So, 10:00 Uhr
15.02.2026
Meine Meinung:
Messer, Gabel, Schere, Licht...
Ach, was war die Welt noch so schön in Ordnung als der gute und alte Heinrich Hoffmann seinen "Struwwelpeter" zu Papier brachte. Womöglich hat er sich nur um die Erziehung der Kinder ein paar Sorgen gemacht. Dass sie recht geraten, das war sein Ansinnen. Jedenfalls meint unser Kolumnist Karl Nickel...
Besteck (Foto: Farooq Sharif auf Pixabay)
Heutzutage scheint er, sollte er mal wieder den Finger erheben, was eher unwahrscheinlich erscheint, auf Granit zu beißen. Es ist eine "gar traurige Geschichte...". Er kannte eben die Zukunft seiner Heimat nicht. Zugegeben, er war aus dem Hessischen. Das ist aber nicht sehr weit weg, und die Probleme dort sind derzeit ähnlich gelagert wie in der Nordhäuser Provinz.
Was muss man da lesen? Innerhalb von ein paar Tagen erfährt man von "Vorfällen" in der Südharz-Galerie. Für alle, die das nicht kennen: Ein etwas in die Jahre gekommener Einkaufstempel in einer ebenso in die Jahre gekommenen Kleinstadt mitten im schönen deutschen Lande.
Wohin sind wir gekommen? Es gab Zeiten, und daran erinnert sich das kleine Karlchen Nickelchen noch, da hätte mir mein Vater für solch ungebührliches Benehmen mit seiner riesengroßen Hand kurz eine hinter die Ohren gegeben. Auch wenn das Karlchen damals bereits die EOS "Wilhelm von Humboldt" besucht hat.
Ich gebe zu, es waren andere Zeiten. Aber, wir waren noch sicher. Auch die Mädels und Frauen!
Just dort, in der Galerie, wird eine unbescholtene Frau mit einem "gefährlichen Gegenstand" von einem Marokkaner bedroht. Kurz zuvor verhökert ein Tunesier "in aggressiver Weise" bewusstseinsverändernde Substanzen an Jugendliche und "hämmert" gegen eine Straßenbahn.
Noch vor ein paar Wochen wird ein ausgewachsener Mann in der Uferstraße von einem Pulk junger Männer "angesprochen", um wenig später festzustellen, dass ihm seine Geldbörse inklusive Papiere fehlt. Und so weiter, und so weiter.
Der junge Mann mit der Axt ist ja auch schon fast in Vergessenheit geraten. Ebenso der eingewanderte juvenile Mensch, der aus Übermut im Rewe-Supermarkt die Alkoholregale leerräumt. Oder einer, der keine Achtung vor dem Glauben der Eingeborenen hegt und ein Kreuz aus der Petersbergkirche reißt, um es zu zerstören.
Die Liste ließe sich fortführen. Ach, du liebe Güte, das war mal wieder einer für die Galerie.
Da finden sich in dunklen Ecken der Südharz-Galerie versteckte Messer, von denen die Bediensteten nicht einmal wussten, dass es sie gibt. Das ist bedenklich. Und langsam reicht es auch mal.
Genau jene Umstände spricht eine gewählte Stadträtin der AfD in einer ordentlichen Sitzung an, um sich dann vom linken Stadtratsmitglied Alexander Scharff belehren zu lassen, dass "in dieser Problematik die Polizei und weniger der Stadtrat zuständig sei". Derlei Aussagen erscheinen besorgniserregend. Und in dieser Zeit will die Regierung auch noch die Integrationskurse für die zu uns strömenden Gehirnchirurgen und Quantenphysiker abschaffen.
Herr Scharff, Ihnen sei gesagt, dass in einer Zivilgesellschaft wie der unseren, auch die gewählten Vertreter eine besondere Sorgepflicht innehaben. Schließlich haben auch Sie das einmal zugesichert als Sie noch zur Wahl standen.
Nein! Es ist nicht allein die Aufgabe der Polizei, für Ordnung und Sicherheit zu sorgen. Es sind ebenso Sie und auch Frau Düben-Schaumann, auch der Herr Buchmann und seine Stadtverwaltung, alle Stadträte, die sich anschicken, für unsere traditionsreiche Kommune das Beste zu wollen. Da hilft es wenig, "aufsuchende Sozialarbeit von Seiten der Stadt bereitzustellen".
