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Sa, 07:10 Uhr
20.09.2025
ADAC präsentiert die Ergebnisse der Studie

Elektroauto leer fahren? Fast unmöglich!

ADAC Studie zeigt: Reichweitenangst ist unbegründet, E-Autos warnen rechtzeitig und mehrmals vor leerer Batterie, Reichweiten steigen immer weiter...

Was passiert, wenn man den Akku eines Elektroautos komplett leer fährt? Diesen Versuch hat der ADAC im Testzentrum Penzing mit insgesamt sechs verschiedenen Fahrzeugmodellen (VW ID.3, Tesla Model Y, Kia EV6, Volvo EX40, BYD Seal und Nio EL6) durchgeführt. Ziel war herauszufinden, wie die Autos vor einem leeren Akku warnen und ob die Fahrzeuge bei null Prozent Ladezustand tatsächlich stehenbleiben.

Die Studie zeigt, dass die „Warndramaturgie“ der Autos recht ähnlich sind. Zunächst wird mit einem optischen Signal darauf hingewiesen, dass die Akkuladung zur Neige geht. Fast alle Fahrzeuge zeigen einen eingeblendeten Text, bei manchen färbt sich zudem das Batteriesymbol orange. Der Zeitpunkt der ersten Warnung war dabei jeweils etwas unterschiedlich: Während der Kia schon bei 21 Prozent und ca. 70 Restkilometern die erste Warnung anzeigte, war dies beim Volvo erst bei 7 Prozent der Fall.

Je näher sich der Akkuladestand der null Prozent nähert, desto energischer werden die Warnungen der Fahrzeuge: Zu den optischen Anzeichen kommen bei allen Autos akustische Signale hinzu. Mit der Zeit – meist ab einem Ladezustand im unteren einstelligen Bereich – wird auch die Leistung des Autos spürbar schwächer. Das heißt: Die Beschleunigung nimmt ab, wodurch sich das Auto träger fährt. Spätestens jetzt sollte man nach einer Lademöglichkeit suchen.

Ein Ergebnis der ADAC Untersuchung ist zudem: Bei null Prozent Akkustand bleibt keiner der Testkandidaten einfach stehen. Die Fahrzeuge verfügen über eine Notlaufreserve, die das Auto noch rund 15 bis 20 Kilometer weit befördern kann – allerdings mit noch weniger Leistung.

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Der Mobilitätsclub empfiehlt dringend, sich auf diese Reserve nicht zu verlassen und sie nur im absoluten Notfall zu benutzen. Denn die Tests auf dem ehemaligen Fliegerhorst in Penzing fanden bei Idealbedingungen statt: Gutes Wetter, ebene Straße, junge Fahrzeuge mit wenigen Kilometern auf dem Tacho. Insbesondere im Winter oder bei gealterten Akkus kann die Notreserve auch spürbar geringer bis kaum noch vorhanden sein.

Wer dennoch mit dem Elektroauto liegenbleibt, dem hilft nur noch eine mobile Lademöglichkeit oder der Abschleppservice. Auf keinen Fall sollten liegengebliebene Elektroautos gerollt werden, denn der Motor erzeugt dabei Spannung, die die Elektronik im Fahrzeug beschädigen kann.

Der Versuch des ADAC hat außerdem gezeigt: Die oft angeführte Reichweitenangst, mit einem Elektroauto plötzlich liegenzubleiben, ist eigentlich unbegründet. Dafür müssen mehrere (und teils sehr energische) Warnungen konsequent ignoriert werden.

Auch weisen Elektroautos immer höhere Reichweiten auf, was ein ungewolltes Liegenbleiben noch unwahrscheinlicher macht. 2024 testete der ADAC 29 Elektroautos. Die durchschnittliche Reichweite der Fahrzeuge lag dabei mit 425 km erstmals bei über 400 Kilometern. Die mögliche Reichweite hat sich gegenüber 2014 damit fast verdreifacht.

Generell empfiehlt der ADAC, dass man immer etwas Puffer für unvorhergesehene Situationen einplanen sollte. Wenn das Fahrzeug das erste Mal warnt, dass der Akku bald leer ist, sollte man rechtzeitig eine Ladestation ansteuern. Wer in den unwahrscheinlichen Fall gerät, dass man bei null Prozent Ladezustand angekommen ist, sollte sich auf ein baldiges Stehenbleiben gefasst machen und eine sichere Abstellmöglichkeit ansteuern.

