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Wacker und seine Ultras
Die Bedeutung von wacker ist: rechtschaffen, ehrlich und anständig, redlich! Das war mit Sicherheit auch bei der neuen Namensgebung des ehemaligen Fußballclubs BSG Motor Nordhausen ein Kerngedanke. Ob das auch für die heutige Fankultur noch gilt, daran zweifelt ein Leser der nnz...
Was die Hardcore Fans, die sich selbst Ultras nennen, im Namen dieses Vereins in meiner Heimatstadt veranstalten ist eine nicht zu überbietende Unverschämtheit und Schweinerei.
Wacker-Aufkleber auf einem Verkehrsschild in Nordhausen (Foto: privat)
Ein krasses Beispiel unter vielen ist das oben abgebildete Vorschriftszeichen, auf dem der Hinweis auf Kinder vorsätzlich überklebt wurde. Man hat den Eindruck, dass mehr als die Hälfte der Verkehrszeichen in Nordhausen derartig verziert wurden!
Als ehemaliger Fan der BSG Motor fordere ich den Vorstand auf, gegen diese Schmierfinken wirkungsvoll vorzugehen. Eine Mitwirkung des Ordnungsamtes der Stadt Nordhausen wäre gleichfalls wünschenswert.
Wie wär`s, wenn die Herren Ultras nur noch ein Fünkchen Ehre hätten, dieses im kommenden Frühjahr unter Beweis zu stellen und die Stadt Nordhausen von ihrem Unrat und ihren Schmierereien zu befreien?
Nachfolgend noch einige Kunstwerke dieser Fans!
Ein Nordhäuser und IFA`raner
Anm. d. Red.: Der Name des Autors ist der Redaktion bekannt
Autor: red
Anmerkung der Redaktion:
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Kommentare
nohra
20.01.2026, 13:25 Uhr
Sehr gut beschrieben
Ich danke dem Verfasser für den Artikel muss aber sagen daraus wird nichts werden
weil für so eine Aktion Charakter notwendig wäre.
Nordhausen_734
20.01.2026, 13:42 Uhr
Peinlich
Erstmal finde ich es extrem fragwürdig für Schmierereien und Aufkleber eine Gruppe zu beschuldigen, obwohl man keine Beweise hat und derartige Artikel frei verkäuflich sind. Somit kann das theoretisch schon mal jeder.
Ich bin voll dabei, Verkehrsschilder und ähnliches nicht zu überdecken, da dies unbeteiligte gefährden kann.
Außerdem glaube ich dass die "bösen" Ultras sehr viel für die Stadt und den Verein tun. Ob es freiräumen des Platzes, für alle Mannschaften, ist oder ehrenamtlich Hilfe, sowie Spendenaktionen Gedenktafeln usw.
Aber wild mit Anschuldigungen rum werfen und versuchen ein falsches Bild erschaffen ist immer leichter als selber was zu machen.
MfG
Lennard
20.01.2026, 13:47 Uhr
Schlecht
Also ganz ehrlich so verblendet wie Leute sind die sowas machen ist echt extrem. Guckt doch mal bitte in die Großstädte oder in Thüringen nach Erfurt Jena Weimar wie es dort aus sieht vorallem die Großstädte da gegen ist nordhausen nichts und sich darüber aufregen ist sinnlos,über wichtige Schilder muss es nicht sein aber an sich ist es nichts weltbewegendes schlimmes! Lässt die doch ihre Farben repräsentieren und zeigen zu wenn sie gehören man kann von Glück sprechen das es sowelche Leute noch gibt sonst wäre am Stadion keine Stimmung! Aber dann wird auch wieder nur nach sowas geguckt und nicht in Erwähnung gebracht das sie am 16.1 beim Hallenturnier spenden für den Nachwuchs gesammelt haben sowas wird nicht geschrieben so wie fast jedes Mal ! Man kann froh sein das es sie noch gibt sie machen so viel für den Verein aber sowas wird nie geschrieben und wenn ihr Nordhausen so schlimm damit findet Fahrt mal in die Großstädte und guckt es euch da an und sagt nochmal das Nordhausen so schlimm ist
nur_mal_so
20.01.2026, 13:51 Uhr
@NDH_734
Ich finde es fragwürdig, stets Unterschriften anzuzweifeln, wenn ich das taggen von "wacker ndh" und "ultra nordhausen" mal so bezeichnen darf.
Warum "stets"?
