Fr, 12:08 Uhr
23.01.2026
Ein Blick in die Statistik
Thüringer haben höhere Abschlüsse als vor zehn Jahren
Das Abitur und die Fachhochschulreife ermöglichen ohne Umwege das Studium an einer Hochschule bzw. Fachhochschule. Nach den vorläufigen Erstergebnissen des Mikrozensus 2024 verfügten in Thüringen 28,8 Prozent der Bevölkerung mit einem allgemeinen Schulabschluss über diese Zugangsvoraussetzung...
Wie das Thüringer Landesamt für Statistik anlässlich des Internationalen Tages der Bildung am 24. Januar mitteilt, stieg damit der Anteil der Personen mit (Fach-)Hochschulreife gegenüber 2014 um 5,8 Prozentpunkte.
2024 hatte mehr als die Hälfte der Bevölkerung (51,8 Prozent) einen Realschul- oder gleichwertigen Abschluss nach der 10. Klasse und 19,4 Prozent hatten einen Hauptschulabschluss. Damit stieg der Anteil der Personen mit Realschulabschluss im Vergleich zum Jahr 2014 um 3,9 Prozentpunkte an, während der Anteil derer mit einem Hauptschulabschluss um 9,7 Prozentpunkte zurückging.
Durch den Ausbau der weiterführenden Bildungseinrichtungen in den letzten Jahrzehnten können immer mehr junge Menschen höherwertige Abschlüsse erwerben. Dies führte dazu, dass 2024 der Anteil der Bevölkerung mit Hochschul- bzw. Fachhochschulreife unter jungen Erwachsenen von 25 bis unter 45 Jahren mit 44,0 Prozent deutlich höher war als unter den Älteren ab 65 Jahren (20,8 Prozent). Die Älteren wiesen hingegen deutlich häufiger einen Hauptschulabschluss (33,3 Prozent) auf.
Beim Vergleich der Thüringer Kreise fällt auf, dass die Anteile der Bevölkerung mit Fachhochschul- oder Hochschulreife in den Universitätsstädten Jena und Weimar mit 56,8 bzw. 50,1 Prozent über denen mit Realschul- oder gleichwertigem Abschluss (Jena: 32,8 Prozent; Weimar: 37,2 Prozent) lagen. Im Vergleich zu den anderen Kreisen heben sich die beiden Städte damit deutlich ab.
Die Daten liefert der Mikrozensus, die jährliche repräsentative Haushaltsbefragung, bei der rund 1 Prozent der Bevölkerung befragt wird. Rundungsdifferenzen wurden nicht ausgeglichen. Die Werte des Mikrozensus beziehen sich 2014 auf die Bevölkerung am Hauptwohnsitz und 2024 auf die Bevölkerung in Hauptwohnsitzhaushalten (jeweils im Jahresdurchschnitt). Die Ergebnisse zum allgemeinen Schulabschluss beziehen sich auf die Bevölkerung ab 15 Jahren und stellen die Situation zum Zeitpunkt der Befragung dar.
Autor: redWie das Thüringer Landesamt für Statistik anlässlich des Internationalen Tages der Bildung am 24. Januar mitteilt, stieg damit der Anteil der Personen mit (Fach-)Hochschulreife gegenüber 2014 um 5,8 Prozentpunkte.
2024 hatte mehr als die Hälfte der Bevölkerung (51,8 Prozent) einen Realschul- oder gleichwertigen Abschluss nach der 10. Klasse und 19,4 Prozent hatten einen Hauptschulabschluss. Damit stieg der Anteil der Personen mit Realschulabschluss im Vergleich zum Jahr 2014 um 3,9 Prozentpunkte an, während der Anteil derer mit einem Hauptschulabschluss um 9,7 Prozentpunkte zurückging.
Durch den Ausbau der weiterführenden Bildungseinrichtungen in den letzten Jahrzehnten können immer mehr junge Menschen höherwertige Abschlüsse erwerben. Dies führte dazu, dass 2024 der Anteil der Bevölkerung mit Hochschul- bzw. Fachhochschulreife unter jungen Erwachsenen von 25 bis unter 45 Jahren mit 44,0 Prozent deutlich höher war als unter den Älteren ab 65 Jahren (20,8 Prozent). Die Älteren wiesen hingegen deutlich häufiger einen Hauptschulabschluss (33,3 Prozent) auf.
Beim Vergleich der Thüringer Kreise fällt auf, dass die Anteile der Bevölkerung mit Fachhochschul- oder Hochschulreife in den Universitätsstädten Jena und Weimar mit 56,8 bzw. 50,1 Prozent über denen mit Realschul- oder gleichwertigem Abschluss (Jena: 32,8 Prozent; Weimar: 37,2 Prozent) lagen. Im Vergleich zu den anderen Kreisen heben sich die beiden Städte damit deutlich ab.
Die Daten liefert der Mikrozensus, die jährliche repräsentative Haushaltsbefragung, bei der rund 1 Prozent der Bevölkerung befragt wird. Rundungsdifferenzen wurden nicht ausgeglichen. Die Werte des Mikrozensus beziehen sich 2014 auf die Bevölkerung am Hauptwohnsitz und 2024 auf die Bevölkerung in Hauptwohnsitzhaushalten (jeweils im Jahresdurchschnitt). Die Ergebnisse zum allgemeinen Schulabschluss beziehen sich auf die Bevölkerung ab 15 Jahren und stellen die Situation zum Zeitpunkt der Befragung dar.

