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Mo, 09:30 Uhr
24.11.2025
Gewalt gegen Frauen und Mädchen

Zuhause bleibt der gefährlichste Ort für Frauen

Mehr Anstrengungen zum Schutz von Frauen und Mädchen auch in Nordhausen nötig. Am 25. November wird weltweit auf Gewalt gegen Frauen und Mädchen aufmerksam gemacht...

"Die aktuelle Lage in Deutschland zeigt: Der gefährlichste Ort für viele Frauen ist nach wie vor ihr eigenes Zuhause." Das ist auch in Nordhausen der Fall. Statistisch erlebt alle drei Minuten eine Frau oder ein Mädchen in Deutschland häusliche Gewalt. Fast täglich wird eine Frau von ihrem Partner oder Ex-Partner getötet. Im Jahr 2024 erreichte die Zahl der Fälle einen neuen Höchststand. "Das darf so nicht weitergehen", so Tiepelmann-Halm.

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"Es braucht endlich effektive Maßnahmen gegen häusliche Gewalt. Wir fordern daher die Aufnahme des Tatbestands Femizid ins Strafgesetzbuch, den landesweiten Ausbau von Frauenschutzplätzen sowie mehr Aggressionsbewältigungskurse für Täter. "Außerdem braucht es deutlich mehr Präventionsarbeit in Schulen und Bildungseinrichtungen, hier ist auch in Nordhausen noch deutlich Luft nach oben."

"Da Täter ihre Opfer häufig eng kontrollieren, können Betroffene oft nicht selbstständig Hilfe suchen." Daher appellieren wir an alle, aufmerksam zu sein und im Verdachtsfall Hilfe zu holen", ergänzt Pascal Leibbrandt aus dem Kreisverband BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Nordhausen.

Hilfetelefon „Gewalt gegen Frauen“: 116 016 – anonym, kostenfrei, 24/7, in vielen Sprachen sowie als Online-Beratung.

Weißer Ring Thüringen: persönliche Beratung auf Anfrage E-Mail: thueringen@weisser-ring.de
Autor: red

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