Naja: tauchen irgendwo Hakenkreuze auf, waren das auf keinen Fall Rechte, weil, was hätten die davon.
Tauchen irgendwo antifa-Parolen auf, waren es auf keinen Fall Linke, weil, was hätten die davon.
Und schreibt irgendjemand irgendwo "wacker ndh" hin, dann war es auf keinen Fall ein Wacker-fan, weil, was hätte er davon, und die Aufkleber gibt es ja auch überall zu kaufen. Ich selbst habe zuhause selbstverständlich auch Tausende davon, ich weiß gar nicht wohin mit ihnen.
Von dieser Verteidigungshaltung sollte man sich doch endlich mal lösen: für gewöhnlich passt der Stiefel demjenigen, der ihn sich angezogen und unterschrieben hat.
Hayden 69
20.01.2026, 14:15 Uhr
Schmierfinken
Diese Schmierereien ist eine Beschädigung beim fremden Eigentum und das ist zu verurteilen egal wer das gemacht hat, aber wer vertreibt eigentlich diese komischen Utensilien die überall dran kleben, vielleicht sollte man denjenigen auch mit in die Verantwortung nehmen.
Günther Hetzer
20.01.2026, 14:43 Uhr
Provinz-Verein
Während andere Menschen am Samstagnachmittag vielleicht den Garten pflegen oder etwas schönes mit der Familie unternehmen, versammeln sich die edlen Jünger des runden Leders bereits ab 11 Uhr in ihren Tempeln aus Beton und Plastikbierbechern. Dort zelebrieren sie die hohe Kunst, 90 Minuten lang wahlweise Schiri du Hurens... oder Ihr seid alle Scheiße rhythmisch zu skandieren, während sie mit beeindruckender Hingabe versuchen, ihren Flüssigkeitshaushalt komplett auf Hefe und Hopfen umzustellen.
Besonders erhebend ist der Moment, in dem der dritte Liter kippt und die Feinmotorik soweit abnimmt, dass das Anfeuern nur noch aus rhythmischem Schwanken und gelegentlichem Ey! besteht.
Kultur, Tradition, Gemeinschaftssinn – alles vereint in einem heiligen Kreislauf aus Nachfüllen, Anbrüllen und späterem Erzählen, wie wie scheiße doch der Schiri war.
Lennard
20.01.2026, 15:12 Uhr
@Günther Hetzer
Ich weiß ja nicht wie viel du den trinkst das du sowas war nimmst aber okay und durch so welche informierten Kommentare und durch das müll labern entsteht dieses schlechte Bild aber das sie was gutes tun auch erwähnst du nicht dann kannst du dir dein Kommentar auch sparen ich weiß ja nicht was du machst oder dich an sich mit Fußball beschäftigst oder nur mit wacker und darüber dann müll zu labern fahr doch mal in eine andere Stadt wo sowas auch existiert und dann wirste merken das es überall so ist und sagen das die nur beleidigen ist auch einfach nur müll und nur eine Versuchung ein schlechtes Bild auf die zu werfen mehr nicht ganz ehrlich
Anmerkung techn. Support:
Ich wollte den Text ja erst mit den Vermerk »Bitte verwenden Sie eine korrekte Rechtschreibung mit Groß- und Kleinschreibung.« sperren, aber dann dachte ich mir »Warum nicht?«.
Piet
20.01.2026, 15:18 Uhr
Einige die hier schreiben
waren noch nie im Stadion. So eine Story vom Hetzer entbehrt jeder Grundlage. Das typische nicht faktenbasierte nordhäuser Genöhle.
Günther Hetzer
20.01.2026, 15:47 Uhr
...;-)...
Während der normale Fan noch halbwegs versucht, so zu tun, als wäre er an einem sportlichen Ereignis interessiert, haben die Ultras längst jede Form von Selbsttäuschung aufgegeben. Sie kommen nicht ins Stadion, um Fußball zu sehen – sie kommen, um eine zweieinhalbstündige Performance aus testosterongesteuertem Gruppengebrüll, Pyrotechnik und territorialer Imponiergehabe abzuziehen.
Pünktlich 90 Minuten vor Anpfiff beginnt das heilige Ritual:
8 Bierdosen pro Kopf als Grundausstattung,
Schwarz gekleidet wie eine mittelprächtige Death-Metal-Coverband,
Schal über Mund und Nase, damit man später bei der Personalienfeststellung behaupten kann, man sei nur zufällig dabei gewesen
Höhepunkt ist natürlich der Pyro-Moment: 40 bengalische Feuer auf einmal, Sicht null, Atemwege auf Alarmstufe Rot und 16-Jährige, die sich danach auf Instagram als echte Ultras seit 2018 feiern lassen, obwohl sie vor drei Jahren noch mit Mama beim Kinderfasching waren.
