Statement der Nordhäuser SPD
Todesdrohung gegen Jendricke
Am Wochenende ging in der Geschäftsstelle der Nordhäuser SPD ein Schreiben ein, dass Landrat Matthias Jendricke mit dem Tode droht. Der Staatsschutz ermittelt...
Landrat Matthias Jendricke, Archivbild (Foto: agl)
In der SPD-Geschäftsstelle ging ein Schreiben ein, das eine konkrete Drohung gegen den Landrat enthielt. Die Polizei hat Ermittlungen aufgenommen, der Staatsschutz ist eingeschaltet. Jendricke selber wollte sich gegenüber der Deutschen Presseagentur dpa am Wochenende nicht zu dem Fall äußern. Die Ermittlungen werden laut Medienberichten von der Polizei in Sachsen-Anhalt geführt, der Absender soll sich mit der "Antifa" in Verbindung gebracht haben.
Wie die Nordhäuser SPD heute mitteilt verurteile man die gegen Landrat Matthias Jendricke gerichtete Todesdrohung "mit Nachdruck". Politische Bedrohungen, Hass und Gewalt seien mit den Grundwerten der demokratischen Ordnung unvereinbar.
"Demokratisch gewählte Amtsträgerinnen und Amtsträger müssen ihre Aufgaben ohne Einschüchterung wahrnehmen können. Die SPD Nordhausen steht hinter Landrat Matthias Jendricke und seiner Arbeit für den Landkreis Nordhausen. Sachliche Kritik und politische Meinungsverschiedenheiten gehören zur Demokratie; Drohungen und Gewalt überschreiten jedoch eine klare Grenze.", heißt es in der Mitteilung.
Man danke den Ermittlungsbehörden für ihr konsequentes Vorgehen und erwarte eine vollständige Aufklärung des Vorfalls.
Autor: red
Kommentare
S.P.Andreas
01.12.2025, 10:56 Uhr
Warum wird die Linksextreme ANTIFA Gruppe nicht verboten!?
In anderen Ländern bereits geschehen.Wer verhindert das von den wahren Demokraten hier in Deutschland??
Wie sich solche Leute aufführen,weil sie ja auch wahre Demokraten sind hat man am Wochenende in Giessen gesehen.Gewalt ist das Einzigste Argument was zählt.
Ich habe mal darüber simuliert ob sowas schon mal von den sogenannten NAZIS und Faschisten/Rechten vorgekommen ist.Ich wüsste nicht !
Wenn man von öffentlicher Gewalt hört,sind es extrem Linke.Ob Hamburg oder sonstwo extrem Linke.
Jetzt hier Herrn Jendricke mit Mord bedrohen.Von der Drohung bis zur Aktion ist leider keine rote Linie. Ich denke nur an die Hammerbande .......
KlausMüller1960
01.12.2025, 11:01 Uhr
Antifa als Terrororganisation einstufen!
Da sieht der Herr Jendicke mal wie sich Herr Prophet gefühlt haben muss...
Eine Morddrohung von einer Organisation die seit Jahren von der Regierung finanziert wird....Leider kann ich da kein Mitleid haben...
Ich bin der Meinung das die Antifa eine Terroristische Organisation ist die sofort verboten werden sollte...
S.P.Andreas
01.12.2025, 11:09 Uhr
Nachtrag
Ich hatte weiter oben leider vergessen zu sagen
"Ich bin mal gespannt wieviel ANTIFA Mitglieder hier die Daumen nach unten anzeigen und somit Morddrohungen befürworten"
Ich zähle....
P.Burkhardt
01.12.2025, 11:30 Uhr
um die AntiFa mal einzuordnen und...
...das Narrativ der staatlichen Unterstützung ein wenig zu korrigieren:
1. ist die AntiFa keine einheitliche Organisation, kein Verein oder Partei...nicht mal ein Club. Es handelt sich um einen Sammelbegriff für lose Netzwerke und Gruppen, die sich antifaschistisch engagieren (organisatorisch etwa vergleichbar mit den Reichsbürgern in der anderen Ecke). Das Bundesamt für Verfassungsschutz ordnet Teile davon dem linksextremistischen Spektrum zu.
etwas, was nicht organisiert ist, kann man auch nicht einstufen oder verbieten - da wären wir bei der Gedankenpolizei (es ist ja auch nicht verboten, in Gedanken die Nazis toll zu finden)... einzig Taten, deren Androhung oder Vorbereitung können geahndet werden.
