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Sa, 14:59 Uhr
24.01.2026
Photovoltaik-Ausbau weiter auf hohem Niveau

122.000 Solaranlagen liefern Strom für Thüringen

Der Ausbau der Solarenergie in Thüringen kommt weiter gut voran. Nach Auswertungen der Landesenergieagentur ThEGA waren zu Jahresbeginn insgesamt 122.820 Solaranlagen im Freistaat in Betrieb. Besonders Balkonkraftwerke haben den Zuwachs getragen – neben dem kontinuierlichen Ausbau von Dach- und Freiflächenanlagen...

Die installierte Gesamtleistung aller Photovoltaikanlagen in Thüringen liegt inzwischen bei rund 3.200 Megawatt. Allein im Jahr 2025 wurden 350 Megawatt Leistung und rund 21.000 Anlagen neu zugebaut. Damit deckt Solarstrom mehr als ein Viertel der gesamten Ökostromerzeugung im Land ab.

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Der Großteil der Anlagen befindet sich auf Gebäuden: Knapp 90.000 Dachanlagen sind aktuell installiert. Hinzu kommen rund 32.000 Balkonkraftwerke, die seit zwei Jahren besonders stark nachgefragt sind. Ergänzt wird der Ausbau durch mehr als 1.300 Freiflächenanlagen, die zum Beispiel entlang von Autobahnen und Bahnstrecken, auf ehemaligen Mülldeponien sowie auf landwirtschaftlichen Flächen stehen.

„Mehr als 120.000 Solaranlagen sind ein starkes Signal für die Energiewende in Thüringen. Gut geplante Anlagen auf Dächern, versiegelten Flächen sowie Agri- PV und Freiflächenanlagen senken die Abhängigkeit von fossilen Energien, stärken die regionale Wirtschaft und helfen Bürgerinnen und Bürgern, Energiekosten zu sparen“, betont Energieminister Tilo Kummer. „Auch deshalb wollen wir mit einem neuen Energie- und Klimagesetz die Beteiligung von Kommunen und Menschen vor Ort weiter vorantreiben und erweitern diese auch auf PV-Freiflächen – damit die Menschen künftig noch stärker von der erzeugten Sonnenenergie profitieren.“

„Mit unserer Servicestelle Solarenergie unterstützen wir Kommunen, Unternehmen und Bürgerinnen und Bürger beim Planen und Umsetzen von Solarprojekten. Mit dem Thüringer Solarrechner unter www.thega.de/solarrechner können Hausbesitzer einfach und kostenfrei die Wirtschaftlichkeit einer PV-Anlage prüfen. Allein im vergangenen Jahr haben das 40.000 Thüringerinnen und Thüringer gemacht.“, sagt ThEGA Geschäftsführer Prof. Dr. Dieter Sell.

Zubau 2025 unter Rekordniveau, aber weiter stark
Mit mehr als 21.000 neuen Photovoltaikanlagen lag der Zubau im vorigen Jahr rund 5.000 Anlagen unter dem Rekordjahr 2024, in dem über 26.000 Anlagen installiert wurden. Zum Vergleich: 2023 waren es knapp 25.000 Anlagen, 2022 lediglich 8.200.

Auffällig bleibt der hohe Anteil der Balkonkraftwerke: Mehr als jede zweite neu installierte Anlage im Jahr 2025 war ein Balkonkraftwerk. Insgesamt wurden rund 11.800 Mini-PV-Anlagen installiert – nach etwa 12.000 im Jahr 2024 und rund 6.500 im Jahr 2023. Der anhaltend hohe Ausbau zeigt: Solarenergie ist in Thüringen fest etabliert – als wichtiger Baustein für eine erfolgreiche Energiewende, regionale Wertschöpfung und eine bezahlbare Energieversorgung vor Ort.
Autor: red

