Kein Verkaufsoffener Sonntag, sondern ein Erlebnis-Samstag steht Nordhausen Anfang September ins Haus, wenn die Aktion Heimat shopping in die nächste Runde geht. Viele Nordhäuser Händler sind wieder mit dabei und auch das Rahmenprogramm kann sich sehen lassen. Unter anderem darf man sich auf eine besondere Buchmesse freuen…
Nordhausen lädt am 06. September wieder zum "Heimat shopping" (Foto: ykh)
In knapp zwei Wochen, am 6. September, soll sich Nordhausens Innenstadt in eine lebendige Erlebniswelt verwandeln und unter dem Motto Rausgehen. Einkaufen. Heimat stärken. dazu anregen, vor der eigenen Haustür einzukaufen, statt per Mausklick im Netz.
Wir wissen das regionales Einkaufen ein schwieriges Thema ist und als Stadt müssen wir dafür Sorge tragen, dass unsere Innenstadt attraktiv bleibt und Nordhausen seinem Ruf als Einkaufsstadt weiter gerecht wird, sagt Bürgermeisterin Alexandra Rieger heute morgen. Statt Großhandel auf der grünen Wiese gelte es den Einzelhandel zu fördern und dafür müsse man zeigen was man hat. Es gibt immer noch Leute, die sich trauen Geschäfte zu eröffnen und es kommen auch immer noch Menschen aus dem Harz oder auch aus Richtung Sondershausen zu uns um einzukaufen. Mit der Aktion Heimat shoppen können wir das ein Stück weit zum Erlebnis zu machen und auch den Nordhäusern einen Grund geben, vor die Tür zu gehen und bei ihren Nachbarn einzukaufen., so Rieger weiter.
Ungewöhnlich ist, dass man die Aktion einmal nicht auf den Sonntag sondern auf einen Samstag gelegt hat. Die Hintergründe kennt Marco Wohlenberg, der Leiter der Stadtinformation. Wenn wir den Kunden etwas bieten wollen, müssen wir auch die Händler mitnehmen und die haben uns signalisiert, dass die Sonntage schwieriger zu organisieren sind und der Aufwand dem Ergebnis nicht gerecht wird., sagt Wohlenberg. Auf das Drumherum das zu einem klassischen verkaufsoffenen Sonntag gehört, wird man trotzdem nicht verzichten.
Marktgeschehen, Büchermesse und Musik
Das Drumherum kann sich durchaus sehen lassen. Auf dem Rathausplatz wird von 10 bis 15 Uhr zum Heimatmarkt geladen, ein Sondermarkt der vor allem durch regionale Spezialitäten und Handwerk geprägt sein wird. Ein paar Meter weiter in und um die Stadtbibliothek lädt man zu den Harzer Kinderbuchtagen, einer Buchmesse speziell für Kinder und Jugendliche. Die Messe hat im vergangenen Jahr in Goslar stattgefunden und dort wurde man regelrecht überrannt. Wir freuen uns sehr, dass man jetzt bei uns Halt macht und sehen zwei Tagen mit vollem Programm entgegen, sagt die Bürgermeisterin.
Eine ganze Reihe an Kinderbuchautoren und -autorinnen stehen auf der Gästeliste, dazu gibt es natürlich jede Menge Kinder- und Jugendliteratur, Sagenschätze aus dem Harz und noch einiges mehr zu entdecken. Schirmherr ist Bernhard Hoecker, seines Zeichens Komödiant und quasi Universalgelehrter, bekannt aus Funk und Fernsehen. Ob man auch ihn in Nordhausen wird begrüßen können, steht allerdings noch nicht fest.
Kulturell geht es auch in der Kurzen Meile zu, hier wird Barfüßer Sommer gefeiert, natürlich mit Musik. Für die passende Beschallung sorgt der Jazzclub in gewohnter Weise, unter anderem mit The Nordhouse. Über die Innenstadt verteilt werden sich diverse Vereine präsentieren, darunter auch die Rettungshundestaffel Goldene Aue. Wer mehr Trubel braucht, der findet vielleicht auf dem August-Bebel Platz das Richtige, hier tobt der Herbstjahrmarkt.
Organisiert wird der Tag von der Industrie- und Handelskammer, dem City-Management und der Stadt Nordhausen. Mit heimat shoppen setzen wir ein starkes Signal für die Zukunft unserer Innenstädte. Der lokale Handel, die Gastronomie und die vielen Dienstleister tragen wesentlich zur Lebensqualität in Nordhausen bei. Wenn wir hier einkaufen, unterstützen wir nicht nur die Betriebe vor Ort, sondern investieren auch in Arbeitsplätze, Vielfalt und ein lebendiges Stadtzentrum. Ich freue mich, dass Nordhausen mit kreativen Aktionen erneut zeigt, wie attraktiv Einkaufen und Erleben in der eigenen Stadt sein kann, sagt Christian Böduel, Leiter des IHK Regionalbüros.
Nur eines fehlt beim heimatlichen Samstagsshopping: der Sport. Genauer der City-Lauf, der nach dem Ausscheiden der Südharz-Galerie als Organisator weiter auf Eis liegt. Doch es gibt Licht am Horizont für alle Sportfreunde - wie heute zu erfahren war, plant man für das kommende Jahr mit einer Renaissance des beliebten Stadtlaufs, dann allerdings unter anderen Vorzeichen und mit neuen Partnern. Angelo Glashagel
muss man auch mal die Innenstadt wieder attraktiver machen, das da überhaupt noch wer Einkaufen möchte . Angefangen bei den Parkplätzen, wenn überhaupt vorhanden. Und vorallen kostenfrei. Ein Betrieb lohnt doch garnicht mehr. Die Politik tut alles daran, das Geschäfte immer mehr schliessen. Die Bürokratie und die Kostenexplosionen sind doch Massiv geworden in allen Bereichen. Z. B. 6 Euro für ein Bier? Wahnsinn..... Und da gibt es inzwischen 100 Beispiele dafür. Und das sich der Aufwand für ein Sonntag nicht mehr lohnt zu öffnen, verwundert ja nun wirklich niemanden mehr. Auch wird diese Aktion überhaupt nix ändern, die Preise müssen überall wieder runter, damit die Kaufkraft überhaupt wieder an Fahrt aufnehmen kann.
