Mo, 17:18 Uhr
07.04.2025
Stiftung Ettersberg lädt ein
Woran erinnern?
Demnächst veranstaltet die Stiftung Ettersberg die sechste Auflage des Thüringer Städteforums unter dem Titel "Nordhausen – Woran erinnern? Forum zu Zeitgeschichte und Zukunftsperspektiven" in der Stadtbibliothek Nordhausen...
Nordhausen spiegelt die Brüche der deutschen Geschichte. Durch die Nähe zum Konzentrationslager Mittelbau-Dora ist die Stadt untrennbar mit den Verbrechen des Nationalsozialismus verbunden.
Die Luftangriffe vom 3. und 4. April 1945 zerstörten weite Teile Nordhausens und forderten zahlreiche zivile Opfer, darunter auch KZ-Häftlinge, Zwangsarbeitende und Flüchtlinge. Nach dem Krieg wurde Nordhausen umfassend um- und neu aufgebaut. Die historisch gewachsenen Strukturen verschwanden und eine sozialistische Stadt entstand.
Am 26. April von 10:00 bis 18:00 Uhr möchte die Stiftung Ettersberg mit Nordhäuserinnen und Nordhäusern, Wissenschaftlern, Experten und interessierten Menschen über die jüngere Geschichte Nordhausens, die (Um)Brüche, Visionen und Traditionen der Stadt ins Gespräch kommen. Die Tagung geht der vielschichtigen Vergangenheit Nordhausens nach und diskutiert, ob und wie historische Brüche auch als Chance für eine positive Zukunft genutzt werden können?
Ausrichter ist die Stiftung Ettersberg im Rahmen des Forschungsverbundes "Diktaturerfahrung und Transformation‹. Kooperierende Partner sind der Thüringer Landesbeauftragte zur Aufarbeitung der SED-Diktatur und die Stadt Nordhausen.
Anmeldungen für die Veranstaltung nimmt Marie Mohnhaupt (Mail: mohnhaupt@stiftung-ettersberg.de) entgegen. Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenfrei.
Autor: redNordhausen spiegelt die Brüche der deutschen Geschichte. Durch die Nähe zum Konzentrationslager Mittelbau-Dora ist die Stadt untrennbar mit den Verbrechen des Nationalsozialismus verbunden.
Die Luftangriffe vom 3. und 4. April 1945 zerstörten weite Teile Nordhausens und forderten zahlreiche zivile Opfer, darunter auch KZ-Häftlinge, Zwangsarbeitende und Flüchtlinge. Nach dem Krieg wurde Nordhausen umfassend um- und neu aufgebaut. Die historisch gewachsenen Strukturen verschwanden und eine sozialistische Stadt entstand.
Am 26. April von 10:00 bis 18:00 Uhr möchte die Stiftung Ettersberg mit Nordhäuserinnen und Nordhäusern, Wissenschaftlern, Experten und interessierten Menschen über die jüngere Geschichte Nordhausens, die (Um)Brüche, Visionen und Traditionen der Stadt ins Gespräch kommen. Die Tagung geht der vielschichtigen Vergangenheit Nordhausens nach und diskutiert, ob und wie historische Brüche auch als Chance für eine positive Zukunft genutzt werden können?
Ausrichter ist die Stiftung Ettersberg im Rahmen des Forschungsverbundes "Diktaturerfahrung und Transformation‹. Kooperierende Partner sind der Thüringer Landesbeauftragte zur Aufarbeitung der SED-Diktatur und die Stadt Nordhausen.
Anmeldungen für die Veranstaltung nimmt Marie Mohnhaupt (Mail: mohnhaupt@stiftung-ettersberg.de) entgegen. Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenfrei.


