Di, 18:57 Uhr
28.10.2025
Kita-Schließungen, Haushalt, Theaterkosten:
AfD Nordhausen will Aufklärung vom Oberbürgermeister
Die Nordhäuser AfD-Stadträtin und Landtagsabgeordnete Kerstin Düben-Schaumann verlangt vom Nordhäuser Oberbürgermeister Kai Buchmann eine umfassende Informationsoffensive. In einer gesonderten Bürgerversammlung muss der OB reinen Tisch machen, fordert sie...
Im Fokus stünden die geplanten Kita-Schließungen, die angespannte Haushaltslage und die stetig steigenden Kosten für den Theaterumbau. Themen, die schon seit langem die Bürger bewegen würden:
Die Stadt hat kein Einnahme-, sondern ein Ausgabeproblem", ärgert sich die Stadträtin.
Hintergrund des Unmuts ist die Arbeit der Gruppe Haushaltskonsolidierung, in der die Verwaltung eine Liste mit teils drastischen Kürzungen vorgelegt und die Fraktionen um Stellungnahmen gebeten hat. Das Problem, was die AfD dabei sieht: Diese Beratungen finden nichtöffentlich statt.
"Das geht so nicht. Ohne Transparenz und Bürgerbeteiligung wird der Haushalt zum Schreibtischprodukt, fern von den Sorgen, Ideen und Prioritäten der Menschen. Der Oberbürgermeister muss seine Konzepte offenlegen und die Diskussion suchen."
Kerstin Düben-Schaumann
Die finanzielle Lage der Stadt sei prekär. Das habe der Oberbürgermeister selbst mehrfach eingeräumt, zuletzt, als er sogar die städtischen Mitarbeiter zur Mithilfe bei der Haushaltskonsolidierung aufrief. "Nur die Bürger werden offenbar nicht einbezogen – obwohl sie bereits erhebliche Opfer gebracht haben.
Ich verweise hier auf deutlich erhöhte Parkgebühren, gestiegene Abwasser- und Nahverkehrskosten, höhere Kita-Gebühren, Sondernutzungsentgelte und Grundsteuern. Trotz höherer Messbeträge hat die Stadt die Hebesätze weiter angehoben.", sagte Frau Düben-Schaumann.
Gleichzeitig nehme die Leistungsfähigkeit der Stadt ab: Das Freibad Salza ist geschlossen, Straßen und Gehwege verfallen, Grünanlagen werden nur noch notdürftig gepflegt und Angebote für Kinder und Jugendliche fehlten. "Das Ende der Fahnenstange ist erreicht – jetzt müssen die Bürger informiert und einbezogen werden.
Völliges Schweigen zu geplanten Kita-Schließungen
Auch bei den Kitas kritisiere ich die Politik hinter verschlossenen Türen. Verwaltung und Gremien diskutierten intern über mögliche Schließungen – ohne die Eltern einzubeziehen. Dieser Zustand muss beendet werden. Transparente und frühzeitige Information ist die Pflicht eines vom Bürger gewählten Oberbürgermeisters."
Thema Theaterbau
"Von den ursprünglich geplanten Kosten ist man meilenweit entfernt. Der Oberbürgermeister trägt die Gesamtverantwortung für die Stadtfinanzen und muss hier endlich Klarheit schaffen. Mein Fazit: Mitreden führt zu besseren Entscheidungen. Beteiligte Bürger akzeptieren Ergebnisse eher – beides ist für Nordhausen dringend nötig., so die AfD-Politikerin.
Autor: redIm Fokus stünden die geplanten Kita-Schließungen, die angespannte Haushaltslage und die stetig steigenden Kosten für den Theaterumbau. Themen, die schon seit langem die Bürger bewegen würden:
Die Stadt hat kein Einnahme-, sondern ein Ausgabeproblem", ärgert sich die Stadträtin.
Hintergrund des Unmuts ist die Arbeit der Gruppe Haushaltskonsolidierung, in der die Verwaltung eine Liste mit teils drastischen Kürzungen vorgelegt und die Fraktionen um Stellungnahmen gebeten hat. Das Problem, was die AfD dabei sieht: Diese Beratungen finden nichtöffentlich statt.
"Das geht so nicht. Ohne Transparenz und Bürgerbeteiligung wird der Haushalt zum Schreibtischprodukt, fern von den Sorgen, Ideen und Prioritäten der Menschen. Der Oberbürgermeister muss seine Konzepte offenlegen und die Diskussion suchen."
Kerstin Düben-Schaumann
Die finanzielle Lage der Stadt sei prekär. Das habe der Oberbürgermeister selbst mehrfach eingeräumt, zuletzt, als er sogar die städtischen Mitarbeiter zur Mithilfe bei der Haushaltskonsolidierung aufrief. "Nur die Bürger werden offenbar nicht einbezogen – obwohl sie bereits erhebliche Opfer gebracht haben.
Ich verweise hier auf deutlich erhöhte Parkgebühren, gestiegene Abwasser- und Nahverkehrskosten, höhere Kita-Gebühren, Sondernutzungsentgelte und Grundsteuern. Trotz höherer Messbeträge hat die Stadt die Hebesätze weiter angehoben.", sagte Frau Düben-Schaumann.
Gleichzeitig nehme die Leistungsfähigkeit der Stadt ab: Das Freibad Salza ist geschlossen, Straßen und Gehwege verfallen, Grünanlagen werden nur noch notdürftig gepflegt und Angebote für Kinder und Jugendliche fehlten. "Das Ende der Fahnenstange ist erreicht – jetzt müssen die Bürger informiert und einbezogen werden.
Völliges Schweigen zu geplanten Kita-Schließungen
Auch bei den Kitas kritisiere ich die Politik hinter verschlossenen Türen. Verwaltung und Gremien diskutierten intern über mögliche Schließungen – ohne die Eltern einzubeziehen. Dieser Zustand muss beendet werden. Transparente und frühzeitige Information ist die Pflicht eines vom Bürger gewählten Oberbürgermeisters."
Thema Theaterbau
"Von den ursprünglich geplanten Kosten ist man meilenweit entfernt. Der Oberbürgermeister trägt die Gesamtverantwortung für die Stadtfinanzen und muss hier endlich Klarheit schaffen. Mein Fazit: Mitreden führt zu besseren Entscheidungen. Beteiligte Bürger akzeptieren Ergebnisse eher – beides ist für Nordhausen dringend nötig., so die AfD-Politikerin.