Besonders einer der abgebildeten Protagonisten muss sich über Umsatzeinbussen nicht
beklagen.
Wer es sich erlauben kann aus haltungspolitischen Gründen, ohne jeglichen persönlichen Kontakt Hausverbote für ihm unliebsame politische oder sonstige Meinungen zu erteilen, der muss dann halt auch mit den Konsequenzen aus seinem Handeln leben können.
wie zum Beispiel die kleine Stadt Emden, wo immer , nicht nur zu Aktionstagen, in der Innenstadt ab Freitag 18:00 Uhr bis zum Montag früh das Parken kostenlos ist, übrigens auch zu Stadtfesten. So versucht man dort das Einkaufen in der Innenstadt attraktiver zu machen, am Ende hat die Stadt dann auch etwas davon.
Darüber sollte die Stadt NDH einmal nachdenken.
Der Kritiker86 hat vollkommen Recht.
Und wo sieht man eigentlich die wahnsinnige Schuldenaufnahme der Bundesregierung? Ab jetzt sollte doch alles viel besser werden und die Wirtschaft wieder richtig brummen.
Und dann finden sich auf dem Marktplatz Stände, die ihre Partei vertreten und die Besucher belegen. Das was ich dort finde, sehe ich jede Woche auf dem Markt. Auch der Wochenmarkt selbst wird immer kleiner. Andere Städte bekommen das wesentlich besser hin. Das ist für mich kein Anreiz. Aber wem es Spaß macht, den wünsche ich sehr viel davon.
Ne ne ohne mich. Ich bestelle alles schön Online. Noch nie Probleme gehabt mit Onlinebestellungen !!!
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Schließe mich auch an den Kommentar von @Kritiker86 mit an .
Muss man sein dem Geschwafel und der Volksverdummung der Regierung und der Medien hinterher zu laufen?
Stimmts Herr Kobold? Man kann den Euro eben nur einmal ausgeben und wenn Miete,Energie,Heizung und Steuern schon den Großteil wegnehmen bleibt eben für die Nordhäuser Innenstadt nichts mehr übrig.
Wenn Stadt und Händler wollen, daß gebummelt bzw. konsumiert wird, muss der innerstädtische Verkehr radikal reduziert werden.
Parkplätze außerhalb und ein gutes ÖPNV-Angebot.
Die jetzige Situation um den Pferdemarkt herum ist, gerade für Fußgänger und Radfahrer, eine absolute Katastrophe.
das der Kobold Drehrumbum doch nicht alles umdreht und es Ernst meint ?
Aber die Verwaltung sollte schon die Rahmenbedingungen schaffen, also zu bestimmten Zeiten Parkplätze kostenlos zu machen o.ä.. Der Rest ist natürlich dem Geschick der Händler überlassen.
Ich vermeide es z.B. in die Oberstadt zu fahren, weil mit der Umgestaltung zur LGS der Individualverkehr nur noch mehr ausgebremst wurde, von Bahnhofsstr. bis zur Stolberger Str. wäre es damals in NDH möglich gewesen die Straßenbahngleise rechtsseitig zu führen und sie vom Kraftverkehr zu trennen. So kommt es nur zu vermehrten Stopps und Halts, was der Luftqualität in der Innenstadt abträglich ist.
Welchem Geschwafel der Regierung bin ich denn hier hinterher gelaufen ?
Mit der hier verbreiteten Einstellung, die Probleme immer bei Anderen zu sehen und die den Folgen seiner naiven Forderungen dabei auszublenden, wird die Situation nicht besser.
Erfahrungsgemäß meckern hier diejenigen am lautesten, die hier mit ihrem Kaufverhalten die Stiuation erst mit geschaffen haben und ihre Bequemlichkeit damit rechtfertigen wollen.
Hinweise darauf sind natürlich besserwisserische Belehrungen. Aber sie können ja gern die Anwohner in der Innenstadt fragen, was sie davon halten, wenn die Parkplatze kostenfrei sind? Oder finden sie es etwa toll, zwischen den Geschäften zu spazieren, wenn da noch von der Parkplatzsuche genervte und überforderten Autofahrer durchrauschen. Am besten, wenn man noch mit Kindern unterwegs ist. Auch ganz toll, wenn man zwischendurch, oder danach noch in einem Strassenkaffee etwas verweilen möchte und die Autos, wie oben beschrieben, vorbeihuschen. Ach ich vergaß, der ordentliche Nordthüringer traut sich ja nicht in ein Kaffee, wegen der ganzen Ausländer, die da schon sitzen und in Strassenkaffees schon gar nicht, weil die vorbeifahrenden Autofahrer ja sehen können, was man auf dem Teller hat.
Innenstädte und Autos sind schon lange keine sinnvolle Kombination. Innenstädte leben von den Menschen, die dort hingehen. Wenn man das ignoriert, dann ist e wie es ist.
Sie haben natürlich recht, Herr Kobold. Aus meiner Zeit als Kurier waren es ausgerechnet
Menschen welche 5.30Uhr frierend an der Strassenbahnhaltestelle standen, Leute welche Ihre Einschätzung niemals teilten.
Sind natürlich Doofe, ich weiss !
Nebenbei, ich beneide Ihr Universum ! g*