Der Versuch im Testzentrum Mobilität Penzing fand in Kooperation mit der Zeitschrift c’t statt.
Autor: pra

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Kommentare
Audio
20.09.2025, 09:03 Uhr
Was nützen mir die zur Verfügung stehenden Restkilometer,
wenn ich erst eine Ladestation suchen muss, die sich vielleicht weit abseits meines Fahrtziels befindet ?
Wenn ich mit meinem "Verbrenner"eine weite Strecke fahren muss, habe ich immer einen 10 l-Kannister Benzin im Kofferraum, obwohl ich vorher voll getankt hatte. So konnte ich ohne Probleme über 1000 km fahren - und überall waren Tankstellen zu erreichen.
Fazit: ein E-Auto ist für mich vorerst nicht akzeptabel !
Wauwau
20.09.2025, 09:03 Uhr
Ja vielleicht ,
bei den neueren Modellen mag das wohl stimmen aber bei unserem Firmen E Auto das nun schon ein paar Jahre alt ist kann ich mich noch gut daran erinnern das ab einer Reichweite von 30 Kilometern plötzlich gar keine Kilometer mehr angezeigt wurden. Warnsignale gab es wohl nicht oder sind mir nicht aufgefallen. Zum Glück habe ich die drei Kilometer bis zur Firma mit vollem Anhänger geschafft und musste nicht vom Bergungsdienst abtransportiert werden denn Abschleppen kann man diese Kisten ja nicht.
Hayden 69
20.09.2025, 09:46 Uhr
Auto leer fahren
Was nützen diese ganzen Warnhinweise wenn man sich nicht daran hält, genau wie beim Verbrenner wird ja auch gewarnt wenn es dem Ende zugeht, und trotzdem gibt es genug die mit leeren Tank liegen bleiben und genauso hat es auch mit E-Autos sein, wer sich daran hält an die Anzeige hat also kein Problem.
Gehard Gösebrecht
20.09.2025, 13:12 Uhr
Trotz allem Geschreibsel und Gerede
Habe ich mir doch wieder einen Benziner zugelegt.
Da kann der ADAC und andere noch so große Lobeshymnen auf die Batterieautos machen.
Zum Schluss ist der Käufer eines Autos sowieso immer der Dumme und wird als Testkandidat missbraucht.
Ausser tausenden von Arbeitslosen in der Auto-und dessen Zulieferindustrie, wird das so hoch gelobte E-Auto nichts bringen.
Kobold2
20.09.2025, 15:26 Uhr
Die Experten
Ohne eigene Erfahrung erzählen von ihren Erfahrungen.....
Sonst wüsste man , dass das Fahrzeug die Ladepunkte vorschlägt und man dann wählen darf.
Hayden 69
20.09.2025, 18:33 Uhr
Kobolb
Den Sinn nicht verstanden, es geht nicht um Ladepunkte sondern um den Zeitpunkt zum laden bzw. tanken, wenn man den Zeitpunkt bzw.Hinweise zum Laden verpasse oder ignoriere nützen mir die Ladepunkte auch nichts, genauso wenig wenn ich die Warnhinweise zum tanken vernachlässige nützt mir die Tankstelle an der ich vor zwei Minuten vorbeigefahren bin auch nichts.
Kobold2
20.09.2025, 20:27 Uhr
Hayden 69
Selbstverständlich können sie sich auch die Schuhe anziehen, die nicht für sie bestimmt sind. Aber dann bitte nicht beschweren wenn sie nicht passen.
diskobolos
20.09.2025, 22:06 Uhr
Ach Audio,
gehören Sie wirklich zu denjenigen, die glauben, dass es gut ist mit einem Auto 1000 km an einem Tagzu fahren? Schönen Gruß an Ihren Rücken . . .

Tatsächlich ist die Lade-Infrastruktur in Deutschland noch ausbaufähig.
Sicher dagegen ist, dass die Chinesen das schaffen, während wir nur einen Wald von Problemen sehen. Dass BYD schon davon spricht, 5 min Laden für die nächsten 400 km zu ermöglichen, haben Sie vermutlich auch schon mitgekriegt . . .
Hayden 69
21.09.2025, 08:33 Uhr
Kobold
Dass sie fast jeden Artikel mit irgendwelchen unqualifizierten Kommentaren versehen dafür sind sie eigentlich bekannt, aber dass man dabei am eigentlichen Thema vorbeischießt ist ihnen anscheinend nicht bekannt, in diesem Artikel geht es nur um das fast unmögliche leer fahren eines Elektroautos mit dem verbundenen Warnhinweisen!
Kobold2
21.09.2025, 10:56 Uhr
Ach Hayden69
Beim Ranking um unqualifizierte Kommentare sind sie noch weit vor mir. Man kann hier gut nachlesen worauf ich mich beziehe und das sie das, trotz Hinweis nicht erkennen ( wollen).
Wanderwölfin
21.09.2025, 10:59 Uhr
Hayden 69
Da haben Sie Recht,aber in Hachelbich ist das so.
Kobold2
21.09.2025, 13:24 Uhr
Der Beitrag wurde deaktiviert – Korrigiert.
Hallogemeinde
21.09.2025, 17:05 Uhr
Der Beitrag wurde deaktiviert – Bleiben sie höflich.
Hallogemeinde
21.09.2025, 19:18 Uhr
Liebe Redaktion
Bei soviel Unsinn fällt es echt schwer höflich zu bleiben!
Anmerkung techn. Support:
Das verstehen wir.
E20
22.09.2025, 07:50 Uhr
@diskobolos
der Akku ist vielleicht in der Lage dazu, innerhalb von 5min für 400 km wieder fit zu sein, aber mit den herkömmlichen Ladesäulen bzw. der Infrastruktur ist das bei weitem und auch in naher Zukunft nicht möglich.
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