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Sa, 16:02 Uhr
08.11.2025
Ein Blick in die Statistik

Inflation weiter durchschnittlich

Die Verbraucherpreise in Thüringen sind im Oktober 2025 durchschnittlich um 2,0 Prozent gegenüber dem Vorjahr gestiegen. Zum Vormonat stiegen die Verbraucherpreise in Thüringen um 0,3 Prozent…

Die Teuerungsrate im Oktober blieb somit, wie im Monat September, konstant bei 2,0 Prozent. Die Preise für Nahrungsmittel und alkoholfreie Getränke erhöhten sich im Vergleich zum Vorjahresmonat um durchschnittlich 1,3 Prozent.

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Wie in den letzten Monaten zu erkennen, gab es bei den Speiseölen und Speisefetten einen deutlichen Preisrückgang (-17,7 Prozent). Ausschlaggebend hierfür war neben dem bereits in früheren Pressemitteilungen thematisierten Olivenöl (-25,5 Prozent) ins- besondere die Preissenkung bei Butter (-23,7 Prozent). Im Gegensatz zu dem Preisrückgang der Butter gab es deutliche Preissteigerungen bei den Obstkonserven (+27,5 Prozent).

Nach dem bekannten Merksatz „Von O bis O“ (von Ostern bis Oktober) haben viele Autofahrerinnen und Autofahrer im Monat Oktober ihre Räder wechseln lassen. Dafür mussten sie in diesem Jahr tiefer ins Portmonee greifen. Im Vorjahresvergleich stiegen die Preise für den Wechsel der Räder oder Reifen um 4,9 Prozent. Für den Bereich Wartung und Reparatur von Fahrzeugen insgesamt wurde eine Preissteigerung von 3,7 Prozent verzeichnet.

In der Hauptgruppe Andere Waren und Dienstleistungen veränderten sich die Preise im Vergleich zum Vorjahresmonat um +7,1 Prozent. Unter anderem im Bereich der Dienstleistungen sozialer Einrichtungen ist ein Preisanstieg zu erkennen (+11,9 Prozent). Hierunter zählen beispielsweise die Dienstleistungen in Altenwohnheimen u. ä. Einrichtungen, die im Vorjahresvergleich um 10,3 Prozent gestiegen sind. Für gesetzlich Versicherte erhöhten sich die Kosten für die stationäre Pflege um 11,4 Prozent und für privat Versicherte um 11,1 Prozent.
Autor: red

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Kommentare
Audio
09.11.2025, 12:43 Uhr
Es wäre gut, auch mal den Grund für diese Teuerungen zu erfahren !
Dass alles teurer wird, weiß jeder Bürger. Besonders die, welche sich aufgrund ihres geringen Einkommens an der Grenze des Machbaren bewegen. Ich kenne die Gründe, würde aber gerne durch die Redaktion bzw. namhafte Politiker wissen, welche die wahre Ursache für den zunehmenden Rückgang der Lebensqualität ist. Es ist erschreckend, wie die Bürger über die gesteuerten Medien täglich mit Unwahrheiten überschüttet werden.
Wir wollen keine "durchschnittliche" Inflation, sondern eine Verbesserung der Lebensqualität auf allen Gebieten ! Und vor allem ein Ende der Kriegsbeteiligungen !
Anmerkung techn. Support:
Sie schreiben, Sie kennen die Gründe für die steigenden Preise – nur seien es offenbar nicht die „wahren“. Das klingt spannend. Welche meinen Sie denn?
Die Weltwirtschaft, Energiepreise, Lieferketten, Fachkräftemangel, Klimafolgen – all das zählt offenbar nicht? Stattdessen verweisen Sie auf „gesteuerte Medien“ (von wem eigentlich?) und „Kriegsbeteiligungen“. Das ist eine interessante Mischung, aber leider keine Erklärung.
Man hat den Eindruck, dass jede Antwort, die nicht ins eigene Weltbild passt, ohnehin als Beweis für die angebliche Steuerung gelten würde.
Insofern: Es ist vermutlich egal, was wir antworten.

Ihr Eindruck, Medien würden „gesteuert“ berichten, ist falsch. In Deutschland gibt es keine zentrale Steuerung von Redaktionen.
Journalisten entscheiden eigenständig, welche Themen sie aufgreifen und wie sie diese darstellen.
Hilpert11
09.11.2025, 14:04 Uhr
Inflation durchschnittlich?
Das ist mit einem sehr spitzen Bleistift geschrieben.Ich merke nur es wird teurer und teurer.Heizkosten Mal eben 2000 Euro für 2 Heizkörper. Ich Frage ernsthaft,wer soll das denn noch bezahlen.
free Gigi
09.11.2025, 16:51 Uhr
Fake
Weil, wer aufmerksam beobachtet hat stellt fest, dass die Verpackung fast durchweg überall kleiner geworden sind. Bsp. MILKA nur noch 270g anstatt 300g
P.Burkhardt
09.11.2025, 17:31 Uhr
Ich weiß immer nicht,
woher dieses Misstrauen gegenüber offiziellen Zahlen, Fakten und Daten kommt. Wieso zweifeln immer die Gleichen alle faktischen Aussagen an und unterstellen eine nebulöse Steuerung von irgendwem noch Nebulöseren ?

