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Di, 17:41 Uhr
29.04.2025
Stadt arbeitet an Konzept zur Baumentwicklung

Der Bürger und die Bäume

Vergangene Woche fand der Bürgerdialog zum Baumentwicklungskonzept im Lesesaal der Stadtbibliothek Nordhausen statt. Dazu soll die Bürgerschaft nun die "Ideenkarte" zücken...

Neben den Beschäftigten der Stadtverwaltung, Herrn Sven Gerwien, Herrn Axel Axt und Herrn Dirk Küchenthal (alle Amt für Stadtentwicklung, Sachgebiet Umwelt und Grünordnung), stand ebenso Frau Dipl.-Ing. (FH) Diana Moraweck, Landschaftsarchitektin der mit der Erarbeitung des Konzepts beauftragten Fachfirma LA21 Landschaftsarchitektur aus Nordhausen, den Bürgerinnen und Bürgern Rede und Antwort. Die gezeigte Präsentation kann hier eingesehen werden www.nordhausen.de.

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Die Kosten für das Konzept belaufen sich auf 49.000 Euro. Es wird vom Freistaat Thüringen aus dem Programm „Klima Invest“ gefördert, dabei beträgt der Eigenanteil der Stadt Nordhausen 10 %. Derzeit wird im Rahmen des Baumentwicklungskonzeptes die Bewertung des Baumbestandes abgeschlossen und entsprechend der Quartierstypen spezifische Handlungsempfehlungen erarbeitet. „Dabei geht es immer um die Abwägung innerhalb des Dreiklangs: Baumschutz – Baumpflege – Neupflanzung,“ führte Frau Moraweck
aus.

Bürgerdialog zum Baumkonzept im Bürgerhaus (Foto: Stadt Nordhausen) Bürgerdialog zum Baumkonzept im Bürgerhaus (Foto: Stadt Nordhausen)


Als ein Werkzeug für eine anschließende Bürgerbeteiligung soll die Online-Ideenkarte dienen. Diese ist bereits aus dem Beteiligungsformat zur Fortschreibung des Klimaschutzkonzepts bekannt. Unter www.ideenkarte.de/nordhausen können noch bis Ende Mai Ideen/Hinweise gemeldet werden. „Diese werden zusammengefasst in das Baumentwicklungskonzept einbezogen, soweit die Anregungen im Wirkungsbereich des kommunalen Baumentwicklungskonzeptes liegen,“ so Sven Gerwien. Eine Vorstellung des Arbeitsstandes ist im öffentlichen Teil des Stadtentwicklungsausschusses im August 2025 vorgesehen.

In der offenen Diskussion mit den Bürgerinnen und Bürgern wurden u. a. folgende
Fragen diskutiert:
  • Planungsrechtliche Instrumente/Pflanzgebote in z. B. Wohngebieten mit einem
  • Bebauungsplan,
  • Bäume an landwirtschaftlichen Flächen,
  • Baumschutz auf Baustellen,
  • Wie sind die Kommunen auf der fachlichen Ebene mit den Herausforderungen um
  • den kommunalen Baumbestand vernetzt?
  • Wie reagiert die Stadt auf den Klimawandel in Bezug auf die Baumartenauswahl
  • Welche Lobby haben Bäume? Sind Pflege und Pflanzung von Bäumen nicht
  • eigentlich eine „Pflichtaufgabe“?


Interessant war außerdem der Austausch über detailliertere Fragen rund um Pflege und Pflanzung von Bäumen:
  • Wie kann man dem Voranschreiten des schädigenden Mistelbefalls auf Bäumen
  • begegnen?
  • Beschäftigt sich das Baumentwicklungskonzept auch mit der Pflege der Altbäume?
  • Baumscheiben an Altbäumen häufig ohne oberflächliche Wasserzufuhr
  • Wie werden Baumpflanzungen heute und in Zukunft im Unterschied zu den früheren
  • Pflanztechniken angelegt?
  • Welche Baumgrößen/-Qualitäten werden gepflanzt?
Autor: red

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Kommentare
Warren
30.04.2025, 00:25 Uhr
Ich kann hier nur
auf die derzeitige Situation im Gehege verweisen, "Kraut & Rüben" , geschnittene Bäume werden sich selbst überlassen direkt am Weg, durch die Technik zesrtörte Wegeentwässerung wird nicht wiederhergestellt.....insgesamt ein Abenteuerspielplatz
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