Eine der letzten Bastionen, in der man mit 0 Talent, 0 Bildung und maximaler Lautstärke noch echte Anerkennung in der Gruppe ergattern kann.
Prost, ihr Helden der Stehtribüne.
@Lennard... weniger Fußball, mehr Grammatik
Lennard
20.01.2026, 16:21 Uhr
Der Beitrag wurde deaktiviert Kein Chat
Sachbeschädigung bleibt Sachbeschädigung
keine Frage. Dabei geht es hier noch relativ beschaulich zu. Hier spielt man eigentlich nur Ultra. Dabei ist es doch überall so. In Sondershausen sind die Stromkästen eben Blau-Gelb und in Jena und Erfurt ist im jeweiligen Umreis von 40 Km seit mindestens 15 Jahren alles überpinselt. Und auch das sind noch eher kleine Lichter. Generell gab es bei den Fanszenen schon immer Selbstdarstellung. Das war wohl schon in der DDR so. Dann kamen die Hooligans und seit den Nuller Jahren eben die Ultras. Natürlich gibt es beim Fußball Genussmittel aller Art. Aber wenigstens beim Erstellen "richtiger", weil großer, Choreos ist tagelange Arbeit nötig und sicher auch ein klarer Kopf. Problem bei den ernstzunehmenden Ultragruppen ist auch, dass sie zu viel Einfluß auf die Vereinpolitik haben. In Jena (und nicht nur da) gewinnen die Ultras jede Abstimmung bei den Mitgliederversammlungen und bringen somit nur genehme Personen in die Vorstände. Deswegen wird bei Gewalt häufig gar nicht mehr seitens der Vereine durchgegriffen. Wie gesagt, Sachbeschädigung bleibt Sachbeschädigung. Aber es ist kein Nordhäuser Problem. Im Gegenteil, hier war man Spätzünder.
So, das war es mit meinem etwas subjektiven Blick auf die heutigen Fanszenen. Ich fahre fast jedes Heimspiel zu meinen Lieblingsverein (siehe Nickname) und kann da, so glaube ich, mitreden.
Nordhausen_734
20.01.2026, 17:22 Uhr
@nur_mal_so
Typisches Schubladendenken.
Wenn irgendwo ein Hackenkreuz ist war es kein Rechter sondern ein Rechtsextremer.
Ist irgendwo ein Antifa-Krawall ist es kein Linker sonder ein Linksextremer.
Sind irgendwo Schmierereien von einem Verein muss es folglich also auch kein Ultra sein, sondern kann auch ein normaler Fan oder sonstwer sein, aber denken fällt wohl manchen hier schwer.
90 Prozent der Kommentare sind auch so ein geistiger Müll von Leuten die noch nie im Stadion waren oder seit langer Zeit nicht mehr.
Aber gut, bellen können sie alle.
Die Stimmungsmache besteht zum kleinsten Prozent aus Saufen, Pöbel und Randalieren. Und selbst wenn sind das alles freie Menschen, den man nichts verbieten kann.
Einfach nur traurig wie verblendet hier manch einer ist😂
Adavia
20.01.2026, 18:28 Uhr
Für mehr zweifelhafte Beispiele dieser Art...
...empfehle ich einen Spaziergang durch das Gehege. Dort gibt es vielfältige Exponate an Laternen, Geländern, Treppen zu "bewundern"...
Ich frage mich dabei auch stets, wie man dem Verein vom Acker derartige Energie widmen kann. Mir wäre die Zeit für solche Sachbeschädigungen schlicht zu schade. Am Ende bleibt es, was es ist: Hässlich, schändlich und schlicht dumm. Passt dann ja wieder.
Das Thema ist aber natürlich nicht nur auf Wacker beschränkt. Man kann in Nordhausen auch sehr gut belehrt werden, wen oder was man alles "FCK"n kann. Bestens gelingt das auch auf dem Gelände der doch eigentlich vornehmen Hochschule. Jedes Klientel schafft sich halt eine Umgebung, in dem es sich wohlfühlt...
Echter-Nordhaeuser
21.01.2026, 07:19 Uhr
Der Beitrag wurde deaktiviert Ja, aber um die geht es hier gerade mal so gar nicht.
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