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Di, 14:21 Uhr
02.12.2025
Antrittsbesuch in Thüringen

Adventskalender für den Kanzler

Er hat es in diesen Tagen nicht wirklich leicht - unser Bundeskanzler. Dafür kann er sich im vorweihnachtlichen Thüringen ein wenig freuen...

Geschenk für Bundeskanzler (Foto: nnz) Geschenk für Bundeskanzler (Foto: nnz)
Ein besonderes Geschenk für den Bundeskanzler: Ministerpräsident Mario Voigt überreicht Adventskalender mit Produkten aus allen Thüringer Regionen.

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Zum Abschluss seines Antrittsbesuchs erhielt Bundeskanzler Friedrich Merz noch ein ganz besonderes Geschenk aus dem Grünen Herzen Deutschlands: Ministerpräsident Mario Voigt überreichte einen Adventskalender – gefertigt aus Thüringer Eiche von einem Thüringer Handwerksbetrieb.

Hinter jedem der Türchen verbirgt sich eine kleine Überraschung; alle Landkreise und größeren Städte haben Produkte bzw. Spezialitäten beigesteuert, über die sich der Bundeskanzler nun jeden Tag aufs Neue freuen kann.Landkreis Altenburger Land: Skat Kartenspiel
Skat entstand 1813 im heute Skatstadt genannten Altenburg. Hier werden seit 500 Jahren Spielkarten hergestellt.
Landkreis Eichsfeld: Freikarten für die Landesgartenschau
Die Landesgartenschau 2026 findet in Leinefelde-Worbis statt. Die Eröffnung ist am 23. April 2026.
Landkreis Gotha: Kuschelkloß
Die Firma Steiner ist ein Familienunternehmen aus Georgenthal und stellt seit über 100 Jahren Spielwaren her.
Landkreis Greiz: Einheimischer Honig
Ronny Kern aus Weida erzeugt auf seinen Standplätzen zwischen den Flüssen Weida und Weißer Elster mit über 330 Bienenvölkern ausgefallene Honigsorten.
Landkreis Hildburghausen: Harry‘s Rasierer
Die Firma Harry’s produziert in Eisleben Rasierklingen und Rasiersysteme in hoher Qualität und gehört in Europa zu den führenden Herstellern.
Ilm-Kreis: Gartenzwerg
Die Zwergstatt Gräfenroda ist Europas letzte Gartenzwerg-Manufaktur. Echte Handarbeit und Tradition seit 1874. Hier ist die Wiege der Gartenzwerge.
Kyffhäuserkreis: Salzsäckchen
Das Siedesalz wird direkt aus der Frankenhäuser Heilquelle gewonnen und wird traditionell bei Beschwerden wie Asthma, Neurodermitis oder Rheuma angewendet.
Landkreis Nordhausen: Echter Nordhäuser Doppelkorn und „Pfeffi“
Zwei „Originale“, die schon seit langem in der über 500 Jahre alten Korn-Brenntradition in Nordhausen hergestellt werden.
Saale-Holzland-Kreis: Glocke aus Bürgel
Die traditionelle Keramik aus Bürgel mit dem charakteristischen Blau mit weißen Punkten ist seit 1660 dokumentiert und wird bis heute gern gekauft.
Saale-Orla-Kreis: Kristallstandbild Schleizer Dreieck
Das Schleizer Dreieck ist eine temporäre Motorsport-Rennstrecke in Thüringen nahe der Stadt Schleiz. Hier wurden in den 1960er Jahren Formel-3-Rennen veranstaltet.
Landkreis Saalfeld-Rudolstadt: Ankersteine
Der Anker-Steinbaukasten ist ein früher weltbekannter Klassiker deutschen Kinderspielzeugs, hergestellt im Ankerwerk in Rudolstadt.
Landkreis Schmalkalden-Meiningen: Viba-Nougat
Viba steht für zart schmelzenden Nougat-Genuss. Seit mehr als 100 Jahren fertigt das Thüringer Familienunternehmen Nougat-Spezialitäten.
Landkreis Sömmerda: Kräuter/Minze
Die Kräutermühle in Kölleda bietet über 500 unterschiedliche Kräuter und Gewürze an. Diese werden in Bio-Qualität und zu fairen Bedingungen erworben und verarbeitet.
Landkreis Sonneberg: Piko Modeleisenbahn
Die Piko Spielwaren GmbH gilt neben Märklin und Roco als der dritte große Hersteller von Modelleisenbahnen. Die Firma wurde bereits 1949 gegründet und hat ihren Sitz in Sonneberg.
Unstrut-Hainich-Kreis: Mühlhäuser Pflaumenmus
Deutschlands beliebtestes Pflaumenmus kommt aus Mühlhausen und wird dort seit 1908 „gekocht“. Jedes Jahr werden rund 21 Millionen Gläser verkauft.
Wartburgkreis: Herbacin-Seife
Die 1905 gegründete Firma Herbacin aus Wutha-Farnroda setzt sich gegen die Goliathe der Branche durch. Viele Produkte haben Fans auf der ganzen Welt.
Landkreis Weimarer Land: Wein vom Thüringer Weingut Bad Sulza
1992 wurde das Thüringer Weingut Bad Sulza als erstes in Thüringen gegründet. Die Weine der Familie Clauß werden traditionell trocken ausgebaut.
Stadt Erfurt: Brückentrüffel
Der Klassiker der Schokoladenmanufaktur Goldhelm. Alex Kühn begann 2005 mit der Fertigung handgemachter Schokolade auf der Krämerbrücke.
Stadt Weimar: Goethe-Gedichte
Fast 50 Jahre wohnte Johann Wolfgang von Goethe in Weimar am Frauenplan. Hier entstanden zahlreiche Werke.
Stadt Jena: Wagenfeld-Eierkocher
Der kleine „Eierkoch“ stammt nach einem Entwurf des Bauhaus-Künstlers Wilhelm Wagenfeld für die Glasfabrik Schott, Jena (1933).
Stadt Gera: „Gudn Morschn“ Becher
Der Emaille-Becher ist ein echtes Unikat mit einem Aufdruck in typischer „Geraer Mundart“.
Stadt Suhl: Simson-Moped
Die Geschichte der Fahrzeugproduktion in Suhl ist eng mit dem Namen Simson verbunden. Hier wurden die noch immer beliebten Unikate hergestellt.
Stadt Eisenach: Wartburg
Die Wartburg ist eine der bekanntesten und beliebtesten Burgen Deutschlands. Seit 1999 gehört sie zum UNESCO-Weltkulturerbe.
Freistaat Thüringen: Sandmännchen
Der KIKA hat seinen Sitz in Erfurt. Hier begeistern das Sandmännchen, Bernd das Brot und Jan und Henry seit vielen Jahren klein aber auch groß.
Autor: psg