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Kommentare
Kobold2
24.01.2026, 16:13 Uhr
Schöne Sache
Da darf man schon hinterfragen, warum man jahrelang die Hürden für die private Erzeugung so hoch gehalten hat und in manchen Punkten auch wieder ein Rückzieher macht, anstatt weiter auf Vereinfachung zu setzen. Zum unverständlichen Teil zählt für mich, dass man bei Erweiterungen, oder Veränderungen bestehender Anlagen, diese als Neuanmeldung betrachtet werden.
S.P.Andreas
24.01.2026, 17:29 Uhr
..das geht einem einfach auf den Zeiger
Schon zu DDR Zeiten hat man uns genervt. Damals hiess es bei jeder zweiten Meldung: " Der Sozialismus siegt".
Und was ist das hier ?
Warum heute immerzu Elektro und Solar...... ?
Du sollst Energie..........Soll doch jeder Mensch seine Philosophie von Energie ausleben wie er es will .Sind wir in einem Erziehungsstaat a la DDR ?
Diese Meldungen nerven.
Franz Haarkamm
25.01.2026, 01:17 Uhr
Jetzt wird sogar schon bei harmlosen Statistiken das "Zonennarrativ" gebracht
Ich finde den Artikel sehr interessant, weil er einen Überblick über den Ist-Zustand gibt. Im Übrigen braucht keiner eine Solaranalge bauen, es soll aber sogar prominente AfD-Mitglieder geben, die damit Geld verdienen.
Völlig daneben finde ich allerdings, den hier - wie so oft - angebrachten DDR-Vergleich. Wenn ich darüber nachdenke, kann der eigentlich nur von Leuten gezogen werden, die entweder absolut linientreu waren, oder von Feiglingen, die aus Angst vor Nachteilen alles mitgemacht und die Klappe gehalten haben. Denn wenn sie sich anders verhalten hätten, würden sie den Unterschied der DDR zu dem was wir heute haben kennen!
Kobold2
25.01.2026, 08:31 Uhr
Auf den Zeiger
Ist wohl eher vielen Menschen ihre Stromrechnung gegangen.....
Wenn wir unsere Jahresabrechnung sehen, können wir über solche faktenverweigernde Meinungen nur den Kopf schütteln.
diskobolos
25.01.2026, 11:30 Uhr
Das sehe ich anders, PaulA W.
„Soll doch jeder Mensch seine Philosophie von Energie ausleben wie er es will.“

Meinen Sie das wirklich? Wäre es dann für Sie auch okay, wenn ich meinen Ofen auch mit Altreifen befeuerte? Und was ist eigentlich der prinzipielle Unterschied zwischen der Emission von Ruß und der Emission von klimaschädlichem CO2?

„Sind wir in einem Erziehungsstaat a la DDR?“

Es ist schon die Aufgabe des Staates, Regeln zum Schutz der Allgemeinheit aufzustellen und diese auch durchzusetzen. Dies geht über Information, Verbote oder über die finanzielle Gestaltung (Steuern, Bußgelder). Vielleicht verstehen Sie es leichter, wenn Sie an die StVO denken . . .
Kobold2
25.01.2026, 16:15 Uhr
Ich suche noch den Zusammenhang
zwischen der Ablehnung von privater Stromerzeugung und weiterer Unabhänigkeit und dem täglichen Frust über die Energiekosten...... Eine Erklärung der Daumenrunterfraktion könnte helfen....... wird aber wohl ausbleiben.
S.P.Andreas
25.01.2026, 16:39 Uhr
das sehe ich ganz anders diskobolos
Man kann als Staat Richtlinien vorgeben wie etwas laufen soll oder nicht.Da bin ich ihrer Meinung.Aber nicht mit dem "Hämmerchen" immer wieder auf die gleiche Stelle schlagen.
Was hier läuft ist grüne Propaganda.
In der DDR war es kommunistische Propaganda. Versteht das vielleicht ein Haarkammm/discobolos ?
Und da ich der Meinung bin Propaganda ist in jedem Fall falsch sollte man Propaganda weg lassen.
Der Wirtschaftsflügel der CDU will ebenfalls eine Neuausrichtung beim Klima.....

Heute gelesen : "Der Wirtschaftsflügel der CDU strebt eine Neuausrichtung der Partei beim Klimaschutz an. Die Mittelstands- und Wirtschaftsunion (MIT) hat einen entsprechenden Antrag für den kommenden Parteitag der CDU formuliert"

Die Antragsteller sprechen sich für eine Neudefinition des Zieles der „Klimaneutralität“ auf europäischer Ebene aus. Sie fordern in „Anlehnung an das sogenannte Pareto-Prinzip eine Reduktion der Treibhausgasemissionen um 90 Prozent bis 2050 zur Grundlage des Europäischen Klimaschutzes als Ziel vorzusehen und weitere Reduktionen nach 2050 an die globale Treibhausgasemissionsentwicklung zu koppeln“. So will man die Wettbewerbsfähigkeit der Wirtschaft sichern.
Vielleicht kommt man auch dahinter ,dass Solar ,Elekktro und CO2 Steuer keine wirkliche Alternative sind.
Unsere Wirtschaft leidet jedenfalls unter diesem Klimawahn.
diskobolos
25.01.2026, 22:37 Uhr
Alles nur grüne Propaganda, PaulA W.?
Wenn Sie jetzt noch erklären, was Sie genau unter Propaganda verstehen, wüsste ich vielleicht ob das gut oder böse ist. Vermutlich glauben Sie, dass die Menschen von ganz allein schon richtig handeln. Der Mensch ist von Natur aus gut und vernünftig? Dann können wir ja auf Schulen, Wissenschaft, Litheratur, Religion und Moral verzichten . .

