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Di, 16:44 Uhr
25.11.2025
Mittelalterverein öffnet Bohlenstube

Nostalgische Weihnacht in der guten Stube

Im Advent verwandelt sich die Bohlenstube in der Nordhäuser Altstadt wieder in eine gemütliche Stube. Der Verein für lebendiges Mittelalter um Hannelore Müller lädt am ersten und zweiten Adventswochenende zur „Nostalgischen Weihnachten wie um 1900” in die Domstraße ein...

„Wir entführen unsere Gäste in längst vergangene Kindertage und noch weiter zurück in die Zeit, in der die Weihnachtsmärchen und Geschichten entstanden, die wir alle kennen und lieben”, macht Hannelore Müller neugierig.

Der Verein hat die Bohlenstube wieder liebevoll geschmückt. Ein Highlight ist der wohl schönste Weihnachtsbaum, der von oben bis unten mit Spielzeug behängt ist.

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Überall leuchten Lichter, und es duftet verführerisch nach leckerem Weihnachtsgebäck: Lebkuchen, Honigkuchen, Christstollen und Blechkuchen – alles ist selbst gebacken.

In der Toreinfahrt leuchtet ein Stern, und es gibt Glühwein und Kinderpunsch. Außerdem brennt der Grill.
Den kleinsten Gästen werden Märchen vorgelesen.
Die Bohlenstube in der Domstraße 12 ist am 29. und 30. November sowie am 6. und 7. Dezember jeweils von 14 bis 19 Uhr geöffnet.


Hannelore Müller und Alexander Moser erwarten am ersten und zweiten Advents-wochenende Gäste in der Nordhäuser Bohlenstube (Foto: SWG Nordhausen/S.Schedwill) 
Hannelore Müller und Alexander Moser erwarten am ersten und zweiten Advents-wochenende Gäste in der Nordhäuser Bohlenstube (Foto: SWG Nordhausen/S.Schedwill)


Die Bohlenstube gehört zum ältesten Gebäudeensemble der Stadt Nordhausen und Thüringens. Eigentümerin ist die Städtische Wohnungsbaugesellschaft Nordhausen (SWG), die das Ensemble vor knapp zehn Jahren grundlegend saniert hat. Der mittlere Gebäudeteil stammt aus dem Jahr 1303 und ist damit eines der ältesten Objekte in Thüringen.

Der südliche Gebäudeteil ist auf das Jahr 1327 datiert. Mit einem geschätzten Baujahr von 1565 ist die Bohlenstube der jüngste Teil der Drei-Häuser-Reihe. Aufgrund seiner herausragenden äußerlichen Gestaltung war das Gebäude wahrscheinlich kein Ackerbürgerhaus, sondern Teil der ehemaligen Befestigung der alten Königsburg. Später wurde es zu einem Torhaus und im Laufe des 18. Jahrhunderts zu einem Wohnhaus umgewandelt.
Autor: red

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