Dabei ist es vollkommen egal, ob es um Arbeitslosenzahlen, Inflation, Einkommen, Renten, das Wetter oder um die Benzin-, Kaffee-, Strom- oder Blumenkohlpreise geht. Es sind ständig die gleichen Mutmaßungen.

Die Inflation wird im Vergleich mit dem Vorjahresmonat ermittelt. Zugrunde liegt der durchschnittliche Warenkorb eines Verbrauchers, der selbstverständlich für niemanden passen kann, da er Durchschnittsverbräuche unterstellt. Für jemanden der überdurchschnittlich viel Kaffee trinkt, Schokolade oder Blumenkohl isst, Auto fährt oder aufgrund unterdurchschnittlicher Gebäudeisolierung überdurchschnittlich viel heizen muss, wirkt die durchschnittliche Inflation zu niedrig. Deswegen ist sie nicht falsch, sondern wird nur als falsch wahrgenommen. Es ist also kein Daten- sondern ein Wahrnehmungsproblem. Aber diese Erkenntnis - dass die eigene Wahrnehmung nicht repräsentativ ist - stellt sich bei immer den Gleichen offenbar niemals ein.

Beispiel Schokolade: Laut KI (Quelle u.a. auch Statistisches Bundesamt) isst der Durchschnittsdeutsche pro Monat etwa 1 kg Schokolade (je nach Quelle 750g - 1.300g - ich habe das mal gemittelt... erschreckend, oder ?...persönlich komme ich vielleicht auf 50 Gramm...) dabei spielt die Packungsgröße absolut keine Rolle 😉 und die Preissteigerung pro Gramm fließt in die Berechnung ein.
diskobolos
09.11.2025, 17:37 Uhr
Ach, Hilpert11
„es wird teurer und teurer“

Genau das sagt der Begriff Inflation aus. Würde es billiger, spräche man von Deflation. Die wäre für die Wirtschaft sehr schädlich, sagen die Ökonomen.
Wer den offiziellen Inflationszahlen nicht traut, dem sei empfohlen mal seinen eigenen Warenkorb (z. B. aus den 10 für ihn wichtigsten Lebensmitteln) zusammenzustellen und die Preise später zu vergleichen. So könnte man die Preisentwicklung objektiv beurteilen.

„Heizkosten Mal eben 2000 Euro für 2 Heizkörper.“

Ihnen ist sicherlich klar, dass die Heizkosten nicht von der Anzahl der Heizkörper, sondern vom Energieverbrauch abhängen . . .
Jens W.
09.11.2025, 17:43 Uhr
Wenn der Umsatz in Prozent einstellig steigt,
der Gewinn aber deutlich zweistellig (nur als ein Beispiel die hessische Handelskette), kommt der Verdacht auf, dass vom techn. Support genannte Inflationsgründe nur Rechtfertigungen des Handels für die immer skrupellosere Profitjagd darstellen.
marco-sdh
09.11.2025, 18:44 Uhr
Der Beitrag wurde deaktiviert – Gelesen. :-)
Audio
09.11.2025, 20:06 Uhr
Der Beitrag wurde deaktiviert – Gelesen. Danke für die erhellenden Worte.
Hilpert11
09.11.2025, 20:34 Uhr
Inflation.
Heizkosten,
Genau das ist das Problem.
Der Verbrauch ist um die Hälfte weniger,die Kosten haben sich verdoppelt!
diskobolos
09.11.2025, 20:59 Uhr
Das ist nur scheinbar logisch,Laberfred
Es sagt nämlich gar nichts darüber aus, welche Gewinnmarge erreicht wurde und ob diese ungewöhnlich hoch ist. Bsp. Der Umsatz wächst von 100 auf 105 Mrd. (also um 5 Prozent) und der Gewinn von 1 auf 1,20 Mrd (also um 20 Prozent). Die Marge steigt dann von 1 Prozent auf ca. 1,14 Prozent
Von „skrupelloser Profitjagd“ kann man da sicher nicht reden!

Davon abgesehen: In der Marktwirtschaft ist der EINZIGE Grund zum Betreiben eines Gewerbes die Erzielung eines möglichst großen Gewinns. Unternehmen, die es anders halten verschwinden meist wieder vom Markt.
Im Sozialismus war das grundsächlich anders (siehe z. B. „Hauptaufgabe des 8. SED Parteitags“). Wollen Sie den wiederhaben? Wohl kaum . . .
Welche Gewinnmarge hielten Sie denn für angemessen?
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