Aus Ihren weiteren Einlassungen folgere ich, Sie verstehen darunter z. B. die Tatsache, dass unser Handeln das Klima negativ verändert. Man kann diesen Fakt, über den sich die Wissenschaftler ziemlich einig sind, natürlich versuchen zu ignorieren. Unseren Enkeln wird dies mit Sicherheit nicht mehr gelingen.

Dass die CDU-Unternehmer Klimapolitik am liebsten abschaffen möchten, wundert mich nicht. Denen ist ihr heutiger Reichtum allemal wichtiger als das Leben zukünftiger Generationen. Wenn man nur reich genug ist, lässt sich schließlich jedes Klima aushalten.

"Mit entsprechendem Profit wird Kapital kühn. 10 Prozent sicher und man kann es überall anwenden. 20 Prozent - es wird lebhaft, 50 Prozent - positiv waghalsig. Für 100 Prozent stampft es alle menschlichen Gesetze unter seinen Fuß." (Thomas Dunning, 1799-1873, engl. Gewerkschafter)

PS: Ich empfehle jedem den Film „Natur – Die Entwicklung unseres Planeten“ (z. B. in der 3Sat-Mediathek) so ab der 25. Minute anzusehen. Die Realität ist härter als ein Horrorfilm . . .
H.Freidenker
26.01.2026, 09:56 Uhr
Das Wissen um CO2 ?
wer verbreitet hier welche Gedanken. Da wird auf vieles verwiesen, aber nicht darauf, wieviel Geld mit dem CO2-Wahn verdient wird.
Wenn man von Menschen gemacht Filme zur Meinungsbildung heran zieht, dann sind sie eben Menschen-und Interessen gemacht.
Die Menge an CO2 auf unserem Planeten hat sich nie verändert, sie ist lediglich in verschiedenen Perioden in anderer Bindung vorzufinden.
In der Schule habe ich mal gelernt.
6 Teile Wasser + 6 Teile CO2 + Licht, das ist unsere Lebensgrundlage, ohne diese Fotosynthese wäre unser Leben kaum möglich.
Hetzt nicht auf das CO2, sondern macht euch stark für eine intakte Flora, denn die, die mit dem CO2 das Geld verdienen, sind auch die, die der Flora den größten Schaden zufügen und auch damit Geld verdienen.
S.P.Andreas
26.01.2026, 10:32 Uhr
Kurze Antwort diskobolos
Allein vom Glaube wie es sein soll oder anscheinend sein wird ist noch kein Beweis entstanden.
Filme die man macht sind kein Beweis.
Es gibt tatsächlich keinen mathematischen Beweis oder experimentelle Beweise.Es gibt Modelle. Es gibt Bohrkerne aus der Tiefsee und dem ewigen Eis.Das sind Beweise wie es mal war.
Und diese Beweise zeigen fundamentiert,dass die Erde keine CO2 Steuer/Solar/Elektro (den Menschen überhaupt) gebraucht hat um Erdtemperaturen.die schon bei + 5 und -10 lagen wieder zu regulieren.
Jetzt sind wir bei +1.5 grad Celsius und das schon seit Jahrhunderten.
Aber der Glaube soll bekanntlich Berge versetzen diskobolos.
diskobolos
26.01.2026, 15:48 Uhr
Tatsächlich
war es auf unserer Erde schon mal viel wärmer. Vor Milliarden Jahren war sie ein glühender Ball und vor 66 Millionen Jahren sind sogar die Dinosaurier ausgestorben. Vor10 000 Jahren war es in Mitteleuropa bitterkalt, die letzte Eiszeit. Aber all diese Ereignisse hatten andere Ursachen. Jetzt geht es darum, dass sich das Klima in (verglichen mit erdgeschichtlichen Maßstäben) rasant verändert. Und die Ursache ist bekannt: In den letzten 100 Jahren gibt es einen deutlichen Anstieg der CO2-Konzentration in der Athmosphäre. Wie soll es auch anders sein, wenn wir ungeheure Mengen an fossilen Rohstoffen (Kohle, Öl, Erdgas) verbrennen. So dumm, die eigenen Lebensgrundlagen in ein paar Jahrzehnten zu verbrennen, kann nur der Mensch sein.

