Mi, 08:24 Uhr
11.02.2026
Nach Vorfall in Südharz-Galerie
Messer in Supermarkt entdeckt
Nach dem Vorfall am Montagabend in der Südharz-Galerie, bei dem eine Frau von einem 28-jährigen Marokkaner mit einem Messer bedroht worden sein soll, sind in einem Supermarkt des Einkaufszentrums mehrere Messer aufgefunden worden. Das bestätigte Polizeisprecherin Vanessa Lundershausen im Gespräch mit der nnz...
Wie sie mitteilte, seien Polizeibeamte, die am Dienstag im Einkaufszentrum Streife liefen, von einem Mitarbeiter des Marktes angesprochen worden. Dieser habe auf die aufgefundenen Messer hingewiesen. Die Messer sind daraufhin am Dienstagabend von der Polizei sichergestellt worden, so Lundershausen. Zur genauen Anzahl äußerte sie sich mit Verweis auf mögliches Täterwissen nicht.
Ob ein Zusammenhang zwischen den aufgefundenen Messern und der Tat vom Montagabend besteht, werde derzeit geprüft.
Keine Hinweise gebe es nach aktuellem Stand darauf, dass der Tatverdächtige während des Vorfalls islamistische Parolen gerufen habe. Entsprechende Gerüchte hätten sich bislang nicht bestätigt.
Der Mann befindet sich weiterhin auf freiem Fuß. Am Dienstag wurde er erneut von einer Streife im Markt angetroffen. Die Beamten sprachen einen Platzverweis aus. Nach Angaben der Polizei bestand für den Mann bereits zuvor ein Hausverbot in dem Supermarkt.
Die Polizei kündigte an, auch in den kommenden Tagen verstärkt Präsenz im Bereich der Südharz-Galerie zu zeigen.
Auch der betroffene Supermarkt habe seine Sicherheitsmaßnahmen in jüngster Zeit verstärkt. Um welche konkreten Maßnahmen es sich handelt, machte die Marktleitung keine Angaben.
Zu dem Vorfall hat sich indes die AfD-Stadträtin und Landtagsabgeordnete Kerstin Düben-Schaumann zu Wort gemeldet: Teile der Stadt Nordhausen sind auf dem besten Weg, zu sogenannten No-go-Areas zu verkommen. Es ist gefährlich geworden, die Uferstraße, die Bahnhofstraße, mittlerweile sogar die Einkaufspassage Südharzgalerie zu betreten, und das nicht mehr nur bei Nacht. Sie fordert eine ständige Polizeipräsenz in der gesamten Stadt, vor allem aber in den genannten Gebieten, sowie eine verstärkte Präsenz des Ordnungsamtes und des Vollzugsdienstes des Landkreises.
Weitere Politiker haben sich bisher noch nicht zu dem Vorfall geäußert.
Susanne Schedwill
Autor: sscWie sie mitteilte, seien Polizeibeamte, die am Dienstag im Einkaufszentrum Streife liefen, von einem Mitarbeiter des Marktes angesprochen worden. Dieser habe auf die aufgefundenen Messer hingewiesen. Die Messer sind daraufhin am Dienstagabend von der Polizei sichergestellt worden, so Lundershausen. Zur genauen Anzahl äußerte sie sich mit Verweis auf mögliches Täterwissen nicht.
Ob ein Zusammenhang zwischen den aufgefundenen Messern und der Tat vom Montagabend besteht, werde derzeit geprüft.
Keine Hinweise gebe es nach aktuellem Stand darauf, dass der Tatverdächtige während des Vorfalls islamistische Parolen gerufen habe. Entsprechende Gerüchte hätten sich bislang nicht bestätigt.
Der Mann befindet sich weiterhin auf freiem Fuß. Am Dienstag wurde er erneut von einer Streife im Markt angetroffen. Die Beamten sprachen einen Platzverweis aus. Nach Angaben der Polizei bestand für den Mann bereits zuvor ein Hausverbot in dem Supermarkt.
Die Polizei kündigte an, auch in den kommenden Tagen verstärkt Präsenz im Bereich der Südharz-Galerie zu zeigen.
Auch der betroffene Supermarkt habe seine Sicherheitsmaßnahmen in jüngster Zeit verstärkt. Um welche konkreten Maßnahmen es sich handelt, machte die Marktleitung keine Angaben.
Zu dem Vorfall hat sich indes die AfD-Stadträtin und Landtagsabgeordnete Kerstin Düben-Schaumann zu Wort gemeldet: Teile der Stadt Nordhausen sind auf dem besten Weg, zu sogenannten No-go-Areas zu verkommen. Es ist gefährlich geworden, die Uferstraße, die Bahnhofstraße, mittlerweile sogar die Einkaufspassage Südharzgalerie zu betreten, und das nicht mehr nur bei Nacht. Sie fordert eine ständige Polizeipräsenz in der gesamten Stadt, vor allem aber in den genannten Gebieten, sowie eine verstärkte Präsenz des Ordnungsamtes und des Vollzugsdienstes des Landkreises.
Weitere Politiker haben sich bisher noch nicht zu dem Vorfall geäußert.
Susanne Schedwill

Frau in Galerie bedroht
