Mi, 08:13 Uhr
08.10.2025
Neue Ausstellung in der KSK-Galerie
Glückspinsel im Geldhaus
In den vergangenen Wochen schmückten noch kleine Kunstwerke eines Malwettbewerbs von Schulkindern die Wände der Galerie in der Kreissparkasse am Kornmarkt. Sie hatten 125 Jahre Nordhäuser Straßenbahn zum Inhalt...
Ab sofort sind es die Werke dreier Frauen, die den Betrachter in die Vielfalt künstlerischen Schaffens entführen. Alle drei stammen aus einer Familie. Und was sie darüber hinaus eint, spiegelt sich in ihrer mannigfaltigen Kreativität wider. Sie haben schlichtweg Freude an der Kunst. Die Rede ist von Monika Stein, Nadja Niemann und Susanne Krause-Gräßler. Sie bilden als Mutter und Tochter sowie Nichte und Cousine das Künstlerteam – die Glückspinsel.
Darauf verwies auch Vera Angelstein als Vertreterin der Kreissparkasse in ihren Begrüßungsworten. Denn diese Ausstellung erzählt Geschichte – eine Familiengeschichte, in der Kreativität kein Zufall ist, sondern Lebenshaltung, Sprache und Erbe zugleich, so Angelstein wörtlich. Mutter, Tochter, Nichte und Cousine bezeichnete sie als kreatives Dreigestirn, das zeige, wie tief Kunst in einer Familie verwurzelt sein könne.
Ähnliche Worte fand auch Andrè Niemann, Ehepartner von Nadja Niemann, in seiner Laudatio. Er stellte die jeweils eigene künstlerische Sprache der drei Frauen in den Fokus seiner Ausführungen, unterstrich sogleich aber auch das, was die drei verbindet: ihre persönlichen Wurzeln, Lebenswege und ihre Visionen. All die Werke, die sie individuell schaffen, sind letztendlich aber die Resonanz einer Gemeinsamkeit.
Ihre Werkschau haben sie Entführung der Sinne betitelt. Monika Stein kommt aus der Werbebranche. Die studierte Dipl.- Designerin und hat in mehreren Thüringer Museen, darunter in Eisenach, Erfurt und Weimar, gearbeitet. Bis vor kurzen war sie zudem in der Wartburg-Stiftung als Restauratorin und verantwortliche Gestalterin für Ausstellungen auf Deutschlands bekanntester Burg tätig. Und das 20 Jahre lang.
Nadja Niemann konnte und wollte sich des künstlerischen Schaffens ihrer Mutter nicht entziehen. Es prägte ihren persönlichen Werdegang und führte sie schließlich zu ihrem Hobby, der Malerei. Sie belegte entsprechende Kurse, ist neugierig und hat schlichtweg Freude am Experimentieren.
Bei Susanne Krause- Gräßler war es ähnlich. Sie schuf bereits in ihrer Kinderzeit Kunstwerke, die nicht selten Preise erlangten. Zur Malerei tat sich alsbald eine weitere Leidenschaft auf: Sie entdeckte die Keramik-Kunst für sich. Der Werkstoff Ton war für sie fortan neben Leinwand, Pinsel und Farben ein wichtiges Material in ihrer künstlerischen Tätigkeit.
Mittels ihrer Werke verstehen es die Drei, dazu einzuladen, die Schönheiten, die die Natur allen bietet, sowie die Kraft der Kunst erstmals oder immer wieder neu zu entdecken. So wie der Olivenbaum, der als Leitmotiv der Ausstellung steht und Wachstum und Beständigkeit symbolisiert und Generationen überdauert.
Das aktuelle Kunstprojekt lädt quasi dazu ein, einzutauchen in die Welt von `Glückspinsel` - in ihre Farben, Formen und Geschichten, wie es Vera Angelstein abschließend treffend formulierte. Musikalisch umrahmt wurde die Vernissage von Nicole Trunt aus Gotha, die mit ihrer Gitarre und einer sowohl kraftvollen wie einfühlsamen Stimme die anwesenden Kunstfreunde in Begeisterung versetzte.
Die neue Ausstellung kann ab sofort besichtigt werden. Sie dauert bis zum 28. November 2025. Die Öffnungszeiten der Galerie in der Kreissparkasse Nordhausen, Kornmarkt 9, sind Montag bis Freitag jeweils von 8 bis 18 Uhr. Der Eintritt ist wie immer frei.
