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Sa, 16:25 Uhr
22.11.2025
40 Prozent können sich keine Reparaturen leisten

Notfall zu Hause

Bei einem Notfall in den eigenen vier Wänden können sich Millionen Deutsche keine Reparaturen leisten. Das belegen aktuelle Zahlen, die heute veröffentlicht wurden...

Laut einer neuen Umfrage von MyHammer, einer Plattform zur Vermittlung von Handwerkern, haben 40 Prozent der deutschen Haushalte weniger als 1.000 Euro auf dem Konto. Die Kosten für eine Notfallreparatur liegen allerdings meist im vierstelligen Bereich – demnach sind viele Deutsche kaum in der Lage, ein dringliches Problem zu beheben.

Ebenfalls erschreckend: 9 Prozent der Befragten haben keinerlei Ersparnisse und 20 Prozent haben unter 500 Euro angespart.

Typische Notfälle sind beispielsweise defekte Heizungen, geplatzte Rohre, Wasserschäden oder fehlerhafte Stromleitungen. Solche Reparaturen sind deutlich teurer als reguläre Wartungen. Falls die kurzfristige Reparatur außerhalb der regulären Arbeitszeiten stattfindet, ist es nicht unüblich, dass sich die Kosten verdreifachen.

Die Daten von MyHammer zeigen: Für Millionen Menschen in Deutschland ist ein Notfall in den eigenen vier Wänden finanziell kaum zu bewältigen. Manche nehmen Schulden auf, andere leben weiter in einer unsicheren Wohnsituation.

Die Zahlen sind Teil einer umfangreichen Umfrage, die das Wissen der Deutschen über Reparaturen und Instandhaltung beleuchtet. Fast die Hälfte (49 Prozent) der Befragten weiß beispielsweise nicht genau, welche Schäden durch ihre Hausrat- oder Gebäudeversicherung abgedeckt sind – und welche nicht.

Dabei lassen sich viele Notfälle durch regelmäßige Wartungsarbeiten vermeiden. Unser Tipp: Nutzen Sie den Herbst, um beispielsweise die Wartung Ihrer Heizung oder das Reinigen der Dachrinnen zu erledigen.

Wolfgang Häse, Experte von MyHammer, erklärt: „Für Millionen Menschen in Deutschland ist eine unerwartete Reparaturrechnung finanziell nicht zu stemmen. Das ist natürlich besorgniserregend. Die gute Nachricht lautet: viele Schäden lassen sich vermeiden.”

„Ich empfehle Ihnen, die eigene Versicherung zu prüfen und gegebenenfalls eine Zusatzversicherung für Notfälle abzuschließen.”

„Doch wie so oft gilt: Vorsorge ist besser als Nachsorge. Wer rechtzeitig alle wichtigen Wartungsarbeiten erledigt, beugt teuren Kostenfallen vor.“

Das sind die wichtigsten Wartungsarbeiten

Heizung überprüfen
Sie denken darüber nach, die jährliche Wartung Ihrer Heizung auszulassen? Besser nicht: Eine regelmäßige Inspektion hilft, Probleme frühzeitig zu erkennen. Zudem senkt sie langfristig Ihre Energiekosten.

Dachrinne reinigen
Durch Laub kommt es im Herbst häufig zu einer verstopften Dachrinne. Wenn Sie diese nicht reinigen und das Wasser nicht abfließen kann, entstehen Lecks. Für viele Versicherungen ist das wiederum ein Grund, Ihnen im Schadensfall kein Geld zu zahlen.

Dach kontrollieren
Abgenutzte oder lose Dachziegel sind gefährlich und können bei Wind und Regen zu Undichtigkeiten führen. Eine regelmäßige Überprüfung durch Experten sorgt dafür, dass Ihr Dach in gutem Zustand bleibt.

Rohre isolieren
Ein Rohrbruch verursacht in der Regel Schäden in Höhe von mehreren tausend Euro. Eine gute Isolierung hilft, genau das zu verhindern. Achten Sie besonders auf Stellen, an denen Rohre außerhalb des Hauses verlaufen, da sie dort besonders kälteempfindlich sind.

Kamin reinigen
Wenn Sie einen Kamin haben, sollten Sie ihn unbedingt einmal pro Jahr professionell reinigen lassen. Denn ein verstopfter Schornstein ist im schlimmsten Fall lebensgefährlich, da er zu giftigen Abgasen und Bränden führen kann.
Autor: red

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Kommentare
Wyatt Earp
22.11.2025, 17:13 Uhr
Schau an,
und was passiert beim Notfall zu hause?

Kein Rückruf vom Gespräch auf dem Anrufbeantworter, oder "Habe keine Zeit", oder "rufen Sie doch mal in 3 Wochen noch einmal an"....bla, bla, bla...

Gott sei dank habe ich jetzt jemanden, der sich drum kümmert. Ist eben wie früher in der ehemaligen DDR. Man muss einen kennen, der irgend etwas, außer Ost- ähh Westgeld braucht und dann läuft das so halbwegs!
P.Burkhardt
22.11.2025, 22:12 Uhr
Kosten des Wohnens
Für kleine Reparaturen und Dienstleistungen gibt es bei verschiedenen Versicherern eine Gebäudeschutzbrief (geht auch bei Mietwohnungen/-häuser) - kostet ab 20 EUR im Jahr, da sind z.B. undichte Heizkörper, Wespennester, Schlüsseldienst und einiges mehr abgedeckt. Wasserschäden (auch Leitungswasser) übernimmt in aller Regel die Wohngebäudeversicherung (die jeder Eigentümer haben sollte) - Mieter sollten in dem Fall ihren Vermieter ansprechen, Schäden am Hab- und Gut übernimmt die Hausratversicherung.

Generell gilt: Risiken, die man nicht selbst tragen kann (Zeit- oder Geldmangel), sollte man entsprechend absichern. Vorsorgen ist in aller Regel billiger als unter Druck reagieren zu müssen - soll heißen: Heizung und ggf. PV-Anlage regelmäßig warten lassen, Reparaturen nicht verschieben und schon gar nicht darauf hoffen, dass sich etwas von selbst erledigt.

An die erwartbare Daumenrunterfraktion: Das ist ein Rat an alle, die da vielleicht bisher am falschen Ende gespart haben, oder davon keine Ahnung hatten, von einem, der auf dem Gebiet schon Einiges erlebt hat (vom Wespennest, über Regen- und Leitungswasserschäden bis hin zum Dachstuhlbrand).
marco-sdh
22.11.2025, 22:29 Uhr
Hä? Kaminreinigung als Tipp?
Eine Schornsteinreinigung ist doch zwingend gesetzlich vorgeschrieben und der kann man sich doch garnicht entziehen, und das aus gutem Grund. Was ist denn das für ein "Geheimtipp"? Genausogut könnte man empfehlen, das Auto in Abständen zu betanken, damit man nicht stehen bleibt....
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