Natürlich verdienen Menschen auch an den "erneuerbaren" Energien. Leider aber nicht so viel, wie man z. B. mit Erdöl verdienen kann.

Den von mir genannten Film kann ich nur noch mal empfehlen. Er zeigt einfach nur den Ist-Zustand des Wirkens von uns Menschen. Da geht es nicht nur um das Klima.
Wer danach meint, wir könnten einfach so weitermachen, dem ist mit Argumenten nicht zu helfen.
Dass ist dann wie mit dem Kettenraucher, dem ein Bein amputiert wurde und der weiter rauchte, bis auch das zweite abkam . . .
Kobold2
26.01.2026, 19:39 Uhr
Ich bewundere ihre Geduld
Diskobolos.... wenn man in der Argumentation über CO² Wahn und der Verteuflung von Solaranlagen CO² Steuern und dem simplen Verweis auf früher nicht hinauskommt, ist die sachliche Ebene zu konstruktiven Diskussion gar nicht gewollt. Das hier seit Jahrzehnten Wissenschaftler aus über 180 Staaten den gleichen Standpunkt vertreten und das dievorhergesagte Entwicklung auch sichtbar ist, wird hier weiter ignoriert, genauso wie meine oben gestellte Frage.
Man merkt nicht nicht mal, dass sich bei vielen anderen Themen, oft nicht mal viel weniger Länder zu einem gemeinsam Standpunkt durchringen können.
P.Burkhardt
27.01.2026, 00:04 Uhr
Bei der ganzen CO2-Debatte...
...geht es doch unterm Strich nur darum, dass die Welt auch in Zukunft für uns so komfortabel bleibt wie sie ist.

Natürlich war es vor Millionen Jahren wärmer und vor hunderttausend Jahren auch mal kälter... das wissen wir alle. Wichtig ist nur, dass weder vor Millionen und auch nicht vor 100000 Jahren, der Mensch überhaupt keinen Einflass darauf hatte. Heute hat er das. Und warum, zum Geier, sollte er diesen Einfluss nicht zu seinem eigenen Wohlergehen nutzen? Zumal er (naja, die meisten) erkannt hat, dass seine Handlungen eben Einfluss haben?

Von daher: was genau ist schlecht an Energieerzeugung, die ohne klimaverändernde CO2-Emissionen auskommen ?

Und... es spart einfach einen Haufen Geld, seinen Strom mit der eigenen PV-Anlage zu erzeugen... da muss man gar nicht über CO2-Emissionen philosophieren...🙃...bringt mehr Rendite als manche Geldanlage...
Kobold2
27.01.2026, 05:49 Uhr
Der Beitrag wurde deaktiviert – Manchmal ist es so.
S.P.Andreas
27.01.2026, 08:14 Uhr
Das Hauptproblem ist nicht Solar und Elektro sondern die Ausserinkraftsetzung der Marktwirtschaft
Es hat doch keiner was dagegen Solar und Elektro zu nutzen.
Nur das "WIE" ist das Problem.Und dass man den Bürger ständig nervt und finanziell belastet.Ohne einen Wirkung/Nutzen zu erzielen.
Mit der diktatorischen Festlegung CO2 zu verhindern wird die gesamte Gesellschaft incl. Wirtschaft ruiniert.
Schaut euch doch um was durch die sogenannte Energiewende für Verwerfungen in der Gesellschaft/Wirtschaft entstehen.
Ganz abgesehen von ideologischen Verwerfungen die eine Gesellschaft auseinanderreissen und Gräben aufwerfen.
Das einfachste wäre doch wohl dass die Marktwirtschaft und nicht Subventionen den Fortschritt bestimmen. Das "Gute" soll sich durchsetzen und das gleichzeitig mit altbewährtem.
Nur mal als Beispiel der gute alte Dieselmotor,der in seiner Effizienz und Umweltreinheit ganz toll ist.Statt einfach Verbrenner zu verbieten.
Wir verändern mit Zwang doch keine Welt.Druck erzeigt Gegendruck.
Wir haben jahrhunderte eine Weltklimatemperatur von 1,5 grad und werden sie auch weiterhin haben.Trotz Nutzung und Freisetzung von fossilen Stoffen.
Es ist mit Sicherheit schade um diese Energiequellen weil nicht mehr ersetzbar.
Wir sollten den Weg zur Einsicht mit der Umwelt durch Marktwirtschaft, nicht durch Zwang gehen.Zumal der CO2 Faktor absolut unbewiesen bleibt.
Selbst wenn die Menschheit auf einen Schlag ihr verursachtes CO2 unterbindet dreht sich die Erde mit ihrem Klimawandel weiter.
Und übrigens Kobold ! Die Wissenschaft ist sich beim Klimawandel leider absolut nicht einig wie sie hier darstellen.Das möchten sie gerne !Was?
Zwei Randbemerkung techn. Support:
Elektromotoren sind Dieselmotoren in Sachen Energieeffizienz weit überlegen, mit einem Wirkungsgrad von ca. 70–90% gegenüber 30–45% beim Diesel.
Elektroautos (BEV) bieten über den gesamten Lebenszyklus eine deutlich bessere Öko-Bilanz als Diesel, insbesondere bei Nutzung von Ökostrom, da sie u.a. lokal keine Emissionen erzeugen.
Aber ja, soll es der Markt regeln.
S.P.Andreas
27.01.2026, 08:52 Uhr
wenn das richtig sein soll,muss dieser Elektromotor auch erst mal mindestens >15 Jahre halten
"Elektroautos (BEV) bieten über den gesamten Lebenszyklus eine deutlich bessere Öko-Bilanz als Diesel.."

