Do, 20:20 Uhr
04.12.2025
Landkreis Nordhausen
LKW verliert Auflieger auf der B4
Zu erheblichen Verkehrsbehinderungen kommt es zur Zeit auf der B4 im Landkreis Nordhausen. Nach Informationen der Polizei ging gegen 17:35 Uhr die Meldung über einen Verkehrsunfall auf der B4 zwischen Steinbrücken und Hain ein...
In der Erstmeldung gab es die Information, dass ein LKW auf der B4 verunfallt sei und dass augenscheinlich die Fahrerkabine abgerissen sei. Rettungsdienst und Berufsfeuerwehr eilten zum Unfallort und konnten schnell Entwarnung geben…
Zum Glück hatte sich nur ein Sattelauflieger vom Auflieger gelöst und ist auf die Fahrbahn geprallt. Aber wie kam es zu der dramatischen Meldung? Eine 27-jährige fuhr hinter dem LKW auf der B4 in Fahrtrichtung Sondershausen. Was dann geschah, erzählte sie unserem Reporter vor Ort. Sie sei auf dem Weg nach Hause gewesen, hatte vor sich besagten LKW, als an diesem plötzlich die Lichter ausgingen und es Funken schlug.
Glücklicherweise hatte sie genug Sicherheitsabstand, denn das Fahrzeug sei ihr rückwärts entgegengekommen. Im Rückspiegel sah sie dann auch noch einen LKW angefahren kommen und hoffte, dass dieser die Situation wahrgenommen hat. Sie sei dann ausgestiegen und zum LKW vorgelaufen, um nach dem Fahrer zu schauen.
Was sie dann erzählte, kann man gar nicht glauben. "Da war kein Führerhaus, kein Fahrer. "Ich war völlig überfordert mit der Situation", so die Autofahrerin. Sie setzte dann den Notruf ab mit der Info, dass an dem LKW kein Führerhaus vorhanden ist.
Kurz nach dem abgesetzten Notruf sei ein LKW rückwärts die B4 runtergefahren und habe angehalten. Erst jetzt löste sich das Rätsel auf. Bei dem LKW handelte es sich um das Zugfahrzeug, das seinen Sattelauflieger verloren hatte. Augenscheinlich hat der Fahrer des LKWs es nicht wirklich sofort mitbekommen, dass er plötzlich ohne Sattelauflieger fährt. Anders kann man es nicht nachvollziehen, dass er noch knapp 500 Meter solo weitergefahren ist.
Die Bundesstraße ist zur Zeit in beide Richtungen (Stand 20 Uhr ) voll gesperrt, es gibt erheblichen Rückstau.
Es wird auf den Straßenbaulastträger gewartet. Eventuell wird der Verkehr bis zum Beginn der Bergung per Ampelregelung an der Unfallstelle vorbei. Wann mit der Bergung des mit Mineralwasser beladenen Sattelaufliegers begonnen wird und wie lange die Vollsperrung dann bestehen bleibt, sei zur Zeit nicht voraussehbar, so die Polizei.
Autor: emwIn der Erstmeldung gab es die Information, dass ein LKW auf der B4 verunfallt sei und dass augenscheinlich die Fahrerkabine abgerissen sei. Rettungsdienst und Berufsfeuerwehr eilten zum Unfallort und konnten schnell Entwarnung geben…
Zum Glück hatte sich nur ein Sattelauflieger vom Auflieger gelöst und ist auf die Fahrbahn geprallt. Aber wie kam es zu der dramatischen Meldung? Eine 27-jährige fuhr hinter dem LKW auf der B4 in Fahrtrichtung Sondershausen. Was dann geschah, erzählte sie unserem Reporter vor Ort. Sie sei auf dem Weg nach Hause gewesen, hatte vor sich besagten LKW, als an diesem plötzlich die Lichter ausgingen und es Funken schlug.
Glücklicherweise hatte sie genug Sicherheitsabstand, denn das Fahrzeug sei ihr rückwärts entgegengekommen. Im Rückspiegel sah sie dann auch noch einen LKW angefahren kommen und hoffte, dass dieser die Situation wahrgenommen hat. Sie sei dann ausgestiegen und zum LKW vorgelaufen, um nach dem Fahrer zu schauen.
Was sie dann erzählte, kann man gar nicht glauben. "Da war kein Führerhaus, kein Fahrer. "Ich war völlig überfordert mit der Situation", so die Autofahrerin. Sie setzte dann den Notruf ab mit der Info, dass an dem LKW kein Führerhaus vorhanden ist.
Kurz nach dem abgesetzten Notruf sei ein LKW rückwärts die B4 runtergefahren und habe angehalten. Erst jetzt löste sich das Rätsel auf. Bei dem LKW handelte es sich um das Zugfahrzeug, das seinen Sattelauflieger verloren hatte. Augenscheinlich hat der Fahrer des LKWs es nicht wirklich sofort mitbekommen, dass er plötzlich ohne Sattelauflieger fährt. Anders kann man es nicht nachvollziehen, dass er noch knapp 500 Meter solo weitergefahren ist.
Die Bundesstraße ist zur Zeit in beide Richtungen (Stand 20 Uhr ) voll gesperrt, es gibt erheblichen Rückstau.
Es wird auf den Straßenbaulastträger gewartet. Eventuell wird der Verkehr bis zum Beginn der Bergung per Ampelregelung an der Unfallstelle vorbei. Wann mit der Bergung des mit Mineralwasser beladenen Sattelaufliegers begonnen wird und wie lange die Vollsperrung dann bestehen bleibt, sei zur Zeit nicht voraussehbar, so die Polizei.