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Kommentare
Jäger53
03.12.2025, 07:39 Uhr
Adventskalender für den Kanzler
Mich würde mal interessieren wie viele Euros dieser Kalender dem Steuerzahler gekostet hat .Dieses Geld währe doch bestimmt für einem Kindergarten oder für einem Pflegeheim
nötiger gewesen. Oder will sich unser Thüringer Landesvater beim Kanzler einkratzen.
Erpel1311
03.12.2025, 08:20 Uhr
Das hat
er sich für seine tollen Leistungen redlich verdient... Nein natürlich nicht, der kann sich das doch alles von seinem vielen Geld doch selber leisten. Nein Geschenke hat er nicht verdient...
DonaldT
03.12.2025, 09:23 Uhr
Adventskalender für den Kanzler
Die Produkte sind bestimmt keine 2. Wahl, also ist dieser kalender für Merz nicht ganz passend, abgesehen vom verschwendeten Steuergeld (stimme dem Vorbeitrag voll zu).
Wieso fühlte Vpigt sich eigentlich dazu veranlasst?
Es hätten doch ein Bier und ein Mettbrötchen auch getan.
Kobold2
03.12.2025, 11:02 Uhr
Eisleben
liegt aber nicht im Landkreis Hildburghausen und noch nicht mal in Thüringen.
Etwas Anerkennung kann man einem Besuch aber schon entgegen bringen. Die hier am me7sten schimpfen , sind doch auch vorn dabei, wenn behauptet wird , das man sich nicht für die Reion interessiert.
Wie Bitte
03.12.2025, 12:11 Uhr
@Jäger
Da der Inhalt der Türchen im Artikel minutiös aufgeschrieben sind, könnten Sie die Frage, was der Kalender den Steuerzahler gekostet hat mit etwas Aufwand selbst herausfinden. Nur Zeit- und Materialkosten für den Kalender selbst müsste man schätzen, aber das kriegt man auch hin.
Mein Tipp ist allerdings, dass die an dem Adventskalender beteiligten Firmen ihre jeweiligen Produkte als Werbe-Material von der Steuer absetzen, und "dem Steuerzahler" somit gar keine Kosten entstanden sind.
Wäre das denkbar?
Und warum wird eigentlich immer nur nach "dem Steuerzahler" gerufen, wenn einem etwas nicht passt?
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