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Do, 11:01 Uhr
05.02.2026
Lesung in der Stadtbibliothek

Wofür es zu leben lohnt

Autor Christof Jauernig hat Menschen in 66 Städten nach dem Sinn des Lebens gefragt (Foto: Terelle) Autor Christof Jauernig hat Menschen in 66 Städten nach dem Sinn des Lebens gefragt (Foto: Terelle)
Ein Frankfurter Autor hat in ganz Deutschland über 1.000 Menschen nach dem Sinn des Lebens gefragt – und bringt ihre Antworten nun auf die Bühne, demnächst auch in Nordhausen...

Am Donnerstag, 19. Februar, ist Christof Jauernig mit seinem neuen Liveprogramm Eintausendmal Lebenssinn – Was uns antreibt zu Gast in der Stadtbibliothek „Rudolf
Hagelstange“ Nordhausen.

Die Welt ist im Umbruch. Konflikte, Krisen, Unsicherheiten – viele Menschen haben das Gefühl, innerlich die Orientierung zu verlieren. Was gibt in solchen Zeiten Halt? Was weist den Weg? Was lohnt sich wirklich? Christof Jauernig wollte es genauer wissen – und stieß dabei auf eine Frage, die hinter all dem steht: Was ist der Sinn des Lebens?

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Über 1.000 Menschen in 66 Städten – auch in Nordhausen – hat er genau das gefragt. Was ihm geantwortet wurde, sammelte er über viele Monate hinweg, Stadt für Stadt – in Handschrift, auf kleinen Zetteln, oft sehr persönlich.
Daraus wuchs ein beeindruckender Fundus unterschiedlichster Sinnperspektiven – und zugleich der Impuls für ein neues Liveprogramm: eine poetische Annäherung an die Frage, was Menschen im Innersten trägt – inszeniert mit Worten, Bildern und Musik.

Jauernig liefert dabei keine allgemeingültige Antwort auf die große Sinnfrage. Stattdessen lädt er ein, mit ihm auf Spurensuche zu gehen – mit zahlreichen echten Stimmen, einer Inszenierung, die Kopf und Herz gleichermaßen anspricht, und persönlichen Erfahrungen. Denn sein Zugang zum Thema ist kein theoretischer. Er hat selbst erlebt, wie es ist, wenn die Sinnhaftigkeit des eigenen Lebens aus dem Gleichgewicht gerät. Viele Jahre arbeitete er als Analyst in einer Unternehmensberatung – eine Tätigkeit, von der er sich zunehmend entfremdete. Schließlich geriet er in eine tiefe persönliche Krise, kündigte seinen Job und brach zu einer sechsmonatigen Rucksackreise durch Südostasien auf – ohne Plan
für danach.

Die Reise wurde zum Wendepunkt. Monate später entstand daraus sein erstes Programm, mit dem er sich bald bundesweit auf Veranstaltungsreise begab. Sein neuer Beruf des „Multimedialen Erzählers“ war geboren. Es folgten Eintausendmal Lebensglück – als Buch und Bühnenabend – und nun, als nächste Etappe, das neue Projekt Eintausendmal Lebenssinn.

„Zuletzt ging es darum, was Menschen innerlich glücklich macht“, sagt der 52-jährige. „Aber das eigene Glück reicht eben nicht immer aus, um sich mit dem eigenen Leben wirklich im Reinen zu fühlen. Dem wollte ich auf den Grund gehen.“ Die stilistischen Mittel seiner Darbietungen sind seit seinen ersten beiden Programmen die gleichen geblieben und zu seinem Markenzeichen geworden: Jauernig verwebt gesprochene Worte, großformatige Projektionen und eigens komponierte und eingespielte Musik zu dichten szenischen Kompositionen. Die Zitate der Befragten erscheinen dabei direkt auf der Leinwand – eingebettet in einen dramaturgischen Bogen, der persönliche Erlebnisse, Bildsprache und musikalische Stimmungen miteinander verbindet. So möchte Jauernig den gesammelten Sinn der vielen Menschen – und die Erzählung seiner eigenen Sinnfindung – nicht erklären, sondern erlebbar machen.

Und Jauernig sagt, was er sich von seiner Veranstaltung erhofft: „Wenn sich das Außen immer unsicherer anfühlt, wird das Innere umso wichtiger. Ich wünsche mir, dass dieser Abend für die Gäste ein Orientierungspunkt sein kann – um den eigenen Sinn zu entdecken, zu hinterfragen oder in neuem Licht zu sehen.“

Die Veranstaltung in Nordhausen am 19. Februar beginnt um 19:30 Uhr und findet in der Stadtbibliothek statt, der Eintritt beträgt 10 Euro im Kartenvorverkauf. Reservierungen über die Stadtbibliothek oder Tel. 03631-696 9 267, E-Mail bibliothek@nordhausen.de
Autor: red

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