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Sa, 09:15 Uhr
17.01.2026
Filialschließung

Aus für Volksbank in Niedersachswerfen

Schlechte Nachrichten für Volksbank-Kunden in Harztor: Die Bank zieht sich aus Niedersachswerfen komplett zurück und wird ihre dortige Filiale schließen…

Die Filiale der Volksbank in Niedersachswerfen schließt zum 31. März dieses Jahres.  (Foto: ssc) Die Filiale der Volksbank in Niedersachswerfen schließt zum 31. März dieses Jahres. (Foto: ssc)
Das Gerücht hält sich seit Jahresende hartnäckig. Die Volksbank wolle ihre kleine Filiale an der B4 in dem Harztor-Ort schließen. Auf Nachfrage bestätigte jetzt Sprecherin Katrin Westphal diesen Schritt. „Die VR-Bank in Thüringen prüft laufend ihre Filialstandorte im Hinblick auf das veränderte Kundenverhalten, insbesondere aufgrund der stärkeren Nutzung der digitalen Dienste, wie Online-Banking und Banking-App. Im Ergebnis hat sich die Bank entschieden, die Filiale Niedersachswerfen zum 31. März 2026 zu schließen“, teilt Westphal schriftlich der nnz-online mit.

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Die Volksbank kehrt Niedersachswerfen komplett den Rücken: Auch Geld- und Überweisungsautomat werden zurückgebaut, so dass Volksbank-Kunden ab 1. April im Ort - zumindest bei ihrer Bank - kein Geld mehr abheben können.

Die Kunden aus Harztor würden zukünftig im Kompetenzzentrum Nordhausen am Taschenberg 1-2 betreut. Neben Spezialisten zum Thema Geldanlage, Wohnungsbau, Bausparen und Versicherung stehe ihnen ein umfangreicher Service und erweiterten Öffnungs- und Beratungszeiten zur Verfügung, teilt Westphal weiter mit. Darüber stehe den Kunden als Alternative auch in Nordhausen-Salza eine SB-Filiale zur Verfügung.

Harztor-Bürgermeister Stephan Klante (parteilos) zeigte sich überrascht von der Entscheidung: „Die Gemeinde weiß von den Plänen der Volksbank nichts. Die Schließung ist sehr bedauerlich, gerade für die älteren Leute im Ort.“ In Niedersachswerfen bietet die Volksbank zumindest bis jetzt immer montags einen Sprechtag mit einem Kundenberater an. Die restlichen Tage stehen die Automaten zur Verfügung.

Welche Alternativen es gibt
Mit der Schließung in Niedersachswerfen zieht sich die VR-Bank immer weiter aus dem Landkreis zurück. Kundenberater gibt es nur noch in den zwei größeren Filialen in Nordhausen und Bleicherode. Darüber hinaus gibt es noch eine weitere SB-Filiale in Wolkramshausen. Die niedersächsische Volksbank Harz aus Osterode betreibt außerdem in Ellrich eine Filiale.

Für Kunden aus Harztor gibt es aber auch abseits ihrer Bank Alternativen - zumindest um Bargeld abzuheben. In beiden Supermärkten in Niedersachswerfen, sowohl im Netto- als auch im Herkules-Markt, können Kunden beim Einkaufen kostenlos Geld abheben.
Susanne Schedwill
Autor: ssc

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Kommentare
lieber63
17.01.2026, 10:29 Uhr
Volksbank
Es ist schon eine Schande auch für die älteren und Ich hoffe die wechseln alle zur Sparkasse wie wir alle auch.
P.Burkhardt
17.01.2026, 10:53 Uhr
Der Beitrag wurde gespeichert und die Freigabe beantragt.
RWE
17.01.2026, 12:59 Uhr
Angebot und Nachfrage
Man hätte wenigstens die Terminals erhalten sollen. Generell sind Filialbanken am Aussterben. Selbst Onlinebanking ist ja eher was für die ältere Generation. Die Jungen gehen zu Neo Banken wie N26, Revolut oder C24 oder wie sie alle heißen. Ist eben bequemer und günstiger. Als Dank für die langjährigen Kunden sollten die Senioren auch ruhig noch eine Weile offline betreut werden können.
Hayden 69
17.01.2026, 18:45 Uhr
Aus für Volksbank
Wenn man bedenkt das die Volksbank in Niedersachswerfen mal eine richtig funktionierende Filiale hatte und was ist daraus in den letzten Jahren geworden und jetzt das komplette aus, da sollte man doch bedenken ob man das Kreditinstitut wechselt, die Sparkasse wird sich über viele neue Kunden, sowie meiner Person eingeschlossen, freuen.
P.Burkhardt
17.01.2026, 21:05 Uhr
auch wenn mein obiger Kommentar irgendwie vergessen wurde...
...ich denke auch, dass die VoBa hier einen Fehler macht. Aber deren Controller werden das schon durchgerechnet haben... und wenn die Kosten nun mal den Nutzen übersteigen... Es ist nicht nur NSW...es ist das komplette Harztor, was sie verliert, wahrscheinlich lohnt sich trotzdem nicht... wenigstens halten die mit dem weißen S die Stellung und werden wahrscheinlich von der Schließung profitieren.

So funktioniert halt der Markt....
P.Burkhardt
17.01.2026, 23:38 Uhr
was wirklich erstaunlich ist...aber nicht zum Thema gehört:
...ist, dass mein "vergessener" Kommentar ja nun eigentlich wieder in Erinnerung gerückt sein müsste 😂....also entweder gesperrt oder freigegeben werden müsste - es passiert jedoch nichts davon.

Ich könnte das ja jetzt auf sich beruhen lassen und mir diesen Kommentar (der selbstverständlich und mit vollstem Recht gesperrt wird) sparen... aber es macht einfach zu viel Spaß. Ihr seid einfach so herrlich inkonsequent... was euch (in Teilen) wieder sympathisch macht. Habt ihr euch eigentlich mal gefragt, was die nnz ohne ihre Kommentatoren wäre ? Ich wage mal die Behauptung, dass ein wesentlicher Anteil des Traffics (und damit der Werbeeinnahmen) aus den Debatten in der Kommentarfunktion kommt, oder Herr Franke ? 😉. Im Übrigen glaube ich, dass euch die neue Kollegin richtig gut tut... so am Rande.
Anmerkung techn. Support:
Ja, die Inkonsequenz ist Teil unseres Lebens.
Ja, wir haben oft über Fluch und Segen der Kommentare diskutiert. Die Einnahmen sind tstsächlich überschaubar.
Jäger53
18.01.2026, 10:24 Uhr
Der Beitrag wurde deaktiviert – Verhalten Sie sich bitte höflich gegenüber Anderen.
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