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Do, 15:03 Uhr
02.04.2026
Zonenkind-Autorin stellt neues Buch vor

Hensel liest in Nordhausen

Jana Hensel fragt in ihrem neuen Buch "Es war einmal ein Land", wie Ostdeutsche das Vertrauen in die Demokratie verloren haben. Die "Zonenkinder"-Autorin beschreibt den Weg nach rechts seit der Wende. Im April liest sie in der Stadtbibliothek Nordhausen...

Jana Hensel hat ein aufrüttelndes, analytisches und persönliches Buch geschrieben, aus dem sie am 16. April um 19 Uhr in der Stadtbibliothek Nordhausen vorlesen wird.

Unsere Gesellschaft steckt in einer schweren Krise. Was gestern galt, scheint in der Gegenwart schon überholt. Dieser grundsätzlichen Verunsicherung geht Jana Hensel in ihrem Buch „Es war einmal ein Land – warum sich der Osten von der Demokratie verabschiedet“ nach. Das Buch fragt nach den Kipppunkten in der rund 35-jährigen Geschichte der Deutschen Einheit und nach dem Verhältnis der Ostdeutschen zur westdeutsch geprägten Politik.
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25 Jahre nach „Zonenkinder“ legt Spiegel-Bestsellerautorin Jana Hensel eine politische Biografie der ostdeutschen Gesellschaft seit 1990 vor. Sie beschreibt den langen Weg nach rechts, der für viele Ostdeutsche einmal links begann und durch eine wiedervereinte Bundesrepublik führt, die gerade selbst in einer der schwersten Krisen ihrer Geschichte steckt.

Im Zentrum ihres Buches steht die Frage: Wie konnte es so weit kommen, dass immer mehr Ostdeutsche das Vertrauen in die demokratische Ordnung verloren haben? Jana Hensel sucht in ihrem Buch das Gespräch mit denen, die die Demokratie bedrohen, ebenso wie mit denen, die sie retten wollen.

Jana Hensel, geboren 1976 und aufgewachsen in Leipzig, wurde 2002 mit „Zonenkinder“ schlagartig bekannt. Seither arbeitet sie als Journalistin und veröffentlichte zahlreiche Bücher, die zu SPIEGEL-Bestsellern wurden. Für ihre journalistische Arbeit wurde sie vielfach ausgezeichnet. Hensel ist für Die Zeit tätig und lebt in Berlin.

Karten zum Preis von 10 Euro gibt es in der Stadtbibliothek.
Autor: red

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