2. Die Bundesregierung unterstützt Programme wie "Demokratie leben" oder andere Initiativen gegen Rechtsextremismus. Diese Gelder gehen an NGOs, Vereine und Projekte, die sich für Demokratie und gegen rechte Gewalt einsetzen. Manche dieser Gruppen haben personelle oder ideologische Überschneidungen mit der "AntiFa" - also findet keine direkte Unterstützung der AntiFa statt.
und außerdem:
Es gibt keine gesetzliche Grundlage für eine staatliche Unterstützung der AntiFa. Im Gegenteil: Gewalttätige Aktionen (oder deren Androhung - wie im Artikel) werden strafrechtlich verfolgt, wie in der Vergangenheit geführte Prozesse gegen linksextreme Straftäter zeigen ("Hammerbande"/AntiFa Ost, Lina E., Angriffe in Budapest - alles Beispiele, bei denen AntiFa-Extremisten sich mit Gewalt gegen Neonazis gewendet haben). Justitia ist weder auf dem rechten noch auf dem linken Auge blind, liebe Freunde.
Hoffen wir, dass der/die Drohende gefunden und bestraft wird - und es bei der Drohung bleibt.
diskobolos
01.12.2025, 11:32 Uhr
Gewalt, auch verbale, darf in der Politik niemals akzeptiert werden
Die Vorstellung, man könnte "die Antifa" verbieten, scheint doch ziemlich naiv zu sein. So viel ich weiß, ist das nämlich keine Organisation in der man Mitglied ist oder nicht.
Politische Morde hat es in den letzten Jahren eher von der rechten Seite gegeben, z. B. NSU, Solingen, Halle und Hanau, um nur mal an einige zu erinnern. Meine Vorkommentatoren scheinen da recht einäugig zu sein . . .
nur_mal_so
01.12.2025, 11:39 Uhr
@PaulA W.
Wenn Se mit "Gewalt in Gießen" meinen, wie das Auto der AfD mit voller Absicht und angeschalteter Handy-Kamera in die Gegendemonstranten hineingefahren ist, dann bin ich völlig bei Ihnen.
Ich will hier nichts gegeneinander abwiegen, selbstverständlich gehört eine Morddrohung gegen Menschen absolut auf's Schärfste verurteilt.
Aber bitte immer in beide Richtungen schauen, das fordern Sie doch auch ein.
Troll
01.12.2025, 12:26 Uhr
Zitat SPD
"Demokratisch gewählte Amtsträgerinnen und Amtsträger müssen ihre Aufgaben ohne Einschüchterung wahrnehmen können"
Das scheint aber nur für die links Parteien zu gelten.
Marino50
01.12.2025, 12:31 Uhr
Herr Jendricke
Es ist wirklich schlimm, wie weit wir in diesem Land schon gekommen sind. Aber das ist eben die neue Demokratie.
Ich hoffe, dass nicht wirklich noch etwas passiert. Es wird ja gegen die Linken nichts unternommen. Im Gegenteil, die werden noch zu Demos kutschiert.
So etwas verdient keiner, weder ein Politiker noch irgend jemand anderes. Weder an Straßenbahnen geschmiert noch in Papierform als Drohbrief.
Selbstverständlich gibt es auch zahlreiche Morddrohungen von Rechtsaußen
Jedenfalls deutschlandweit. Dennoch sollte natürlich viel härter gegen Linksextremismus vorgegangen werden, ohne den Fahndungsdruck auf andere Extremisten zu verringern.
Trump hat übrigens auch nur die Antifa Ost (Hammerbande) als Terrorbande eigestuft. Nicht jeder mit einem Anifa Shirt ist ein politischer Gewalttäter. Sie mögen wahrscheinlich Genossen wie Maduro, Chaves oder Castro, was aber nicht verboten ist. Und manch hat mag vielleicht wirklich nur keinen Nazis.
Egal wie man zu Herrn Jedricke steht, ich hoffe, er lässt sich nicht Hobbystalinisten den Mund verbieten.
S.P.Andreas
01.12.2025, 14:01 Uhr
nur_mal_so sie schauen wohl noch die "Aktuelle Kamera" ??
Noch nicht im Westen angekommen?
Zur Beantwortung der "Autogewalt".
Es wurden ca. 50 Polizisten "vermöbelt" teilweise schwer.
Die vielen Videos im Netz zeigen es.
Von wegen ein läppisches Auto !
Na ja Verharmlosung gibts immer von den Gleichen.