....schaun wir mal wie lange die Lebensdauer der E.Motore sich entwickelt.
Effizienz hängt auch von der lebensdauer und den Kosten dieses Teils ingesamt ab.
P.Burkhardt
27.01.2026, 13:17 Uhr
Lebensdauer Diesel...
Ein Verbrennungsmotor kann (muss nicht) langlebig sein, sofern er:

regelmäßig gewartet wird, Öl- und Filterwechsel, Kühlmittel und Getriebeöl, usw. bekommt, kleine Reparaturen daran umgehend und sachgerecht durchgeführt werden. (nur Ölwechsel kostet bei meinem vielgefahrenen Diesel etwa 320 EUR). Hinzu kommen Wartungskosten für Zahnriemen/ ggf. Steuerkette/Wasserpumpe nach etwa 200tkm (bei mir etwa 1.200 EUR)

Vielleicht kann mal ein E-Autofahrer hier von seinen Wartungsaufwänden berichten.

Der techn. Support hat die Effizienz der E-Autos schon beschrieben: Beispiel... ein E-Auto verbraucht pro 100km schlechte 20 kWh , 1 Liter Diesel liefert etwa 10kWh an Energie. Wenn es also einen Diesel gäbe, der mit 2 Litern auf 100km auskäme, dann hätte er den Energieverbrauch eines schlechten E-Antriebes, allerdings bei deutlich schlechteren Fahrleistungen und höherem Wartungsaufwand.

Also selbst wenn der Strom fürs E-Auto zu 100 Prozent aus Gaskraftwerken käme, wäre es durch den Minderverbrauch immer noch deutlich sauberer als jeder Verbrenner.