Diese "neuen Mitbürger" werden Sie damit kaum erreichen. Im Gegenteil. Sobald diese Klientel einmal mitbekommen hat, dass man mit den anerzogenen Vorgehensweisen auch ganz gut in Nordhausen über die Runden kommen kann, da einem ja nichts passieren kann, werden Sie mit Ihrer "Kuschelpädagogik" nichts ausrichten, und Menschen in unserer Stadt haben weiterhin Angst.
Menschen, die sich unbesorgt, und manchmal auch nach Einkaufszettel, in ihrer gewohnten Umgebung bewegen, interessiert es nicht die Bohne, ob Sie nach " aufsuchender Sozialarbeit" gerufen haben. Diese Menschen, die Nordhäuser Einwohner, also wir alle, wollen Sicherheit in unserer Stadt. Überall! Dies ist unsere Heimat!
Es mag Ihnen und Ihrer Klientel nicht gefallen. Aber hin und wieder ist auch mal der politische Gegner im Recht. Jetzt können Sie gern nach den Vorschlägen Ihrer Opponenten rufen, wie es in der jüngsten Vergangenheit immer mehr üblich geworden ist. Sie müssten einfach nur mal zuhören. Das kann helfen.
Wie gut, dass Gute immer ganz genau wissen, was Ungute schlimmes meinen, wenn sie das gleiche sagen wie die Guten.
Unsereiner fragt sich immer nur: Hätten diese blöden Grobiane, die unbescholtene Leute mit Messern angreifen, nicht eigentlich arbeiten gehen sollen? Ihren Beitrag zur aufnehmenden Gesellschaft leisten müssen? Respekt zeigen sollen, vor dem Land, dass ihnen Zuflucht bietet?
Oder ganz einfach auf den Punkt gebracht: Gehören die eigentlich hierher?
Niemand verlangt Dankbarkeit, aber alle wollen weiterhin in Ruhe und Frieden leben. Ohne Angst.
Auch in Nordhausen.
Ich hoffe nicht, dass unsere provinzielle Lebensweise irgendwann einmal auf des Messers Schneide steht. Am Ende "...brennt es lichterloh!" Wie beim Struwwelpeter und dem Feuerzeug.
Bis neulich!
Karl Nickel
P.S. Ich weiß, dass ich jetzt wieder die Ostalgie-Keule und andere Verunglimpfungen zu spüren bekomme. Einzig: Das rührt mich nicht. Ich will eine normale, sichere und lebenswerte Stadt Nordhausen!
Autor: psg
Besteck (Foto: Farooq Sharif auf Pixabay)
Heutzutage scheint er, sollte er mal wieder den Finger erheben, was eher unwahrscheinlich erscheint, auf Granit zu beißen. Es ist eine "gar traurige Geschichte...". Er kannte eben die Zukunft seiner Heimat nicht. Zugegeben, er war aus dem Hessischen. Das ist aber nicht sehr weit weg, und die Probleme dort sind derzeit ähnlich gelagert wie in der Nordhäuser Provinz.
Was muss man da lesen? Innerhalb von ein paar Tagen erfährt man von "Vorfällen" in der Südharz-Galerie. Für alle, die das nicht kennen: Ein etwas in die Jahre gekommener Einkaufstempel in einer ebenso in die Jahre gekommenen Kleinstadt mitten im schönen deutschen Lande.
Wohin sind wir gekommen? Es gab Zeiten, und daran erinnert sich das kleine Karlchen Nickelchen noch, da hätte mir mein Vater für solch ungebührliches Benehmen mit seiner riesengroßen Hand kurz eine hinter die Ohren gegeben. Auch wenn das Karlchen damals bereits die EOS "Wilhelm von Humboldt" besucht hat.
Ich gebe zu, es waren andere Zeiten. Aber, wir waren noch sicher. Auch die Mädels und Frauen!
Just dort, in der Galerie, wird eine unbescholtene Frau mit einem "gefährlichen Gegenstand" von einem Marokkaner bedroht. Kurz zuvor verhökert ein Tunesier "in aggressiver Weise" bewusstseinsverändernde Substanzen an Jugendliche und "hämmert" gegen eine Straßenbahn.
Noch vor ein paar Wochen wird ein ausgewachsener Mann in der Uferstraße von einem Pulk junger Männer "angesprochen", um wenig später festzustellen, dass ihm seine Geldbörse inklusive Papiere fehlt. Und so weiter, und so weiter.
