Mo, 17:00 Uhr
27.10.2025
Gespräch mit KZ-Überlebenden in der Kleinen Freiheit
Was ist Freundschaft?
Für sein Engagement für Erinnerung, Aufklärung und Versöhnung sowie seine Verbundenheit mit Nordhausen wurde dem Holocaustüberlebenden Albrecht Weinberg im Mai die Ehrenbürgerschaft der Stadt feierlich überreicht. Demnächst kommt Weinberg wieder in die "Kleine Freiheit"...
Der Verein Kleine Freiheit Nordhausen widmet sich am 30. Oktober, um 18:30 Uhr, Kleine Freiheit, Freundschaftsstraße 2, Nordhausen, im Rahmen eines Kinoabends dem Thema Freundschaft, Vertrauen, Nähe und Lebensmut. Der 100-jährige und Nordhäuser Ehrenbürger Albrecht Weinberg und Gerda Dänekas sprechen in einem aufgezeichneten Interview über ihre außergewöhnliche Freundschaft und ihr gemeinsames Leben in einer WG.
Albrecht Weinberg wurde am 7. März 1925 in Ostfriesland geboren und zählt zu den letzten Überlebenden des Holocaust. Als Kind jüdischer Eltern erlebte er die Verfolgung im nationalsozialistischen Deutschland. Er überlebte mehrere Konzentrationslager, darunter das KZ Mittelbau-Dora in Nordhausen, verlor jedoch im Holocaust fast seine gesamte Familie. Gemeinsam mit seiner Schwester wanderte er nach seiner Befreiung nach New York aus und kehrte erst nach 60 Jahren in seine alte Heimat zurück. Dort lernte er im Altenheim die Pflegerin Gerda Dänekas kennen. Als Gerda in Rente ging, zog sie mit Albrecht aus der Pflegeeinrichtung in eine gemeinsame Wohnung – eine Freundschaft, die bis heute trägt.
Seit seiner Rückkehr nach Deutschland im Jahr 2011 engagiert er sich unermüdlich in der Erinnerungsarbeit. Er besucht regelmäßig Nordhausen, nimmt an Gedenkfeiern teil und berichtet über seine Erfahrungen, um das Bewusstsein für die Schrecken des Holocaust zu schärfen und gegen das Erstarken des Rechtsextremismus einzutreten.
Autor: redDer Verein Kleine Freiheit Nordhausen widmet sich am 30. Oktober, um 18:30 Uhr, Kleine Freiheit, Freundschaftsstraße 2, Nordhausen, im Rahmen eines Kinoabends dem Thema Freundschaft, Vertrauen, Nähe und Lebensmut. Der 100-jährige und Nordhäuser Ehrenbürger Albrecht Weinberg und Gerda Dänekas sprechen in einem aufgezeichneten Interview über ihre außergewöhnliche Freundschaft und ihr gemeinsames Leben in einer WG.
Albrecht Weinberg wurde am 7. März 1925 in Ostfriesland geboren und zählt zu den letzten Überlebenden des Holocaust. Als Kind jüdischer Eltern erlebte er die Verfolgung im nationalsozialistischen Deutschland. Er überlebte mehrere Konzentrationslager, darunter das KZ Mittelbau-Dora in Nordhausen, verlor jedoch im Holocaust fast seine gesamte Familie. Gemeinsam mit seiner Schwester wanderte er nach seiner Befreiung nach New York aus und kehrte erst nach 60 Jahren in seine alte Heimat zurück. Dort lernte er im Altenheim die Pflegerin Gerda Dänekas kennen. Als Gerda in Rente ging, zog sie mit Albrecht aus der Pflegeeinrichtung in eine gemeinsame Wohnung – eine Freundschaft, die bis heute trägt.
Seit seiner Rückkehr nach Deutschland im Jahr 2011 engagiert er sich unermüdlich in der Erinnerungsarbeit. Er besucht regelmäßig Nordhausen, nimmt an Gedenkfeiern teil und berichtet über seine Erfahrungen, um das Bewusstsein für die Schrecken des Holocaust zu schärfen und gegen das Erstarken des Rechtsextremismus einzutreten.