....... schaun wir mal wie es mit Jendricke weitergeht.Extremisten haben kein Platz in der deutschen Gesellschaft.Ob von Links oder rechts.Oder aus ihrer Religion heraus.Islamisten.Es sind Kriminelle Terroristen und gehören verboten .Und verfolgt/weggesperrt.
charlie220666
01.12.2025, 14:41 Uhr
Eine Frage der Zeit....,
was wird hier erwartet, wenn das größte politische Amt in Deutschland, dass des Bundespräsidenten, zu solchen Aktionen animiert. Dieser Mann ruft doch mit seiner Propaganda zu so etwas auf. Wo kam er noch einmal her, ach ja ich vergas!!!
diskobolos
01.12.2025, 15:37 Uhr
"wieviel ANTIFA Mitglieder hier die Daumen nach unten anzeigen"
Da müssen Sie nichts befürchten, PaulA W.
Wie die Unlikes zeigen sind hier die Rechtsradikalen wie üblich in der Mehrheit. Aber die Rechten werden ja bestreiten rechts zu sein . . .
Pustleber
01.12.2025, 15:54 Uhr
ANTIFA
Die immer wieder vorgetragene Behauptung, die Antifa könne nicht verboten werden, weil sie keine Organisation sei, ist eine bloße Schutzbehauptung, die ein Verbot verhindern soll. Die Antifa ist eine linksextremistische Sammelbestrebung und kann natürlich verboten werden.
S.P.Andreas
01.12.2025, 16:20 Uhr
das Hauptproblem ist die deutsche Sprache und deren Semantik/
Bedeutungslehre verehrter diskobolos.
Seit wann sind hier bei der NNZ "Rechtsradikale" im Forum zu erkennen!?
Die Begrifflichkeit sollte doch wenn schon ohne das Wort "Radikal" auskommen.
"Rechtsradikale " sind hier in der Mehrhei! Das ich nicht laut lache!
Ich bezeichne mich als Realist,der Verhältnisse (nach meiner Meinung) objektiv einschätzt.Ich bin ein konservativer Realist.Mir geht es gegen den Strich wenn unsinnige Sachen laufen.Und die laufen z.Z.in Deutschland ohne Ende.
Dazu gehört auch einen Landrat zu bedrohen. Sowas ist radikal diskobolos.
Für solche Worte im Forum sollten sie sich entschuldigen !
Denn wer von denen,die hier sind ,sind radikal?
Aber man hört ja sogar vom Bundespräsidenten und den Medien solche unbewiesenen Begriffe.
Hier wird ein grosser Teil der Wähler einfach seiner Meinung über Demokratie beraubt.Was ist schlecht an Rechts?Es ist eine Meinung die nicht links ist.Das ist rechts. Das ist noch lange nicht radikal.
Radikal ist was gerade dem Landrat passiert.Radikal in Worten.
Noch sind es Worte.
P.Burkhardt
01.12.2025, 16:57 Uhr
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Loko42
01.12.2025, 18:40 Uhr
Todesdrohungen
Todes- bzw Morddrohungen sind absolut inakzeptabel, egal gegen wen, sind mit aller Härte des Gesetzes zu ahnden.
Was ist bloss aus diesem Staat geworden, schämen muss man sich für diese Republik in Grund und Boden.
Und wenn es um seine bekannte Äußerung geht, jeder der hier lebt sollte sich auch für den Staat und s Gemeinwohl nützlich machen, ganz einfach.
Kobold2
01.12.2025, 19:27 Uhr
Es steht
noch gar nichts fest, aber die bekannten Kommentatoren wissen schon genau bescheid..... jedenfalls meinen sie das.
Wie die Disskussion hier verlaufen würde, wenn es eine genauso unklare Annahne in die rechte Szene gäbe, kann man ja aus anderen Disskussion ersehen.
Wyatt Earp
01.12.2025, 21:09 Uhr
Nun lasst dochmal den Staatsschutz ermitteln!
Wild gewordene Pauls sind offensichtlich nur auf eigene Rechnung unterwegs. So was hier: "Ich bezeichne mich als Realist,der Verhältnisse (nach meiner Meinung) objektiv einschätzt...." ist absolut nichts wert! Nur voreingenommenes, unbewiesenes, populistisches Zeug für Vorverurteilungen.
Also bitte ein bisschen mehr Vertrauen in die Ermittlungsbehörden des Rechtsstaates. Auch wenn das dem Paul und seinen Freunden sehr weh tut.
P.Burkhardt
01.12.2025, 21:16 Uhr
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