Der junge Mann mit der Axt ist ja auch schon fast in Vergessenheit geraten. Ebenso der eingewanderte juvenile Mensch, der aus Übermut im Rewe-Supermarkt die Alkoholregale leerräumt. Oder einer, der keine Achtung vor dem Glauben der Eingeborenen hegt und ein Kreuz aus der Petersbergkirche reißt, um es zu zerstören.
Die Liste ließe sich fortführen. Ach, du liebe Güte, das war mal wieder einer für die Galerie.
Da finden sich in dunklen Ecken der Südharz-Galerie versteckte Messer, von denen die Bediensteten nicht einmal wussten, dass es sie gibt. Das ist bedenklich. Und langsam reicht es auch mal.
Genau jene Umstände spricht eine gewählte Stadträtin der AfD in einer ordentlichen Sitzung an, um sich dann vom linken Stadtratsmitglied Alexander Scharff belehren zu lassen, dass "in dieser Problematik die Polizei und weniger der Stadtrat zuständig sei". Derlei Aussagen erscheinen besorgniserregend. Und in dieser Zeit will die Regierung auch noch die Integrationskurse für die zu uns strömenden Gehirnchirurgen und Quantenphysiker abschaffen.
Herr Scharff, Ihnen sei gesagt, dass in einer Zivilgesellschaft wie der unseren, auch die gewählten Vertreter eine besondere Sorgepflicht innehaben. Schließlich haben auch Sie das einmal zugesichert als Sie noch zur Wahl standen.
Nein! Es ist nicht allein die Aufgabe der Polizei, für Ordnung und Sicherheit zu sorgen. Es sind ebenso Sie und auch Frau Düben-Schaumann, auch der Herr Buchmann und seine Stadtverwaltung, alle Stadträte, die sich anschicken, für unsere traditionsreiche Kommune das Beste zu wollen. Da hilft es wenig, "aufsuchende Sozialarbeit von Seiten der Stadt bereitzustellen".
Diese "neuen Mitbürger" werden Sie damit kaum erreichen. Im Gegenteil. Sobald diese Klientel einmal mitbekommen hat, dass man mit den anerzogenen Vorgehensweisen auch ganz gut in Nordhausen über die Runden kommen kann, da einem ja nichts passieren kann, werden Sie mit Ihrer "Kuschelpädagogik" nichts ausrichten, und Menschen in unserer Stadt haben weiterhin Angst.
Menschen, die sich unbesorgt, und manchmal auch nach Einkaufszettel, in ihrer gewohnten Umgebung bewegen, interessiert es nicht die Bohne, ob Sie nach " aufsuchender Sozialarbeit" gerufen haben. Diese Menschen, die Nordhäuser Einwohner, also wir alle, wollen Sicherheit in unserer Stadt. Überall! Dies ist unsere Heimat!
Es mag Ihnen und Ihrer Klientel nicht gefallen. Aber hin und wieder ist auch mal der politische Gegner im Recht. Jetzt können Sie gern nach den Vorschlägen Ihrer Opponenten rufen, wie es in der jüngsten Vergangenheit immer mehr üblich geworden ist. Sie müssten einfach nur mal zuhören. Das kann helfen.
Wie gut, dass Gute immer ganz genau wissen, was Ungute schlimmes meinen, wenn sie das gleiche sagen wie die Guten.
Unsereiner fragt sich immer nur: Hätten diese blöden Grobiane, die unbescholtene Leute mit Messern angreifen, nicht eigentlich arbeiten gehen sollen? Ihren Beitrag zur aufnehmenden Gesellschaft leisten müssen? Respekt zeigen sollen, vor dem Land, dass ihnen Zuflucht bietet?
Oder ganz einfach auf den Punkt gebracht: Gehören die eigentlich hierher?
Niemand verlangt Dankbarkeit, aber alle wollen weiterhin in Ruhe und Frieden leben. Ohne Angst.
Auch in Nordhausen.
Ich hoffe nicht, dass unsere provinzielle Lebensweise irgendwann einmal auf des Messers Schneide steht. Am Ende "...brennt es lichterloh!" Wie beim Struwwelpeter und dem Feuerzeug.
Bis neulich!
Karl Nickel
P.S. Ich weiß, dass ich jetzt wieder die Ostalgie-Keule und andere Verunglimpfungen zu spüren bekomme. Einzig: Das rührt mich nicht. Ich will eine normale, sichere und lebenswerte Stadt Nordhausen!

