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Mo, 17:23 Uhr
26.01.2026
Besonderes Jubiläum

Ältester Ellricher ist 102 Jahre

Einen außergewöhnlichen Geburtstag hat Kurt Seiffart aus Ellrich gefeiert: Der Bewohner des Seniorenpflegeheims Asternhof wurde am Montag 102 Jahre alt. Damit ist er nicht nur der älteste Bewohner der Einrichtung, sondern auch der älteste Bürger der Stadt Ellrich...

Jubilar Kurt Seiffart (Mitte) feiert seinen 102. Geburtstag gemeinsam mit einem Verwandten sowie Bürgermeister Henry Pasenow und der Seniorenbeauftragten der Stadt Ellrich, Ines Röder, im Seniorenpflegeheim Asternhof. (Foto: Jana Vogt) Jubilar Kurt Seiffart (Mitte) feiert seinen 102. Geburtstag gemeinsam mit einem Verwandten sowie Bürgermeister Henry Pasenow und der Seniorenbeauftragten der Stadt Ellrich, Ines Röder, im Seniorenpflegeheim Asternhof. (Foto: Jana Vogt)
„Er ist trotz seines hohen Alters gut drauf“, sagt Einrichtungsleiterin Nadin Hertwig. Erst mit 99 Jahren zog Kurt Seiffart in den Asternhof. Zuvor lebte er sein ganzes Leben in Ellrich. Als gelernter Damen- und Herrenschneider ging er hier jahrzehntelang seiner Arbeit nach. Seine Frau ist leider vor fünf Jahren, kurz vor dem 70. Hochzeitstag, verstorben. Kennengelernt haben sie sich bei einer Modenschau.

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Kurt Seiffart, geboren am 26. Januar 1924, hat mehr als ein Jahrhundert deutscher Geschichte miterlebt. Bis heute genießt der Jubilar kleine Alltagsfreuden. Besonders Schokolade hat es ihm angetan. „Er geht regelmäßig mit seinem Rollator ins Café am Schwanenteich gegenüber und gönnt sich dort ein Stück Kuchen“, berichtet Hertwig.

Auch an seinem Geburtstag durfte eine Torte nicht fehlen. Bei einem gemeinsamen Kaffeetrinken im Wohnbereich wurde Kurt Seiffart im Kreis von Mitbewohnern, Mitarbeitenden und seiner Familie gefeiert. Glückwünsche kamen zudem von offizieller Seite: Bürgermeister Henry Pasenow (CDU) sowie Ines Röder, stellvertretende Seniorenbeauftragte der Stadt Ellrich, gratulierten dem Jubilar zu dem besonderen Geburtstag.

Update, 27. Januar, 18.30 Uhr: In einer früheren Version hieß es, die Ehefrau sei vor 50 Jahren verstorben. Das Paar habe sich bei einer Tanzveranstaltung kennengelernt. Die Informationen waren vom Pflegeheim und offensichtlich falsch.
Wir haben den Artikel entsprechend angepasst.
Autor: ssc

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Kommentare
AndS
27.01.2026, 18:04 Uhr
Die Angaben sind nicht korrekt
Guten Abend, ich finde es ja toll, dass mein Opa von Ihnen besucht wurde und ein Artikel geschrieben wurde. Allerdings sind einige Angaben nicht korrekt.
Auf dem Bild ist mein Opa, der Bürgermeister, die Seniorenbeauftragte und links daneben ist Gerhard Selle zu sehen. Das ist ein Verwandter vom Opa. Sein Sohn war gar nicht anwesend, da er aus gesundheitlichen Gründen nicht kommen konnte. Ich würde mich freuen, wenn Sie das noch korrigieren würden. Zudem Ist meine Oma erst 2021 gestorben also vor fünf Jahren und nicht vor 50 Jahren. Sie hatten einen sehr schönes gemeinsames Leben gehabt. Meine Oma ist fünf Tage vor ihren 70. Hochzeitstag gestorben. Es wäre auch schön wenn Sie das auch noch korrigieren würden. Dann haben die sich nicht auf einer Tanzveranstaltung kennen gelernt, sondern auf einer Modenschau, die nach dem Krieg im Lindenhof in Ellrich stattfand . Meine Oma hat ein Brautkleid vorgeführt. Mein Opa hatte einen Anzug geschneidert. Derjenige der den Anzug vorgeführt sollte, ist krank geworden, also ist mein Opa eingesprungen. Mein Opa ist dann zusammen mit meiner Oma über den Laufsteg als Brautpaar gelaufen und mein Opa hat meiner Oma noch auf dem Laufsteg ein Heiratsantrag gemacht. Meine Oma hat es mit den Worten kommentiert „…ja dich würde ich auch heiraten“. Und ein Jahr später,1951, haben sie dann tatsächlich auch geheiratet. Es wäre toll, wenn Sie diese Änderung vornehmen würden.
Mit freundlichen Grüßen Andrea Seiffart
AndS
27.01.2026, 18:47 Uhr
Bitte noch eine Änderung
Es wäre doch extrem höflicher wenn Sie meinen Opa nicht im gesamten Artikel als nur „Seiffart“ betiteln. Er ist ein 102 jähriger Mann, der in seinem Leben viel erleben musste und sein gesamtes Leben hart gearbeitet hat. Es wäre doch nur angebracht, wenn sie ihn als Kurt Seiffart oder Herrn Seiffart betiteln würde. Die Benennung mit nur dem Nachnamen klingt sehr abwertend.
Vielen Dank für die hoffentlich zeitnahe Korrektur.
Mit freundlichen Grüßen Andrea Seiffart
Anmerkung techn. Support:
Es ist tatsächlich üblich in journalistischen Texten den Vornamen bzw. die Anrede einer Person nur einmal am Anfang zu nennen und dann nur noch den Nachnamen zu verwenden. Das ist in keinster Weise respektlos zu verstehen.
Ich habe es trotzdem geändert.
P.Burkhardt
27.01.2026, 19:49 Uhr
Beeindruckend...
...ich wünschte, ich wüsste soviel über meine schon lange verstorbenen Großeltern, Andrea ...schön, dass Sie das hier mit uns teilen. Es geht sehr viel verloren, wenn Menschen sterben - ihre ganze Lebensgeschichte. Deswegen ist es so wichtig in der Familie viel von den eigenen Erlebnissen zu berichten - solange das möglich ist, damit diese erhalten bleiben.

Schließlich blicken gerade alte Menschen oft auf ein bewegtes Leben zurück, welches letzten Endes die Grundlage für unsere Existenz und die unserer Kinder ist.
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