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Di, 08:13 Uhr
25.11.2025
Nordhäuser Volleyballer ohne Punktgewinn in Erfurt

Ohne Erfahrung keine Chance

Jede Menge Lehrgeld haben die jungen Spieler vom Südharzer VC am Samstag bei einem der Anwärter auf den Meistertitel, Erfurter VC, zahlen müssen...

Mit nur einem erfahrenen Thüringenliga-Akteur war der SVC in der Landeshauptstadt in allen Belangen unterlegen, nach gut einer Stunde Spielzeit stand ein deutliches 0:3 auf der Anzeigetafel. Durch die Ergebnisse der Konkurrenz rutschen die Nordhäuser in der Tabelle auf Platz zehn nach unten, der Abstand zum rettenden Ufer beträgt weiterhin drei Zähler.

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Durch gesundheitliche Probleme und berufliche Verpflichtungen war das Aufgebot auf letztendlich acht Spieler geschrumpft, so musste als einzig erfahrener Akteur Willy Suhr die „jungen wilden“ auf dem Parkett führen. Zu Beginn war der übermäßige Respekt und die Unerfahrenheit der Mannschaft deutlich anzusehen, die Gäste agierten zurückhaltend und taten sich schwer ins Spiel zu finden.

Das deutliche 12:25 weckte bei Tom Panse, Henry Schwach, Dean Deal, Fabio Sartory, Libero Johannes Ullrich, Felix Haas und Sky Deal dann den Kampfgeist. Fortan wurde frecher aufgespielt, die Trainingsinhalte aus der letzten Woche weitgehend umgesetzt und prompt wurde der Favorit vor Probleme gestellt.

Bis auf 6:2 konnten die Nordhäuser davonziehen, auch wenn in der Folge die Gastgeber wieder das Zepter auf dem Spielfeld übernehmen konnten wurde im zweiten Satz deutlich welches Potential in der jungen Mannschaft steckt. Bis zum 14:14 sahen die Zuschauer in der Sporthalle der Evangelischen Gemeinschaftsschule ein ausgeglichenes Spiel, erst zum Ende hin wuchs der Rückstand durch eine wackelige Annahme Stück für Stück zum 18:25 Endstand an.

Im dritten Satz gingen die Südharzer mit Spaß am Volleyball aufs Spielfeld, sammelten viel Erfahrung und hatten beim 8:25 keine reelle Chance auf einen Punktgewinn. Der als Trainer fungierende Willy Suhr analysierte das Spiel im Nachgang wie folgt: „Wir konnten die Trainingsinhalte der letzten Woche gut im Spiel umsetzen, haben aber auch gemerkt wo die Grenzen bei unserer jungen Mannschaft sind. Wir stecken mitten im Umbruch, da ist es verständlich, dass nicht alles funktioniert. Heute haben wir viel Lehrgeld bezahlt und konnten zum Teil nicht mit dem hohen Aufschlagdruck umgehen, nun heißt es hart weiterarbeiten!“
Autor: red

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