Es gibt einfach (außer der eigenen Bequemlichkeit und Unbeweglichkeit) keinen Grund E-Mobilität abzulehnen.
Kobold2
27.01.2026, 14:29 Uhr
Bei so vielen Fehlern
Falschaussagen und Unwissen, könnten gleich mehrere Menschen durch die Prüfung fallen.
Wo wird man denn genervt und finanziell belastet, wenn man einen Teil seines Energiebedarfs selbst erzeugt? CO² Erzeugung zu reduzien ist keine diktatorische Festlegung, sondern eine wissenschaftliche bewiesene Notwendigkeit. Gesellschaftliche Verwerfungen kommen hauptsächlich von Menschen wie Ihnen, die meinen einfach so weiter zu machen und die schon länger sichtbaren Folgen, deren Kosten sie notorisch ausblenden, ignorieren. Das Gute soll sich durchsetzen und eine große Lobby möchte das gern verhindern, die sie auch noch bereitwillig unterstützen. Sonst würde man nicht jahrelang an den Hürden für die private Stromerzeugung festhalten. Hier war die vergange Regierung endlich mal auf einem richtigen Weg. Bei der aktuellen sehe ich eher Rückschritt und bei ihrer Favorisierten Lobbyarbeit und alte, toxische Abhängigkeiten.
Ach ja, der gute alte Dieselmotor wird nach und nach im Transportgewerbe ersetzt.
Mir hat man in Physik beigebracht, das Effizienz die Differenz von zugeführter zu abgegebene Leistung ist. Daran hat sich m.w.auch noch nichts geändert. Lebensdauer, bzw. Betriebszeiten gehören in die Kategorie Wirtschaftlichkeit, und Nachhaltigkeit.
Die Betiebsdauer eines fast verschleißfrei arbeitenden E-Motors, wird ein Diesel niemals erreichen. Machen wir einen Deal, ich bringe eine Liste von Reparaturen an Motoren, die ich meist so 600- 800000 km, der Letzte hat es grad mal auf 225000km geschafft, gefahren habe und sie bringen eine Reparaturliste von Motoren aus E- Fahrzeugen?
Den Konsens von Wissenschaftlern aus über 180 Ländern als uneinig zu bezeichen, obwohl wir seit Jahren die Vorhersagen sehen ist schon harte Realitätsverdrehung.
diskobolos
27.01.2026, 16:55 Uhr
Der Markt würde die Energie-Wende ganz schnell herbeiführen, PaulA W., wenn . . .,
ja wenn in die Verbrenner-Nutzer die Schäden, die durch die Klimaänderung entstehen, mit bezahlen müssten. Das genau steht hinter der Idee der CO2-Bepreisung. Jetzt haben Sie es begriffen.
P.Burkhardt
29.01.2026, 20:34 Uhr
es möge sich jeder selber fragen....
...wie viele Kilometer er denn am Stück IM REGELFALL fährt. Natürlich gibt es derzeit kein bezahlbares E-Auto, welches am Stück 1.000 km runter reißt - aber das machen ja auch die Allerwenigsten (kaum jemand ist eben so bekloppt wie ich). Ich habe heute mal so bei den bekannten online-Autohändlern rumgesucht: Derzeit werden jede Menge BMW i4 mit allem Schnick und Schnack aus Dezember 2023 verkauft...im Schnitt haben die so um die 20 tkm auf der Uhr - also eigentlich nix. Mit 2jähriger BMW-Garantie (die, wie ich sicher weiß, sehr, sehr umfassend ist) für etwa die Hälfte des Neupreises (so um die 35k). Diese Autos fahren locker auch bei kaltem Wetter 400km mit einer Akkuladung und laden in 30 Minuten wieder auf (also etwa die Zeit, die man für einen Imbiss und einen Toilettengang braucht)...am Besten mit Strom aus den 122.000 Solaranlagen... und Freude am Fahren gibt`s obendrauf. Alternativ gäbe es gegenwärtig für ähnliches Geld Mercedes EQE, der sogar noch weiter kommt aber (wie ich finde) nicht so hübsch ist, oder eben japanische, koreanische, amerikanische und chinesische Modelle, die in aller Regel nochmal günstiger sind.

Gegenwärtig mischt der elektrische Renault R5 den Markt für Stadt- und Kurzstreckenautos auf... die Kiste ist bezahlbar, cool und absolut alltagstauglich.

Und - am Rande - ich kenne einige E-Auto-Fahrer. Keiner von denen wünscht sich seinen Verbrenner zurück !

Für alle die mehr über E-Mibility wissen wollen empfehle ich den youtube-Kanal vom Car-Maniac...der durchaus kritisch ist...
P.Burkhardt
05.02.2026, 19:13 Uhr
Good News zur E-Mobilität...
...ich hatte bereits erwähnt, dass ich mich damit gerade recht intensiv beschäftige, weil ich meinen anachronistischen Verbrenner nach Ablauf seines MHD wohl gegen einen Stromer tauschen will - halbe Kilometerleistung hab ich nach gut 2 Jahren erreicht, in spätestens zwei Jahren geht er also mit 170-180k auf der Uhr weg.

Heute stieß ich bei youtube auf ein Video (einfach mal nach "Reichweitenschock" suchen), bei dem jemand getestet hat, wie weit er denn mit seinem E-Auto kommt, wenn er fährt, wie er bisher gefahren ist... also wo es ging 150 oder auch mal 170... Ergebnis: Bei noch 10 Prozent Akku-Kapazität hatte er knapp 370km auf der Uhr. und dabei 77 kW/h verbraucht (knapp 22 kWh pro 100km, was etwa den oben genannten 2 Litern Diesel auf 100km entspricht). Der Teste erreichte eine Durchschnittsgeschwindigkeit von 116 km/h auf dieser Strecke - das schaffe ich bei meinen Touren im Normalfall nicht (102-106 km/h).

