Der Herbst hat es heute gut gemeint mit den Nordhäusern: ein milder Abend, freie Sicht auf den Petersberg und dazu ausreichend Martinsbrezel für jedermann...
Martinifeier vor der Blasii-Kirche (Foto: agl)
Anzeige symplr (mr_1)
Mit dem letzten Tageslicht begann am späten Nachmittag die traditionelle Martinifeier vor der Blasiikirche. Im ökumenischen Gottesdienst wurde die Martinsgeschichte erzählt und gesungen, danach ging es im Lichterzug auf den Rathausplatz, wo die Brezeln geteilt und das Feuerwerk bestaunt werden konnte. Angelo Glashagel
..dieses Event durchzuführen. Man sollte sich diesen Moment einfrieren, in diesen Zeiten ist es mutig solche Traditionen durchzuführen.
Danke an die Organisatoren.
Wieso ist es "mutig", das Martinsfest durchzuführen?
In Hamburg bin ich zufälligerweise gleich in zwei Martins-Umzüge reingestolpert, und gestern in Rudolstadt trapperte der Martin auf einem Pferd mit einem Fahrrad-Schlusslicht, (was ich unglaublich witzig fand) nach dem Umzug durch die Marktstraße an mir vorbei zur Stadtkirche zurück.
Daher meine Nachfrage: was ist in Nordhausen "mutig" am Martinsfest?
Also, jetzt wirklich, ich verstehe es nicht (und Daumen werden meine Verständnis nicht auf die Sprünge helfen).
auf Nachfrage dann keine Antwort.
Erst Behauptungen in den Raum stellen, "oh, wie mutig, heutzutage noch öffentliche Veranstaltungen durchzuführen", aber wenn man dann nachfragt, müssten die Personen ja wiederholen, welchen CDU- und AfD-Quatsch von "Gefährdung" und "Straßenbild" und "alles Terroristen" und "Weihnachtsmarkt heißt jetzt Geschenkemarkt" und "am besten gar keine religiösen Feste mehr" sie kritiklos nachbeten. Deshalb antworten sie lieber gar nicht erst.
Ist auch besser, wenn sie's lassen.