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Di, 11:00 Uhr
23.12.2025
Weihnachtsessen bei der Nordhäuser Tafel

Mit guten Gedanken ins neue Jahr

Wie jedes Jahr lud die Nordhäuser Tafel auch heute wieder zum traditionellen Weihnachtsessen in die Suppenküche und versorgte Bedürftige vor den Feiertagen mit dem Nötigen und ein paar Extras. Anders als in manch anderen Jahren blickt man auch frohen Mutes in das neue Jahr…

Volker Fütterer und Liane Traumann konnten heute neben den üblichen Gaben der Tafel auch weihnachtliche Leckereien verteilen (Foto: agl) Volker Fütterer und Liane Traumann konnten heute neben den üblichen Gaben der Tafel auch weihnachtliche Leckereien verteilen (Foto: agl)

Die Nordhäuser Tafel hat einige schwere Zeiten hinter sich gebracht, Geldsorgen, Engpässe beim Personal, die Infrastruktur im Haus, die Organisation der ehrenamtlichen Arbeit unter dem Zustrom neuer Bedürftiger - es gab manche Herausforderungen in den letzten Jahren, für die sich schließlich noch immer Lösungen gefunden haben.

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Umso erfrischender ist es, wenn Tafel-Chefin Helga Rathnau mit dem Blick auf das scheidende Jahr ohne Abstriche sagen kann, dass es ein gutes war. „Wir haben Partner und Institutionen, auf die wir uns verlassen können. Gerade jetzt in der Weihnachtszeit wurden wir von niemanden vergessen“, erzählt die Tafel-Leiterin. Langjährige Partner wie die Wohnungsbaugenossenschaft Südharz und die Nordhäuser Energieversorgung waren zu Besuch und hatten Spendenschecks im Gepäck, die Volksbank hat wie eh und je das Weihnachtsessen gesponsert und auch die alltägliche Zusammenarbeit mit den Behörden und den vielen Lebensmittelspendern und Unterstützern lief gut.

Kurz vor dem Fest war man heute Dank der Unterstützung wieder in der Lage, die Wartenden vor der Tafel auch mit Schokolade, Mandarinen, Kaffee und anderen Weihnachtsleckereien zu beglücken. In der Suppenküche wurde zum Festessen geladen, auf dem Speiseplan standen Schweine- und Putenbraten an Kartoffelbrei und Krautsalat, zum Nachttisch wurde Obst gereicht.

Auch beim Personal sei man derzeit gut aufgestellt, erzählt Helga Rathnau, sechs Kollegen arbeiten stundenweise, hinzu kommen ehrenamtliche Helfer und im kommenden Jahr darf man auch wieder mit studentischer Unterstützung rechnen. „Es war ein gutes Jahr für die Tafel und ich gehe mit guten Gedanken ins neue Jahr“, sagt die langjährige Tafel-Leiterin. Eine kleine Ungewissheit gibt es noch, die Zuwendung der Stadt Nordhausen für 2026 hängt im Stadtrat, erst wenn der Haushalt im nächsten Jahr beschlussreif ist, wird man genaueres wissen. In Anbetracht der Tatsache, dass die Nordhäuser Tafel dann das 30. Jahr ihres Bestehens feiert, sollte das aber hoffentlich nur eine Formalie sein.
Angelo Glashagel
Autor: red

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Kommentare
Warren
23.12.2025, 12:42 Uhr
Mehr als 2000 Familien
in Nordhausen sind betroffen....da kann am Rathaus der Weihnachtsmann auch nur hoffen der ist ja parteilos
Fienchen
23.12.2025, 14:28 Uhr
Es sind garantiert
mehr Haushalte die betroffenen sind. Viele schämen sich hinzugehen.
Audio
23.12.2025, 17:52 Uhr
Dem Team der Nordhäuser Tafel mein Dank und meine Anerkennung !
Ich hoffe, dass Helga ( wir waren früher einmal Kollegen bei SBN ) und ihre fleißigen Helfer gesund bleiben und noch lange für die zunehmende Anzahl an Hilfsbedürftigen da sein können ! Aus meiner Sicht ist es für einen angeblich "christlich- demokratischen" Staat, in dem es tausende von Millionären gibt, eine Schande, dass sich liebe, einfache Menschen freiwillig engagieren, um arme Mitmenschen zu ernähren.
Das wachsende Odachlosenproblem in dem reichen Deutschland möchte ich hier gar nicht erwähnen !
Lautaro
24.12.2025, 00:30 Uhr
Danke an alle freiwilligen Helfer ! :-)
In den Zeiten, in welchen Menschen nach 30Jahren Schichtarbeit in einer Schlange mit den kürzlich zugezogenen um Ressourcen betteln......
Sollte man das thematisieren !
undCO
24.12.2025, 05:26 Uhr
@Warren, Thema verfehlt setzen
Solch ein lächerlicher Beitrag, eventuell sollte vor dem Schreiben auch kurz vor Weihnachten das Hirn angeschaltet werden. Den Zusammenhang des OB zu 2000 betroffenen Familien hätte ich schon gern zeitnah erklärt. Hohoho und frohe Weihnachten im Kreise der Familie
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