Das Auto war ein CLA 350, der wegen 4matic (Allradantrieb) weniger effizient ist als der 250+.

Ich fahre regelmäßig 650km am Stück und dann auch wieder zurück - mein Diesel hat einen relativ kleinen Tank und wenn ich flott unterwegs bin muss ich einmal ein paar Liter nachtanken, was inklusive Toilettengang und Imbiss etwa 15 Minuten dauert... in dieser Zeit lädt der CLA (nur Bsp.) laut EV-Database für mehr als 300km Strom nach - und ich muss nicht an die Kasse.

Kosten für die Tankerei bei flotter Autobahnfahrt 6,5 l/100km x 13 (wegen der 1300km hin und zurück) x 1,70 Euro/Liter am Autohof = 143 EUR. Beim E-Auto: An der öffentlichen Ladesäule 55ct (Aral-pulse ...nicht der billigste) 80kW/h beim Start = 44 EUR, nachladen 40kW/h am Autohof (vielleicht etwas teurer, sagen wir 70ct)= 28 EUR... macht für Hin und Rückfahrt: 140 EUR ...also etwa das Gleiche wie mit meinem Diesel...

Wenn ich dann noch eine von denn 122.000 PV-Anlagen hätte (intelligent mit Überschussladefunktion z.B.), oder zuhause mit der Wallbox das Auto für 30ct auflade... hätte ich auch noch Geld gespart (abgesehen von Kfz-Steuer, Wartung und THG-Prämie) - ja, das Auto kostet 50k, aber das kostet der vergleichbare Diesel mit ähnlicher Ausstattung auch...der fährt nur nicht so schön...
Fönix
06.02.2026, 13:05 Uhr
Allen hier versammelten Fanatikern
der unkontrolliert und unreguliert wachsenden Erzeugung erneuerbarer Energien empfehle ich folgenden aktuellen (Mittwoch) Artikel aus Focus Online earth (steht ja nun nicht unbedingt im Verdacht, rechtspopulistisch oder gar klimawandelleugnend unterwegs zu sein):

Das "Kannibalen-Problem"
Deutschland schaltet massenhaft grünen Strom ab

Wer diesen Artikel unvoreingenommen liest, kommt zwangsläufig zu der Erkenntnis, dass die Energiepolitik in Deutschland in den letzten Jahren mit vielen falschen politischen Entscheidungen in eine Sackgasse geführt wurde, aus der wir so schnell nicht wieder herauskommen. Die Ursachen sind offenkundig: Die Festlegung auf eine dominierende Energieform (Elektroenergie) war zu diesem viel zu frühen Zeitpunkt ein gravierender strategischer Fehler, denn es fehlen wichtige Grundlagen für so ein Szenario. Zum einen sind es ausreichende Speicherkapazitäten, von denen wir sowohl technologisch als auch hinsichtlich der erforderlichen Volumina noch Jahrzehnte (!!!) entfernt sind. Zweitens fehlt eine belastbare transeuropäische Netzstrategie vom Ural bis zur Algarve und vom Nordkap bis Sizilien. Weder politisch noch netztechnisch wurden dafür bisher auch nur ansatzweise die erforderlichen Rahmenbedingungen geschaffen oder auch nur vorgedacht. Und zur Förderung und Preisbildung besonders im Zusammenhang mit der Errichtung und dem Betrieb von Windkraftanlagen will ich mich jetzt und hier gar nicht weiter auslassen. Da schwillt mir der Kamm, denn davon profitieren in erster Linie die betreffenden Akteure und die Besitzer entsprechender Aktienpakete ...

Unsere Wirtschaft und in der Folge auch unsere Gesellschaft gehen nicht zuletzt wegen der viel zu hohen Energiepreise (im Zuge der "Energiewende" wurde uns genau das Gegenteil versprochen!) gerade den Bach hinunter und die Politik ist immer noch nicht Willens und in der Lage, gegenzusteuern und die betreffenden Marktmechanismen endlich in einen marktwirtschaftskonformen Rahmen zu setzen.

All das habe ich hier schon mehrfach geschrieben, zum Teil vor Jahren.

