Grüneberg in einer Presseinformation des Unternehmens. Die SWG will an dem Standort rund 3,4 Millionen Euro investieren. Läuft alles nach Plan, sollen die Arbeiten bis zum 31. März 2026 abgeschlossen sein.
Wohnungsbreite Balkone mit barrierarmen Zugang Das Nordhäuser Planungsbüro Nording hat für den DDR-Plattenbau Hufelandstraße 5-8 mit seinen 40 Wohnungen ein frisches, modernes Erscheinungsbild entworfen. Nach der bereits abgeschlossenen Strangsanierung folgt in diesem Jahr die energetische Erneuerung der Gebäudehülle: Im ersten Schritt werden die alten Balkone ab Ende Februar zurückgebaut und ab September durch tiefere und wohnungsbreite Balkone ersetzt. Der Übergang aus den Wohnungen zu den Balkonen wird schwellenfrei und breiter gestaltet, so dass auch Menschen mit Rollator problemlos auf den Balkon gelangen können.
Der 40 Wohnungen umfassende Block in der Hufelandstraße 5-8 wird in den kommenden Monat energetisch saniert. Die Arbeiten beginnen mit dem Rückbau der alten Balkone (Foto: Karsten Grüneberg)
Recyclingfenster aus Zorge
In der Zwischenzeit, ab Ende April, werden die Fenster getauscht. Wie schon im Ossietzky-Quartier setzt die SWG hier wieder auf regionale Wertschöpfung: Die 3-fachverglasten Fenster kommen aus Zorge, das Glas selbst aus Nordhausen. Recycelt werden die alten Fenster in Herzberg am Harz.
Dämmung und barrierearme Eingangsbereiche
Parallel erhält die Fassade ein Wärmedämmverbundsystem und eine neue Dachabdichtung, zusätzlich werden Kellerdecke und Dachdrempelgeschoss gedämmt. Der Zugang zum Wohnblock wird im Erdgeschoss barrierefrei gestaltet, inklusive neuer Hauseingänge, Briefkastenanlagen und einer frischen Fassadengestaltung. Auch die Treppenhäuser werden gemalert, die Beleuchtung auf LED umgestellt.
Neben der Wohnwertsteigerung ist unser Ziel, die Nebenkosten für die Mieter durch die energetische Sanierung zu senken. Natürlich können wir mit der Modernisierung auch die CO2-Bilanz des Gebäudes deutlich verbessern, ergänzt SWG-Chefin Inge Klaan.
Wärmerückgewinnung aus Abluft Ein Puzzlestein dabei ist auch die Haustechnik: Neben der Fernwärme, über die das Quartier bereits versorgt wird, soll eine Wärmerückgewinnung aus der Abluft helfen, eben diese für die Warmwasseraufbereitung einzusparen. Wie schon am Ossietzky-Hof wird auch in der Hufelandstraße ein energiesparendes Lüftungskonzept umgesetzt, über das ein stetiger Luftwechsel in den Wohnungen erfolgt. Wärme aus den Wohnungen geht nicht verloren, sondern wird durch einen Wärmetauscher dem Warmwassersystem zurückgeführt, so Grüneberg. Auf dem Dach wird eine Photovoltaikanlage installiert, die den Strom für die Haustechnik erzeugt, um auch hier Nebenkosten einzusparen.
Das Nordhäuser Planungsbüro Nording hat für den DDR-Plattenbau Hufelandstraße 5-8 mit seinen 40 Wohnungen ein frisches, modernes Erscheinungsbild entworfen (Foto: Architekturbüro Nording)
Bauabschnitte zwei und drei folgen ab 2026
In einem zweiten Bauabschnitt wird ab Februar 2026 der Wohnblock Hufelandstraße 1 bis 4 identisch energetisch saniert. Ab Frühherbst 2026 soll Bauabschnitt Nummer drei starten: Dieser umfasst den Wohnblock Hufelandstraße 9-12, der neben der energetischen Sanierung auch barrierefreie Grundrissänderungen und den Einbau einer Fußbodenheizung vorsieht. Außerdem werden Aufzüge in das Gebäude eingebaut. Aufgrund der großen Eingriffe muss der Bauabschnitt in der Hufelandstraße 9-12 unter Leerzug erfolgen. Für die betroffenen Mieter bietet das Wohnungsunternehmen ein Umzugsmanagement an und hilft bei der Suche nach einer neuen Wohnung.