Hans-Georg Backhaus
Autor: redAb sofort sind es die Werke dreier Frauen, die den Betrachter in die Vielfalt künstlerischen Schaffens entführen. Alle drei stammen aus einer Familie. Und was sie darüber hinaus eint, spiegelt sich in ihrer mannigfaltigen Kreativität wider. Sie haben schlichtweg Freude an der Kunst. Die Rede ist von Monika Stein, Nadja Niemann und Susanne Krause-Gräßler. Sie bilden als Mutter und Tochter sowie Nichte und Cousine das Künstlerteam – die Glückspinsel.
Darauf verwies auch Vera Angelstein als Vertreterin der Kreissparkasse in ihren Begrüßungsworten. Denn diese Ausstellung erzählt Geschichte – eine Familiengeschichte, in der Kreativität kein Zufall ist, sondern Lebenshaltung, Sprache und Erbe zugleich, so Angelstein wörtlich. Mutter, Tochter, Nichte und Cousine bezeichnete sie als kreatives Dreigestirn, das zeige, wie tief Kunst in einer Familie verwurzelt sein könne.
Ähnliche Worte fand auch Andrè Niemann, Ehepartner von Nadja Niemann, in seiner Laudatio. Er stellte die jeweils eigene künstlerische Sprache der drei Frauen in den Fokus seiner Ausführungen, unterstrich sogleich aber auch das, was die drei verbindet: ihre persönlichen Wurzeln, Lebenswege und ihre Visionen. All die Werke, die sie individuell schaffen, sind letztendlich aber die Resonanz einer Gemeinsamkeit.
Ihre Werkschau haben sie Entführung der Sinne betitelt. Monika Stein kommt aus der Werbebranche. Die studierte Dipl.- Designerin und hat in mehreren Thüringer Museen, darunter in Eisenach, Erfurt und Weimar, gearbeitet. Bis vor kurzen war sie zudem in der Wartburg-Stiftung als Restauratorin und verantwortliche Gestalterin für Ausstellungen auf Deutschlands bekanntester Burg tätig. Und das 20 Jahre lang.
Nadja Niemann konnte und wollte sich des künstlerischen Schaffens ihrer Mutter nicht entziehen. Es prägte ihren persönlichen Werdegang und führte sie schließlich zu ihrem Hobby, der Malerei. Sie belegte entsprechende Kurse, ist neugierig und hat schlichtweg Freude am Experimentieren.
Bei Susanne Krause- Gräßler war es ähnlich. Sie schuf bereits in ihrer Kinderzeit Kunstwerke, die nicht selten Preise erlangten. Zur Malerei tat sich alsbald eine weitere Leidenschaft auf: Sie entdeckte die Keramik-Kunst für sich. Der Werkstoff Ton war für sie fortan neben Leinwand, Pinsel und Farben ein wichtiges Material in ihrer künstlerischen Tätigkeit.
Mittels ihrer Werke verstehen es die Drei, dazu einzuladen, die Schönheiten, die die Natur allen bietet, sowie die Kraft der Kunst erstmals oder immer wieder neu zu entdecken. So wie der Olivenbaum, der als Leitmotiv der Ausstellung steht und Wachstum und Beständigkeit symbolisiert und Generationen überdauert.
Das aktuelle Kunstprojekt lädt quasi dazu ein, einzutauchen in die Welt von `Glückspinsel` - in ihre Farben, Formen und Geschichten, wie es Vera Angelstein abschließend treffend formulierte. Musikalisch umrahmt wurde die Vernissage von Nicole Trunt aus Gotha, die mit ihrer Gitarre und einer sowohl kraftvollen wie einfühlsamen Stimme die anwesenden Kunstfreunde in Begeisterung versetzte.
Die neue Ausstellung kann ab sofort besichtigt werden. Sie dauert bis zum 28. November 2025. Die Öffnungszeiten der Galerie in der Kreissparkasse Nordhausen, Kornmarkt 9, sind Montag bis Freitag jeweils von 8 bis 18 Uhr. Der Eintritt ist wie immer frei.
Hans-Georg Backhaus

















