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So, 13:49 Uhr
14.09.2025
Nordhausen

Gamelanmusik in der Cyriacikapelle

Am kommenden Freitag und am Samstag erklingen jeweils um 17 Uhr ganz außergewöhnliche Klänge im Saal der Cyriacikapelle der Nordhäuser Kreismusikschule...

Ein besonderes Wochenende in der Cyriaci-Kapelle (Foto: D.Heise) Ein besonderes Wochenende in der Cyriaci-Kapelle (Foto: D.Heise)


Zu Gast ist der Musiker Ulli Götte aus Kassel, der in Nordhausen kein Unbekannter mehr ist. Mit seiner Komposition für das Inklusionsprojekt der drei beteiligten Einrichtungen: Förderzentrum Sant Martin, Gitarrenensemble „Con Fermezza“ und Zupfensemble „La Speranza“ der Kreismusikschule Nordhausen hat er viele Herzen höher schlagen lassen.

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Ulli Götte ist Pianist, freier Komponist, Musikwissenschaftler, Lehrer und Liebhaber der indonesischen Musik, Neuer Musik, außereuropäische Musik und Jazz. Schwerpunkte sind die Minimal Music sowie javanische Gamelanmusik. Im Jahr 2017 gründete Götte zudem das Zentrum für Interkulturelle Musik in Kassel. Götte ist Begründer und Leiter des Ensembles in process, des Youth World Music Orchestra und der Kasseler Gamelan-Formation „Manyar Sewu“.
Er gibt am Freitag Einblicke in die Gamelanmusik, lässt die Interessierten das gesamte außergewöhnliche Instrumentarium probieren und taucht gemeinsam mit ihnen in den Klang der Musik Indonesiens ein. Für dieses improvisierte Klangexperiment braucht man keine musikalischen Vorkenntnisse. Alle sind herzlich eingeladen. Möglich macht das der Verein der Freunde und Förderer Kreismusikschule Nordhausen und das Gitarrenensemble Con Fermezza.

Am Samstag wird es dann ein Konzert geben. Im ersten Teil wird das professionelle Ensemble „Manyar Sewu“ unter der Leitung von Ulli Götte indonesische Märchen zu Gehör bringen, die um verschiedene Figuren kreisen: den armen Polaman, den cleveren Kabayan, ein altes Ehepaar, das in den Himmel kommen möchte, sowie den kleinen, aber äußerst pfiffigen Zwergbock Kantjil. Es gibt einen Erzähler und begleitet wird auf den Instrumenten: Gong, Kempul, Kethuk, Saron, Kendhang, Bonang – so lauten die klangvollen Namen der indonesischen Gamelan-Instrumente. Im zweiten Teil gibt es virtuose Gitarrenmusik zu hören. Musizieren werden die beiden Formationen „La Speranza“ und „Con Fermezza“. Freuen Sie sich auf ein abwechslungsreiches Programm mit einigen Ohrwürmern aus der Popmusik.

Der Eintritt an beiden Tagen ist frei und um Spenden wird gebeten.
Daniela Heise
Autor: red

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