Autor: redWir starten jetzt im Februar mit den Bauarbeiten in der Hufelandstraße 5-8, erläutert Projektleiter Karsten Grüneberg in einer Presseinformation des Unternehmens. Die SWG will an dem Standort rund 3,4 Millionen Euro investieren. Läuft alles nach Plan, sollen die Arbeiten bis zum 31. März 2026 abgeschlossen sein.
Wohnungsbreite Balkone mit barrierarmen Zugang Das Nordhäuser Planungsbüro Nording hat für den DDR-Plattenbau Hufelandstraße 5-8 mit seinen 40 Wohnungen ein frisches, modernes Erscheinungsbild entworfen. Nach der bereits abgeschlossenen Strangsanierung folgt in diesem Jahr die energetische Erneuerung der Gebäudehülle: Im ersten Schritt werden die alten Balkone ab Ende Februar zurückgebaut und ab September durch tiefere und wohnungsbreite Balkone ersetzt. Der Übergang aus den Wohnungen zu den Balkonen wird schwellenfrei und breiter gestaltet, so dass auch Menschen mit Rollator problemlos auf den Balkon gelangen können.
Der 40 Wohnungen umfassende Block in der Hufelandstraße 5-8 wird in den kommenden Monat energetisch saniert. Die Arbeiten beginnen mit dem Rückbau der alten Balkone (Foto: Karsten Grüneberg)
Recyclingfenster aus Zorge
In der Zwischenzeit, ab Ende April, werden die Fenster getauscht. Wie schon im Ossietzky-Quartier setzt die SWG hier wieder auf regionale Wertschöpfung: Die 3-fachverglasten Fenster kommen aus Zorge, das Glas selbst aus Nordhausen. Recycelt werden die alten Fenster in Herzberg am Harz.
Dämmung und barrierearme Eingangsbereiche
Parallel erhält die Fassade ein Wärmedämmverbundsystem und eine neue Dachabdichtung, zusätzlich werden Kellerdecke und Dachdrempelgeschoss gedämmt. Der Zugang zum Wohnblock wird im Erdgeschoss barrierefrei gestaltet, inklusive neuer Hauseingänge, Briefkastenanlagen und einer frischen Fassadengestaltung. Auch die Treppenhäuser werden gemalert, die Beleuchtung auf LED umgestellt.
Neben der Wohnwertsteigerung ist unser Ziel, die Nebenkosten für die Mieter durch die energetische Sanierung zu senken. Natürlich können wir mit der Modernisierung auch die CO2-Bilanz des Gebäudes deutlich verbessern, ergänzt SWG-Chefin Inge Klaan.
Wärmerückgewinnung aus Abluft Ein Puzzlestein dabei ist auch die Haustechnik: Neben der Fernwärme, über die das Quartier bereits versorgt wird, soll eine Wärmerückgewinnung aus der Abluft helfen, eben diese für die Warmwasseraufbereitung einzusparen. Wie schon am Ossietzky-Hof wird auch in der Hufelandstraße ein energiesparendes Lüftungskonzept umgesetzt, über das ein stetiger Luftwechsel in den Wohnungen erfolgt. Wärme aus den Wohnungen geht nicht verloren, sondern wird durch einen Wärmetauscher dem Warmwassersystem zurückgeführt, so Grüneberg. Auf dem Dach wird eine Photovoltaikanlage installiert, die den Strom für die Haustechnik erzeugt, um auch hier Nebenkosten einzusparen.
Das Nordhäuser Planungsbüro Nording hat für den DDR-Plattenbau Hufelandstraße 5-8 mit seinen 40 Wohnungen ein frisches, modernes Erscheinungsbild entworfen (Foto: Architekturbüro Nording)
Bauabschnitte zwei und drei folgen ab 2026
In einem zweiten Bauabschnitt wird ab Februar 2026 der Wohnblock Hufelandstraße 1 bis 4 identisch energetisch saniert. Ab Frühherbst 2026 soll Bauabschnitt Nummer drei starten: Dieser umfasst den Wohnblock Hufelandstraße 9-12, der neben der energetischen Sanierung auch barrierefreie Grundrissänderungen und den Einbau einer Fußbodenheizung vorsieht. Außerdem werden Aufzüge in das Gebäude eingebaut. Aufgrund der großen Eingriffe muss der Bauabschnitt in der Hufelandstraße 9-12 unter Leerzug erfolgen. Für die betroffenen Mieter bietet das Wohnungsunternehmen ein Umzugsmanagement an und hilft bei der Suche nach einer neuen Wohnung.

