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Mo, 10:09 Uhr
07.04.2025
Ein Blick in die Statistik

Vor Ostern wird die Schokolade teurer

Die Verbraucherpreise in Thüringen sind im März 2025 durchschnittlich um 1,8 Prozent gegenüber dem Vorjahr gestiegen. Teurer wurde unter anderem Schokolade...

Im Vergleich zum Vormonat Februar 2025 stiegen nach Angaben des Thüringer Landesamtes für Statistik die Verbraucherpreise in Thüringen um 0,3 Prozent.

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Der Teuerungstrend für Nahrungsmittel und alkoholfreie Getränke (+2,8 Prozent) sowie alkoholische Getränke und Tabakwaren (+2,5 Prozent) setzte sich weiterhin fort. So wird in diesem Jahr die Befüllung des Osternestes aufgrund gestiegener Schokoladenpreise (+20,8 Prozent) im Vergleich zum Vorjahresmonat teurer. Auch der Trend steigender Kaffeepreise setzte sich weiter fort.

Im Vergleich zum März 2024 waren die Preise für das belebende braune Getränk um durchschnittlich 12,2 Prozent teurer. Der Wechsel von Winter- auf Sommerbekleidung führte zu gestiegenen Preisen bei Bekleidung und Schuhen (+2,6 Prozent). Besonders stark verteuerten sich die Preise für Kinderschuhe (+4,2 Prozent). Leistungen für Gesundheit stiegen durchschnittlich um 2,6 Prozent. In diesem Bereich waren Preissteigerungen für Hörhilfen mit 8,5 Prozent besonders auffällig. Dagegen waren die Kraftstoffpreise im Monat März durchschnittlich um 2,7 Prozent billiger.

Im Vormonatsvergleich verteuerten sich die Preise insgesamt um 0,3 Prozent. Dabei waren die Preissteigerungen im Bekleidungsbereich aufgrund des Saisonwechsels mit 3,2 Prozent im Vergleich zu den anderen Abteilungen am höchsten.
Autor: red

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Kommentare
Leser X
07.04.2025, 14:36 Uhr
Das sind die Regeln der Marktwirtschaft
Wir waren den Sozialismus leid. Es war so langweilig. Jahrzehntelang konnte man keine Preise vergleichen. Sie waren immer gleich niedrig.

Heute ist mehr Pepp. Jetzt kann der Mensch wieder Mensch sein und Lebenszeit mit Preisvergleichen verbringen. Dank des neuen Mediums namens Internet kein Problem, falls man nicht der abgehängten Altersgruppe 80+ angehört.

Die Regeln der Marktwirtschaft sind eigentlich ganz logisch und lassen sich leicht austricksen. Einfach Anfang Mai den Schokoladenosterhasenrestbestand aufkaufen und 11 Monate liegen lassen. Am besten im Steintopf. Nach dem gleichen Prinzip der Arhythmik kann man mit im Januar verbilligt erstandenen Weihnachtsstollen verfahren. Richtig gut läuft es, wenn man am 27.12. noch einen rabattierten Weihnachtsbaum ersteht. Das verkürzt dann zwar die Standzeit um drei Tage, aber irgendwas ist ja immer.

Nicht die Marktwirtschaft ist das Problem, sondern die mangelnde Flexibilität mancher Verbraucher 😉
Kobold2
07.04.2025, 18:46 Uhr
Bitte nicht
So viel Ironie.... Das kommt hier bei einigen nicht so gut an. Aber viellcht nimmt sich nächsten Wahlkampf eine Partei des Problems an und verspricht auch niedrige Schokoladenpreise. Kaffee wäre auch ein wichtiges Thema. Die Parteiführung der DDR hat sich darum jedenfalls sehr bemüht.
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