Um nicht falsch verstanden zu werden: auch ich befürworte eine Energiewende, aber mit Augenmaß. Jeder weitere Ausbau beschleunigt aktuell den Zusammenbruch!
Flitzpiepe
06.02.2026, 14:19 Uhr
Ein Hinweis
an P.Burckhardt. Ich finde es immer schade, wenn in einem so guten Beitrag von ihnen, dann aber für den Stromverbrauch oder Energie die falsche Einheit genommen wird. Das passiert bei so vielen. Wo kommt dieser '/' immer nur her? Energie ist das Produkt aus Leistung und Zeit und nicht der Quotient. Das ist Physik 7.Klasse.
diskobolos
06.02.2026, 15:45 Uhr
Mir scheint Sie haben den FOCUS-Artikel nicht richtig verstanden, Fönix,
Dort werden einige Aspekte des Strommarktes mehr erwähnt als gründlich dargestellt.
Dass Strom aus Sonne und Wind nicht immer genau in dem Umfang produziert wird, wie er gerade gebraucht wird, weiß doch längst jeder Laie. Mal ist es zu viel, mal zu wenig. Idealerweise sollte man den überschüssigen Strom natürlich speichern.


Außer Batteriespeicher, bei denen sich die Technik rasant weiterentwickelt, ist natürlich auch die Umwandlung in chemische Energie (Wasserstoff) eine Möglichkeit. Wenn erst die meisten Autos vollelektrisch fahren, stehen auch viele zusätzliche Speicher zur Verfügung. Die weitere Ausstattung der Haushalte mit intelligenten Zählern ist ebenfalls ein wichtiges Ziel.

Um die Netze nicht zu überlasten ist manchmal auch ein Abschalten der WKA und PVA nötig. Das betrifft (nach FOCUS) 0,3 Prozent der Jahresstrommenge. Warum der Focus das dramatisiert („Kannibalisierung“), liegt wohl daran, dass sachliche Darstellungen (die die Leser ohnehin kaum verstehen) die Verkaufszahlen weniger fördert als lautes Skandalgerufe. BLÖD-Zeitungsstil!.

Der weitere europaweite Ausbau der Stromnetze wird eine ständige Aufgabe sein. Erzeuger- und Verbraucherseite ("KI-Werke!") ändern sich ständig.

Die Probleme der deutschen Wirtschaft sind nicht allein auf eine einzelne Ursache (Strompreis) zurückzuführen. Bei den Privathaushalten kann man von einer Strompreisexplosion sowieso nicht reden. Die meisten Haushalte geben heute für E-Energie einen kleineren Teil des Einkommens aus als vor 10 Jahren. Was den Industriestrom betrifft, sind mir die Preise nicht bekannt. Die sind wohl auch von vielen Faktoren abhängig. Das die Industrie natürlich dafür gern Subventionen abgreift, ist geschenkt.

Jedenfalls lag es nicht am Strompreis, dass D und die gesamte EU auf vielen Gebieten ( Raumfahrt, GPS, Chipproduktion, „soziale“ Medien, KI, elektronische Geräte) zurückliegt. Und in der Bildung sind wir auch nicht mehr Spitze und wir arbeiten (nach Merz) auch insgesamt zu wenig.

Ihre Folgerung, Deutschland wäre energiepolitisch in einer Sackgasse, ist nicht schlüssig. Der eingeschlagene Weg ist (bei ständiger Überprüfung) weiterzugehen. Die Merzregierung scheint mir da eher herumzuirren . . .
Franz Haarkamm
06.02.2026, 15:57 Uhr
Für mich bitte eine Portion Popcorn @ Fönix
Wenn Fanatiker andere als Fanatiker bezeichnen, kann man die Diskussion nur noch als Komödie bezeichnen.
Anmerkung techn. Support:
Definition Fanatiker: Ein Fanatiker ist eine Person, die an eine bestimmte Idee, Überzeugung, Religion, Ideologie oder Sache mit extremer, oft kompromissloser Leidenschaft glaubt und dabei andere Sichtweisen ablehnt oder bekämpft.

Popcorn für alle.
Wyatt Earp
06.02.2026, 22:51 Uhr
Man ist kein Fanatiker, wenn man auf Sonnenenergie oder Windkraft ... setzt.
Natürlich gibt es da noch Hürden zu überwinden. Die kann man aber nur überwinden, wenn man es weiter betreibt. Auch die Speicher werden kommen! Es zu verteufeln, wie einige Kommentatoren es tun, erinnert mich an die Inquisition. Am Ende werden wirtschaftliche Gesichtspunkte entscheiden, was funktioniert und günstiger ist.
Wer hier Wettbewerber als Fanatiker beteichnet, ist selber einer!
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