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Mo, 10:18 Uhr
20.10.2025
Thüringer Landesamt für Statistik

Mehr als 3000 landwirtschaftliche Grundstücke verkauft

Im Jahr 2024 wurden in Thüringen 3 331 landwirtschaftliche Grundstücke ohne weitere Gegen- stände, Rechte und Pflichten (reine Geldleistungen) verkauft. Das waren nach Mitteilung des Thüringer Landesamtes für Statistik 99 Veräußerungsfälle weniger als im Jahr 2023...

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Insgesamt 4 992 Hektar landwirtschaftlich genutzte Fläche wechselten im Rahmen der Verkäufe den Besitzer oder die Besitzerin. Dies entspricht circa 90 Prozent der veräußerten Gesamtfläche. Im Jahr zuvor betrug die veräußerte Fläche 5 106 Hektar.

Die durchschnittliche Größe bei den reinen Flächenverkäufen für landwirtschaftliche Nutzung lag bei 1,63 Hektar je Veräußerungsfall. Das war ein leichter Anstieg zum Vorjahr. Im Jahr 2023 betrug die durchschnittliche Größe 1,50 Hektar je Veräußerungsfall.

Die Kaufsumme für landwirtschaftliche Grundstücke insgesamt lag bei 73,91 Millionen Euro. Der Kaufwert pro Hektar landwirtschaftlich genutzter Fläche stieg im Vergleich zum Jahr 2023 von 13 605 Euro auf 13 635 Euro.

Die höchsten Kaufwerte je Hektar landwirtschaftlich genutzter Fläche wurden im Landkreis Altenburger Land mit 25 364 Euro je Hektar, im Unstrut-Hainich-Kreis mit 20 036 Euro je Hektar und in der kreisfreien Stadt Gera mit 17 680 Euro je Hektar erreicht. Am günstigsten wurden landwirtschaftlich genutzte Flächen im Landkreis Saalfeld-Rudolstadt mit 6 628 Euro je Hektar, in der kreisfreien Stadt Suhl mit 6 932 Euro je Hektar und im Wartburgkreis mit 7 817 Euro je Hektar veräußert.

Zur landwirtschaftlich genutzten Fläche zählen unter anderem Ackerland und Grünland. Hierbei wechselten 3 421 Hektar Ackerland und 292 Hektar Grünland den Besitzer oder die Besitzerin.

Bitte beachten:
Aufgrund neuer Anforderungen der EU wurde die Erhebung der Kaufwerte für landwirtschaftliche Grundstücke 2021 sowohl hinsichtlich der Abgrenzungen als auch der Merkmalskataloge überarbei- tet. Die gemeldeten Fälle wurden erstmals in einem Onlineverfahren standardisiert und in einem bundeseinheitlichen Fachverfahren aufbereitet. Es wurden vorrangig begriffliche und definitorische Anpassungen vorgenommen, die Merkmalsausprägungen standardisiert sowie neue Merkmale aufgenommen, wie z. B. Ackerland, Grünland oder sonstige landwirtschaftliche Nutzfläche.
Durch die Neukonzeptionierung der Kaufwertestatistik ist eine Vergleichbarkeit mit den Werten vor 2021 nur bedingt möglich.
Autor: red

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