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Mi, 07:58 Uhr
28.01.2026
VG Bleicherode holt mit Notbesetzung keine Punkte

Improvisationskunst wird nicht belohnt

Die Auswärtspartie in Weimar stand für die Volleyball Damen aus Bleicherode von Beginn an unter keinem guten Stern. Durch die derzeitige Krankheitswelle standen alle drei etatmäßigen Zuspieler nicht zur Verfügung, sodass ein geordneter Spielaufbau nur unter erschwerten Bedingungen möglich war...

Mit jedem Ballwechsel fand sich das Team immer besser zusammen, zu diesem Zeitpunkt war die Partie jedoch bereits mit 0:3 für den SVV entschieden. In der Tabelle ändert sich nichts, die VGB Mädels liegen weiter auf Platz acht. Wenige Stunden vor dem Anpfiff hatten sich die Ereignisse bei den Kalistädterinnen
überschlagen, plötzlich standen alle drei Spielgestalter wegen Krankheit nicht zur Verfügung.

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Trainer Andre Kretzschmar aktivierte kurzerhand die etatmäßige Mittelblockerin Adriane Grunig. Sie reiste direkt nach Weimar hinterher und sollte als erfahrene Akteurin das Spiel der Bleicheröder Damen lenken. Ohne Training taten sich die Nordthüringer Gäste mit der ungewohnten Aufgabenverteilung schwer in die Partie zu finden, die Absprache der einzelnen Positionen auf dem Spielfeld untereinander passte noch zu selten.

So schnell der erste Satz mit 8:25 verloren ging, im zweiten Abschnitt hatte sich die VG Bleicherode gefunden und konnte lange Zeit auf Augenhöhe mit den Gastgeberinnen agieren. In der Schlussphase wackelte die Annahme zu häufig, um am 17:25 noch einmal ernsthaft rütteln zu können.

Im dritten Satz warfen Josefine Varges, Jenny Bierwisch, Kapitänin Juliana Mehler, Lilly Loup, Katharina Heinrich, Lily Leibiger, Hanna Thoma und Leni Schönemann dann noch einmal ihr ganzes Können in die Waagschale, die Neulinge aus der zweiten Mannschaft fügten sich nahtlos ins Spielgeschehen ein. In dieser Phase entwickelte sich ein Spiel auf Augenhöhe, bis zum 20:20 lagen beide Kontrahenten gleichauf.

Erst am Ende ging gegen die eingespielten Damen vom SVV Weimar ein wenig die Puste aus, beim Schlusspfiff der insgesamt 76 Spielminuten stand ein 22:25 auf der Anzeigetafel. Trainer Andre Kretzschmar zollte seinen Mädels im Anschluss Respekt: „Alle haben ihre Sache heute gut gemacht und unter den gegebenen Umständen das Beste rausgeholt. Ich hoffe, dass bis zum Heimspiel in zwei Wochen alle wieder fit sind und wir vorher vernünftig trainieren können, um Punkte beim Heimspiel-Triple zu holen.“
Jens Moldenhawer
Autor: red

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