eic kyf msh nnz uhz tv nt
Mi, 19:47 Uhr
07.01.2026
Energieversorgung

Stromausfall in Teilen von Harztor

In Teilen von Niedersachswerfen und Ilfeld ist es am Mittwochnachmittag zu einem Stromausfall gekommen. Rund eine Stunde lang waren Haushalte ohne elektrische Energie. Ursache war ein sogenannter Erdschluss im Netz der Thüringer Energienetze (TEN).

Ausgelöst wurde die Störung durch einen Defekt an einer Mittelspannungsfreileitung zwischen Ellrich und Woffleben. „Konkret ist ein Isolator offenbar aufgrund der Kälte gerissen. Diese Bauteile bestehen aus Porzellan“, erklärte Martin Schreiber, Pressesprecher der TEAG Thüringer Energie AG. Durch den defekten Isolator kam es zu einem Erd-Kurzschluss, der eine automatische Abschaltung des Netzes zur Folge hatte.
Wie viele Haushalte von dem Stromausfall betroffen waren, teilte die TEAG nicht mit.

Nach rund einer Stunde konnte die Stromversorgung durch Umschaltungen wiederhergestellt werden. Der beschädigte Isolator wurde ausgetauscht. Schreiber erklärte weiter: „Damit ist der Schaden behoben.“

Die TEAG ist nach eigenen Angaben das führende kommunale Energie-Dienstleistungsunternehmen in Thüringen, das Strom, Gas und Fernwärme liefert und Dienstleistungen anbietet. Ihre 100-prozentige Tochtergesellschaft TEN betreibt das Strom- und Gasnetz sowie teilweise Glasfasernetze in Thüringen, Sachsen und Sachsen-Anhalt, während TEAG selbst auch Strom erzeugt.

Susanne Schedwill
Autor: ssc

Anzeige symplr (6)
Kommentare
drago
08.01.2026, 15:04 Uhr
Gerissen durch Kälte?
Ein Porzellan Isolator ist bis -25° sicher und so kalt was es noch lange nicht.
P.Burkhardt
08.01.2026, 22:38 Uhr
Die Begründung ist nicht vollständig...
...Porzellan-Isolatoren sind von Minusgraden eigentlich unbeeindruckt. Wenn es jedoch Materialfehler und Nässe gibt (da reichen schon kleine Haarrisse) dann kann das passieren, was offenbar passiert ist - ich vermute, dass war hier der Fall.

In den allermeisten Fällen verhindert eine hydrophobe Beschichtung der Isolatoren dieses Schadensbild... aber eben nur in den allermeisten. (vor Jahren angelesenes Wissen und sehr sicher unvollständig)

Ich tippe also auf einen Materialfehler im Isolator und auf Abnutzung der hydrophoben Beschichtung.

Wichtig ist doch nur, dass der Fehler gefunden und repariert wurde und alle Betroffenen wieder mit Elektrizität versorgt sind - eine 100prozentige Sicherheit gibt es eben nie.

Guter Job @TEAG und ausführende Unternehmen 👌
Kommentar hinzufügen
Es gibt kein Recht auf Veröffentlichung.
Beachten Sie, dass die Redaktion unpassende, inhaltlose oder beleidigende Kommentare entfernen kann und wird.
Anzeige symplr (8)