Die zunehmende Vermüllung des öffentlichen Raums stellt ein erhebliches Problem dar, das nicht nur das Stadtbild beeinträchtige, sondern auch negative Auswirkungen auf die Umwelt, die Lebensqualität und das subjektive Sicherheitsempfinden habe, kritisieren die Nordhäuser Grünen und fordern Maßnahmen...
Besonders betroffen seien Parks, Spielplätze und Grünflächen, wo regelmäßig Verpackungsreste, Zigarettenkippen und teilweise größere Müllablagerungen zu finden seien. Eine Anfrage der Grünen im Stadtrat habe ergeben, dass der bestehende Bußgeldkatalog für Umweltvergehen in Nordhausen faktisch nicht zur Anwendung komme. Im vergangenen Jahr seien Bußgelder in Höhe von null Euro erhoben worden, was auf mangelnde Kontrollen zurückzuführen sei. Diese Situation ist nicht hinnehmbar und sendet ein falsches Signal an potenzielle Umweltsünder. Andere Städte in Deutschland haben bereits wirksame Maßnahmen ergriffen, um der Vermüllung entgegenzuwirken., kritisiert Pascal Leibrandt, Mitglied der Grünen im Nordhäuser Stadtrat.
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So erhebe beispielsweise die Stadt Mannheim für einen weggeworfenen Zigarettenstummel ein Bußgeld von 75 Euro. Solche konsequenten Sanktionen hätten nachweislich eine abschreckende Wirkung und trügen zur Verbesserung der Situation bei. Zudem zeigten Erfahrungen aus anderen Kommunen, dass eine Kombination aus Sanktionen und positiven Anreizen am wirksamsten sei. Clean-Up-Aktionen unter Beteiligung der Bürgerschaft förderten nicht nur die Sauberkeit, sondern auch das Gemeinschaftsgefühl und das Bewusstsein für Umweltschutz.
Mit Blick auf den Thüringen Tag 2027, bei dem Nordhausen im Fokus der öffentlichen Aufmerksamkeit stehen wird, sei es unerlässlich, rechtzeitig Maßnahmen zu ergreifen, um das Stadtbild nachhaltig zu verbessern. Eine umfassende Kampagne, die sowohl präventive als auch repressive Elemente enthält, kann dazu beitragen, Nordhausen als saubere und lebenswerte Stadt zu präsentieren.
Vermüllung im Nordhäuser Stadtgebiet (Foto: Familie Glier)
Unter anderem beantragt die Fraktion im Stadtrat eine den bestehenden Bußgeldkatalog für Umweltvergehen und illegale Müllentsorgung konsequenter anzuwenden und die Kontrollen im Stadtgebiet, insbesondere in Parks, auf Spielplätzen und in Grünflächen, deutlich zu intensivieren. Außerdem sollte der Bußgeldkatalog mit dem Ziel überarbeitet werden, die Strafen für Müllvergehen angemessen zu erhöhen, um eine wirksame Abschreckung zu erzielen. Weiter sollte der Katalog auch auf der städtischen Website und in den sozialen Medien veröffentlicht sowie anderweitig bekannt gemacht werden.
Bis Ende des Jahres soll die Stadtverwaltung ein Konzept für eine umfassende Kampagne "Sauberes Nordhausen 2027, erarbeiten die rechtzeitig vor dem Thüringen Tag 2027 umgesetzt werden sollte. Folgende Inhalte schweben den Grünen vor:
Informative Beschilderung an Spielplätzen, in Parks und an Jugendtreffpunkten
Regelmäßige Clean-Up-Aktionen unter Einbeziehung von Schulen, Vereinen und Bürgerschaft
Installation zusätzlicher, auffälliger Abfallbehälter an stark frequentierten Orten
Aufklärungsarbeit in Bildungseinrichtungen zum Thema Müllvermeidung undUmweltschutz
Über die Umsetzung der Maßnahmen und deren Wirksamkeit wird dem Stadtrat halbjährlich Bericht erstattet.
Richtig ist, dass so etwas nicht sein muss.
Aber 0 € Einnahmen! Wer ist denn zuständig für Einnahmen, sprich Knöllchen, Ordnungsgelder usw. ?
Es ist nun einmal leichter an einem Kfz. eine Knolle anzubringen, als irgendwo in der Botanik rumzulaufen.
Das betrifft die Promenade an der Zorge ebenso wie andere Orte.
Keine Karten mehr für Sperrmüll, nur online. Es hat nicht jeder dazu Zugang zum Internet. Alte, Behinderte Menschen werden immer mehr ausgegrenzt. Einfach schade. Altkleidercontainer verschwinden. Man kann sie zu den Wertstoffhof bringen. Ohne Auto Sack über die Schulter. EU sagt kann man noch gebrauchen. Somit nicht in den Müll. Alles kein Problem. Nur wo hin.
Nicht nur Müll macht allerorts Probleme sondern auch die mangelnde Pflege der Grünstreifen, Fuß und Wanderwegen. Nordhausen möchte Oberuentrum werden und wirbt für den Tourismus müssen die Stadteinfahrten und Ausfahrten attraktiv gestaltet und gepflegt werden. Die Wanderwege rund um NDH lassen da kein verweilen zu. Müll, Wildwuchs so weit das Auge reicht. Wir haben hier so viele die in der Lage wären für unsere Stadt etwas zu tun.
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Kobold2
02.08.2025, 07:31 Uhr
Zunehmende Vermüllung
Geht auch mit sinkendem gesellschaftlichen Niveau einher. Die " Entschuldigen" zu den entsprechenden Artikeln in der jüngeren Vergangenheit, geben da einige Einblicke.